Das versteh wer will, ich tu es nicht. Da war also gestern der 1. Advent, der Striezelmarkt, der sein 571. Jubiläum feiert und somit der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist, bricht aus allen Nähten, die Schlange vor der Frauenkirche schlängelt sich über den gesamten Neumarkt, und die Menschen stehen trotz der eises Kälte als würde die Kirche morgen wieder in sich zusammenfallen, und die Altmarktgalerie öffnet Ihre Tore. Einkaufen am Sonntag. Eigentlich verboten, denn irgendeine Vorschrift, ein Gesetz oder eine sonstige Regel erlaubt den Einzelhändlern nicht, an den Adventssonntagen zu öffnen. Doch zu jeder Regel gibt es natürlich auch wieder Ausnahmen, die da lautet, dass sollte ein Adventssonntag, und hier kommt wohl nur der erste in Frage, nicht in den Dezember fallen, sondern in den November, so gilt die Verbotsverordnung nicht. Alles klar…? Nee…, bei mir auch nicht. Keine Ahnung was sich die Gewerkschaften, oder wer sonst für solche Verdrehtheiten kämpft, da so gedacht haben und sie durchdrückt. Die meisten Einzelhändler hätten meiner Meinung bestimmt nichts dagegen, augenscheinlich wurde der Novemberadvent sehr gut angenommen, denn mindestens die hälfte aller sich drängelnden Konsuminsten, nicht zu verwechseln mit den Kommunisten, aber mir gefällt das Wort Konsument nicht annähernd so gut, also sind es Konsumisten, frönten Ihrer Leidenschaft, als hätte es nie eine wirtschaftliche Rezession gegeben, und gaben das Geld mit vollen Händen aus. Kein Wunder, so hatte doch jedes Geschäft irgendeine Supersonderrabattaktion, wo z. Beispiel mein neues T-Shirt, das ja schon reduziert war, noch mal um 30% reduziert wurde. Wer kann da schon nein sagen..
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Mo
28
Nov '05


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