Viele kennen es. Fürchten es. Schon seit Kindesgedenken jedes Jahr die gleiche Prozedur: Der Weihnachtsmann kommt mit Sack und Bart! Und wenn man auch schön brav war, bekommt man auch noch was. Eventuell mit der Ruhte! (man kann einfach nicht immer artig sein!) Ehrfürchtig klopft einem schon das Herz, wenn man den Rotbemantelten schon von Weitem sieht und hört (dumpfe, schwere Schritte, Schnaufen). Nur kommt einem erst Jahre später in den Sinn, dass sich Onkel Jochen nach seiner 20- sten (Tagesdosis) Zigarette und mit Schneematsch- Stiefeln die Treppe hoch geschunden hat, um kleinen Kindern das Fürchten zu lehren. In Dresden treiben dieses Jahr 54 Weihnachtmänner Ihre Rentiere von Haus zu Haus. (Inoffizielle Onkel Jochens und Opa Siegfrieds noch nicht mit eingerechnet.) Bei 330 Familien heißt es dann: „Wenn du mir auch fein ein Gedichtelein aufsagen kannst, guck ich mal, was ich hier in meinem großen Sack für dich habe..“ Die Weihnachtsmänner des Arbeitsamtes waren dieses Jahr schon frühzeitig ausgebucht. Ho, ho, ho.. Noch n kleiner Tipp für alle, die es jetzt mit der Angst zu tun kriegen mal nichts zu kriegen, vom alten Gesellen. Probiert es doch mal hiermit: Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich nicht so böse an, stecke deine Ruhte ein- ich will immer artig sein.
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
Wer jetzt denkt ich habe mich zum Fichtelberg durchgeschlagen und wäre dort aufgrund der Wetterverhältnisse, oder schon auf der Fahrt dorthin, einem Engel begegnet ,der liegt zwar nahe, aber doch ziemlich falsch. Samstag war das Chaos rund um Dresden zu gewaltig, mir ist schon früher einmal aufgefallen, dass für diese Region ziemlich viele Leute Winterreifen für nur so mäßig wichtig erachten. Und genau dieses Klientel schien wohl nur unterwegs zu sein. Die Verkehrsnachrichten haben sich an Staulängen nur so überboten, und wer einmal mehr als 6 Stunden hinter schief stehenden LKWs im Winter auf Autobahnen zugebracht hat, der hat genug gefroren und gelernt, um so etwas nicht wieder herauf zu beschwören. Als sich am Sonntag dann die Wetterlage beruhigt und der Winterdienst alles geräumt hatte, ja, als ich das Auto schon bepackt hatte, gab selbiges kein Ton, nein, nicht einmal mehr ein Tönchen, von sich. Nur ein leises klicken war zu vernehmen, mehr nicht. Als dann der gelbe Engel endlich da war, und ich muss sagen der Mann vom ADAC war wie immer ein echt netter, und das Auto soweit wieder aufgemöbelt und fit hatte, dass es für eine Fahrt bereit war, war es aber auch schon so spät, das die Ankunft wohl mehr oder weniger mit Liftschluss zusammengefallen wäre. Es blieb einem also nichts übrig, als die angeordneten 50 km zur Batteriepflege, unnütz im Kreis fahrend in Dresdens nächster Umgebung abzureißen…


Artikel kommentieren »