Archiv für den Monat: November 2005

Vorhang auf!

Bzw. Manege frei- für die neue Zirkusgeneration! Das zumindest verspricht der Zirkus Astoria in Form eines bunt schillernden und mit einem Clownsgesicht befratzten Flyers! Ab heute können große und kleine Hochseilakt- und Löwenbändiger- Fans unter dem Dach eines Gummizeltes die volle Bandbreite von Attraktionen des Zirkus Astoria erleben. Ich persönlich war ja noch nie richtig in einer Vorstellung. Ich hab die Tiere hinter den Kulissen, in Käfigen und Gehegen angeschaut. Das war mir schon als Kind zu viel. Ich dachte immer: die armen Tiere! Ich glaub, auf Grund der zum Teil miserablen Tierhaltung kam auch der schlechte Ruf der Branche zu Stande. Hat sich in den letzten Jahren aber sehr verbessert. Die strengen Auflagen erlauben es den Betreibern einfach auch nicht mehr unlautere Dinge zu veranstalten. In Dresden Leubnitz auf der Dohnaer Straße kann täglich (außer Sonntags, da nur 11:00 Uhr) ab 15:30 Uhr ein bunter Nachmittag mit allerlei Lustigkeiten genossen werden. Und dieser Zirkus soll ja sehr tierreich sein. Wer weiß mit was uns der Löwe sonst noch beeindrucken kann, außer durch brennende Feuerreifen zu springen?! Ich glaube, ich muss auch endlich mal n Blick riskieren– nur Vermutungen aufzustellen bringts ja auch nicht. 😉 Und die Jacke kann man auch ablegen, das Zelt ist wohltemperiert! Nix wie hin!

(Winter-)Sport frei!

Wie bereits schon mal erwähnt und beschrieben bin ich ne Freundin des „an frischer Luft Sport Treibens“. (Aber nicht des Übertreibens..) Und da ich im Großen Garten zu wärmeren Zeiten auch gerne mal ne Runde auf meinen Skates drehe, bin ich schon auf meine ersten Schlittschuhstolpereinheiten für diese Saison gespannt. Ich muss nämlich gestehen, dass ich nicht gerade nach Eisprinzessin aussehe, wenn ich aufs Glatte steige! Und die Eisschnelllaufbahn im Otragehege bedeutet für mich: übers Eis auf Leben und Tot! Links und rechts zischende Schatten auf Kufen, die Tümmler wie mich quasi überrennen! Unter 90 km/h läuft bei denen nichts. 😉 Soll zusammenfassend heißen: Da hab ich zu viel Schiss vor. Geh´ ich doch lieber in die Eissporthalle im Sportpark Ostragehege und hole mir da Blasen von den ausgeliehenen Schlittschuhen. Genau.. das kommt ja auch noch dazu! Blasen und Blessuren. Aber Spaß macht’s trotzdem. (So schlimm ist es da auch nicht- wollte keinem Unerfahrenen Angst machen.) Und wenn’s zwischendurch doch mal fröstlich werden sollte, weil man sich an der Bande festhalten muss- nachdem man zum 20-sten mal mit dem Hintern (der morgen blau sein wird) die Härte des Eises testen musste- kann man mit den kalten Händen einen Glühwein umklammern. Natürlich auch trinken! Mittwoch, Samstag und Sonntag können dort große und kleine Kufenfans die Bahn unsicher machen. Dagegen ist die Eisschnelllaufbahn an sämtlichen Wochentagen und fast immer geöffnet. Und 2,50 € für 2 Stunden ist auch ok. Abends ist es, finde ich, sowieso am schönsten. Nacht(eis)schwärmer kommen am Montag und Dienstag bis 21:30 Uhr auf ihre Kosten. Da kann ich nur sagen: Hals und Beinbruch.

Was guckst Du…

Als vor zwei, drei Wochen auffallend viele Dresdner sich an Ihren Autos zu schaffen machten, bin ich immer nur mitleidig guckend vorbeigegangen und dachte so bei mir, das Wetter ist doch noch viel zu schön, es ist doch noch viel zu warm, war es ja auch, fast T-Shirt Wetter, um jetzt schon die ollen Winterreifen aus dem Keller zu hieven, und sich dran zu machen, sie zu wechseln. Lieber hab ich mir die Herbstsonne ins Gesicht scheinen lassen und hab den anderen aus sicherer Entfernung dabei zugeschaut, was nicht immer, gar selten, oder besser eigentlich nie, freudig entgegnet wurde. Doch als jetzt die Fernsehbilder die ersten Wintersuperstaus mit bibbernden Menschen zeigte, und die Pfützen keine Pfützen mehr, sondern Kleinsteisstadien waren, dämmerte es auch mir, dass es an der Zeit sei. Wer aber mal versucht hat, bei Schneegestöber und Temperaturen um die minus Nullgrade, festgerostete Radmuttern zu lösen, der kann sich vorstellen, wie neidisch ich auf einmal auf all die Menschen, komisch, wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke, waren eigentlich die Menschen nur Männer, wer anderes sah oder weiß, bitte melden, war, die noch vor zwei Wochen in der Herbstsonne diese unvermeidlich, leidliche Arbeit vollrichteten. Und fast kam es mir so vor als kämen eben genau diese Menschen alle ausgerechnet jetzt bei mir vorbei, mit einem Blick, der soviel zu sagen schien, dass ich gar nicht mehr hinhören wollte und immer peinlichst berührt wegschauen musste. Nun gut, letztendlich hab ich es auch ohne große nennenswerte Erfrierungen geschafft, und gar nicht mal viel später hab ich doch tatsächlich noch jemanden entdeckt, der gerade mal einen Reifen gewechselt hatte und schon schlotterte wie ein rasierter Pudel in Grönland. Und seinem Blick nach zu urteilen war ich nicht der erste, der Ihn vielsagend anschaute, als wolle man sagen, tja, hättest Du man nur schon vor 2 Wochen die Reifen gewechselt….

Advent Advent….

Das versteh wer will, ich tu es nicht. Da war also gestern der 1. Advent, der Striezelmarkt, der sein 571. Jubiläum feiert und somit der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist, bricht aus allen Nähten, die Schlange vor der Frauenkirche schlängelt sich über den gesamten Neumarkt, und die Menschen stehen trotz der eises Kälte als würde die Kirche morgen wieder in sich zusammenfallen, und die Altmarktgalerie öffnet Ihre Tore. Einkaufen am Sonntag. Eigentlich verboten, denn irgendeine Vorschrift, ein Gesetz oder eine sonstige Regel erlaubt den Einzelhändlern nicht, an den Adventssonntagen zu öffnen. Doch zu jeder Regel gibt es natürlich auch wieder Ausnahmen, die da lautet, dass sollte ein Adventssonntag, und hier kommt wohl nur der erste in Frage, nicht in den Dezember fallen, sondern in den November, so gilt die Verbotsverordnung nicht. Alles klar…? Nee…, bei mir auch nicht. Keine Ahnung was sich die Gewerkschaften, oder wer sonst für solche Verdrehtheiten kämpft, da so gedacht haben und sie durchdrückt. Die meisten Einzelhändler hätten meiner Meinung bestimmt nichts dagegen, augenscheinlich wurde der Novemberadvent sehr gut angenommen, denn mindestens die hälfte aller sich drängelnden Konsuminsten, nicht zu verwechseln mit den Kommunisten, aber mir gefällt das Wort Konsument nicht annähernd so gut, also sind es Konsumisten, frönten Ihrer Leidenschaft, als hätte es nie eine wirtschaftliche Rezession gegeben, und gaben das Geld mit vollen Händen aus. Kein Wunder, so hatte doch jedes Geschäft irgendeine Supersonderrabattaktion, wo z. Beispiel mein neues T-Shirt, das ja schon reduziert war, noch mal um 30% reduziert wurde. Wer kann da schon nein sagen..

Fischer´s Fritze….

Als Nordlicht in Dresden hab ich es bis jetzt, wenn auch schweren Herzens, vermieden, viel Fisch zu essen. Denn immer wenn ich irgendwo lese, frischer Fisch, dann frage ich mich, wie frisch er denn eigentlich sein kann, wenn es nicht gerade ein Fisch aus nen Zuchtteich ist. Sogar beim Karpfenmann auf dem Wochenmarkt in der Lennestraße, und der Fisch ist nachweislich frisch, aber halt auch aus nen Teich, konnte nie einer mit der guten alten Nordsee konkurrieren. Jetzt verschlug es mich aber ins Dresdener Fischhaus, in der Fischhausstraße, wie passend, am Heiderand. Wer es mag, kann dort auch ein wenig historisches erfahren, aber wichtiger ist, man kann wirklich guten Fisch genießen. Dazu gibt es noch gemütliche Kaminatmosphäre mit offenen Feuer, was einem selbst bei den herrschenden Temperaturen glauben lässt, dass man den Winter samt Frühling verschlafen hat, und sich direkt wieder im Sommer befindet. Was aber ja nicht das schlechteste ist, legger Zanderfilet oder ähnlich köstliches im T-Shirt zu verspeisen. Der meiste Fisch ist zwar auch aus nem Teich, dem hauseigenen wohlgemerkt, aber durch die gekonnte Zubereitung des Küchenchefs, könnte man fast denken, Dresden liegt nicht an der Elbe, sondern an der Küste.
Allerdings, sind die Augen mal wieder größer als…Ihr wisst schon, und man glaubt, ne Vorspeise und ein Hauptgericht wären locker zu schaffen, ist ein Verteiler am Schluss unumgänglich….

Von Winterschuh´ und Winterdienst..

.. denn spätestens jetzt ist es Zeit sich ordentlich zu besohlen bzw. zu bereifen- mit Letzterem meine ich das Auto natürlich! Noch sind wir ja relativ verschont geblieben von Eis und Schnee.
Der Winterdienst an sich hat’s eigentlich auch nicht leicht. Sagen wir mal so: Lobeslieder heimst er vieler Orts nicht gerade ein. Umso tragischer, dass der Dresdner Winterdienst dieses Jahr mit Einschränkungen auf unseren Straßen unterwegs sein wird. Den Straßenmeistereinen stehen für die gesamte Winterzeit nämlich nur 950 000 Euro zu Verfügung. Hört sich vielleicht für den kleinen Mann viel an, ist es aber nicht! So rücken unsere Räumfahrzeuge erst aus, wenn schon fünf bis acht Zentimeter Neuschnee gefallen sind. Noch dazu haben’s alle Extrem-Frühaufsteher besonders blöd, denn die Schicht des Winterdienstes beginnt erst ab sieben Uhr! Des Rätsels Lösung? Im Bett bleiben bis der Winterdienst fertig ist oder die Sonne die Wege taut? Ich glaube nicht. Da bleibt nur: vorsichtig fahren, eher aufstehen und vor der eigenen Türe kehren- denn da kommt garantiert keiner gucken.. Zumal die Stadt die Erfüllung dieser Anliegerpflichten (Räum- und Streupflicht) noch strenger kontrollieren und bei Nichterfüllung Geldbußen verhängen will.

Radfahrer müsste man sein…

Es kommt wirklich nicht häufig vor, dass ich Fahrradfahrer bei diesen Temperaturen, die wir gerade hier in Dresden und wohl auch im Rest der Republik haben, beneide. Aber wenn man sieht wie elegant sie morgens durch die fast stehende Blechlawine navigieren und dabei Meter um Meter fressen, da kommt man schon mal in Grübeln. Da steht man also im leichten Schneegestöber auf der Strasse, die Tachonadel vollzieht einen Tanz, oder bessergesagt sie schwoft, zwischen der 0 und der 10, während man ein ums andere Mal von den Fitnessbesessenen (liest sich besessenen eigentlich auch so schön wie es sich schreibt??) Radlern überholt wird. Das Argument, immerhin haben wir es hier kuschelig warm drin, und die da draußen müssen frieren, zählt auch nicht. Im Gegenteil, wenn man nicht gerade nen großen Schlitten aus Bayern oder Sindelfingen, oder eine ähnlich geartete Benzinschleuder unterm Allerwertesten hat, dann funktioniert die Heizung über die Motorwärme, und wie es mit der bestellt ist, wenn man quasi nur steht, das kann man sich ja vorstellen. Es gilt also eher, immerhin bewegen die sich auf Ihrem Esel aus Draht. Schön aber das Freitags, vielleicht auch öfter, ich werde mal drauf achten ob nicht auch anderntags(schon wieder so nen tolles Wort) und gegebenenfalls berichten, Markt in der Lennéstrasse ist, und man aus dem Logenplatz im Auto den Karpfenmann beobachten kann, wie er auf seinem Kleinlaster steht und Karpfen für Karpfen aus einem Bassein ketchert, verprügelt und an schlotternde Traditionalisten, immerhin ist Freitag Fischtag, da kann ein Wetter kommen was wolle, aushändigt. Wohlgemerkt alles im freien…Und schon ist es im Auto gleich viel wärmer, und 10m vorwärts ging’s auch wieder….

Robbiemania

Einige von euch wissen es sicher schon längst. Kaufen sich bereits Klamotten. Stählen ihre Körper. Gehen zum Stylisten.. Ok, da hab ich gerade eben sicher mehr die weibliche Zielgruppe beschrieben. Wovon ich rede? Na vom Urknall in Sachen singendem Sex der direkt auf Dresden zusteuert! Robbie Williams! Der will nämlich am 10. Juli nächsten Jahres Dresden rocken. Nicht nur, dass die Stadt auf Grund der 800- Jahr- Feierlichkeiten so schon zum Publikumsmagneten mutiert- nein, Robbie setzt dem noch die Krone auf!
Die Festwiese im Ostragehege wird die perfekte Location dafür sein.
Ich muss zugeben: hatte mir überlegt ein paar Karten zu horten und sie dann für mindestens das doppelte bei ebay zu verkloppen. Aber nicht nur, dass es ein recht kostspieliges Unterfangen wird, für mehrere Karten meine hart verdiente Kohle vorzustrecken (das Stück immerhin über 70 €), es gibt auch mittlerweile keine mehr zu ergattern! Werden eine Menge Leute sicher das Gleiche vorhaben, ich kenn euch doch! 😉
Immerhin gibt der Robbie ja schon 2 Konzerte bei uns in Dresden- wenn man bedenkt, dass sein Tourauftakt ursprünglich in Leipzig auf der Festwiese geplant war (die sich aber als zu klein heraus stellte), ist das doch klasse für uns Fans hier, oder?

Hoch die Tassen!

Und zwar die Glühweinschwenker! Habs mir nicht nehmen lassen, mit meiner Freundin heut Abend mal den Weihnachtsmarkt abzuchecken. Ziel war: ne leckere Rostbratwurst und zum Aufwärmen das traditionelle alkoholische Heißgetränk. Obwohl heut Auftakt des Striezelmarktes war, mussten wir uns durch keine Menschenmassen wühlen! Im Gegenteil: wir hatten Platz zum gucken und frieren. Schade fanden wir, dass der Glühwein von Jahr zu Jahr an Preis gewinnt. Wir suchten eine ganze Weile, und gönnten uns dann Einen für 1,80 € (sonst überall 2,00 €). Rechnet man den Tassenpfand von 1,50 € dazu- und gibt die Tasse nicht wieder ab- wird’s ein teurer Spaß. Aber schließlich soll man ja auch nicht besoffen zwischen den Buden rumhampeln, und so schön sind die Tassen nun auch wieder nicht..
Phantastisch war der historische Markt im Stallhof! Da könnte ich mein Geld lassen (was ich nicht habe)!! Herrliche Dinge kann man bestaunen, kaufen und mitmachen. Bogenschießen wird einem vom Strumpfhosen tragenden Robin Hood- Verschnitt beigebracht und dem Schmied kann man beim entstehen einer Kette von riesigem Ausmaß beobachten.
Es lohnt sich, die Handschuhe anzulegen sowie die Stiefel überzustülpen und sich von der Dresdner Vorweihnacht berieseln zu lassen!

Ikea bei Nacht….

Früher hab ich immer gedacht, wenn ich mal ne eigene Wohnung habe, dann will ich aber nicht, dass sie nach Ikea aussieht, dass nur Ikea Möbel drin stehen. Es sollten alte, schöne, seltene Möbel sein, die was markantes, einzigartiges haben. Jetzt hab ich also meine eigene Wohnung in Dresden und die meisten Möbel sind tatsächlich irgendwo anders her; Opa´s Couch, nen Schreibtisch aus ner Bodenplatte gesägt, ne Kommode vom Sperrmüll…und und und. Aber wenn es um die kleinen Dinge des Lebens geht, wenn mal nur nen Handtuchhalter oder ne Käsereibe fehlt, wo geht es dann hin….Richtig…IKEA. Man kann sich gar nicht dagegen wehren, schon gar nicht, wenn man eine Frau an der Seite hat. Irgendetwas komisches hat dieser blaue Riesencontainer, irgendetwas was die Frauen, spätestens unten in der Kleinwarenabteilung, anzieht und beeinflusst. Die Augen werden größer, die gelbe Umhängetasche schwerer und das Portemonaie(hattet Ihr auch schon immer Schwierigkeiten mit diesem blöden Wort, aber ´Geldbeutel´ klingt so spießig, vielleicht kennt da ja einer ne Schreibweise nach neuster Rechtschreibung…..dann her damit…) schon vor der Kasse merkbar leichter. Nun ja, ich gebe zu, meistens freue ich mich ja auch, wenn es zu Ikea gehen soll, aber nur auf meinen Hot Dog, denn der gehört dazu wie J.R. zu Dallas. Eine Eurone und soviel Zwiebeln und Gurken wie man will. Einfach unschlagbar. Doch es rechnet sich für die Schweden, denn auch heute ist aus dem einen Pack Pappordner wieder ne volle Tasche mit allerlei Dingen, die eigentlich gar nicht fehlten, geworden. Und so langsam, Einkauf für Einkauf, verwandelt sich die Wohnung nun doch in eine schwedische Wohnlandschaft…..

Alle Jahre wieder..

.. kommt das Christuskind. Und das sicher auch auf den ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands: den Dresdner Striezelmarkt. Dieser öffnet nämlich heute, zum 571. Mal, seine noch unverschneiten Pforten und lädt nicht nur zum Pfefferkuchennaschen ein! Ich freu mich schon darauf, mit meinen Leuten ein paar Runden zu drehen und den einen oder anderen Glühwein zu schlürfen. Für Verliebte natürlich das Optimum an Romantik. Man stelle sich folgende Situation vor: Es schneit zarte Flöckchen vom abendlichen Himmel, dazu ein aufregender Duft von allerlei Gebäck und leckerem Allerlei. Eng umschlungen wärmt man sich am Anderen und füttert sich gegenseitig mit frisch zubereiteten Waffelchen..
Ja, ja, man kann so einiges erwerben und bestaunen auf diesem Weihnachtsmarkt! Neben den 270 Buden die ihre Waren feilbieten, kann man sich vom Charme der weltgrößten erzgebirgischen Stufenpyramide verzaubern lassen.
Was ich persönlich dennoch am schönsten finde ist der mittelalterliche Markt bei der Hofkirche. Da gibt’s mal was nicht Alltägliches zu begucken und zu erstehen.
Liebe Leute: Lasst uns die herrliche Weihnachtszeit genießen- mit all der Kälte, den roten Zipfelmützen (ob nun Schokolade oder ein bärtiger Mann darunter steckt sei egal) und der geliebten Familie (auch wenn’s nervt, an sämtlichen Weihnachtsfeiertagen Verwandtenhopping zu betreiben)- so schnell geht sie vorüber!

Sportlichkeit lohnt sich

Ob Wintersport oder Sommergymnastik- wenn’s kostenlos ist und noch etwas dabei raus springt ist doch jeder gern dabei, oder? Zumindest die Leute, die sich gern das zu viel gefutterte Stück Schokolade von der Hüfte trainieren- und dabei aber möglichst unerkannt bleiben wollen!
Wovon ich eigentlich rede?! Vom Joggen- und zwar des Nachts! Zumindest in den Abendstunden. Denn wer will sich schon die Schweißperlen auf der Stirn oder das vom Schweiß durchfeuchtete Sweatshirt begaffen lassen?!
Ich will eigentlich auf etwas ganz anderes hinaus. Wohnt man in einer Dresdner Gegend, in der schon mal anonym diverse Möbelstücke und anderer Kram auf die Straße gestellt werden, kann man das ein oder andere Schmuckstück für das heimische Wohnzimmer abfassen. Das hab ich vor kurzem mal geschafft. Zwei super schöne Sessel im 70-er Stil sind bei so einer Joggingaktion raus gekommen!
Motto: Fett weg (alleine schon vom Möbelschleppen) und dabei Wohnung verschönern.
Die Schnäppchen gelten natürlich auch für Gassi- Geher, Spaziergänger und Spätschicht- Heimkehrer.
In diesem Sinne: Raus an die frische Luft und dabei Augen auf! Auch, wenn der Winterwind um die Nase weht 😉