Archiv für den Monat: Januar 2006

Alte Handys helfen der Umwelt

Wem sein verschlissenes Handy in den Wahnsinn treibt, weil man sich beim Telefonieren nach einer Sekunde schon wieder mit sich selbst unterhält (Akku vollkommen im Po!) oder wer noch eine Telefonzelle in den Maßen 5 mal 7 (Meter) besitzt und sich das Monstrum einfach nicht in die Hosentasche zwängen lässt, oder wer es leid ist, dass immer nur die andern Fotos mit dem Handy schießen, der sollte vielleicht mal an ein neues Mobiltelefon denken! Das Alte aber bitte nicht einfach in die Tonne werfen, oder an den Elbwiesen vergraben- das hilft der Umwelt so gut wie gar nicht! Ausgediente Geräte können nämlich den Schutz der seltenen Elbe- Biber unterstützen! Die Umweltstiftung WWF und die sächsische Verbraucherzentrale starten eine Gemeinschaftsaktion in Sachen Rückgabe alter, verstoßener Handys. Für jedes kostenlos zurückgegebene Gerät fließt eine Spende in das WWF- Naturschutzprojekt „Mittlere Elbe“. Das geht ganz einfach: Spezielle Recyclingtüten liegen in sämtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale aus. In diese Versandtaschen steckt man das alte Teil hinein und wirft es in seinen Briefkasten des Vertrauens, oder einfach in den nächst Besten. Porto zahlt Empfänger. Das hört man immer gern. Achso: Die SIM- Karte muss auch noch raus.
Telefone und Akkus enthalten laut WWF giftige Substanzen, die den Salatkopf im Garten nicht gerade schießen lassen. 😉 Die ausgedienten Handys werden daher umweltgerecht entsorgt oder wiederverwendet. Gute Sache also! Na ja, ich behalte meins noch ne Weile. Kann ja schließlich Fotos machen. Aber ich tue auch was Gutes. Ausgelutschte Batterien, werfe ich umweltbewusst in einen der grünen Behälter in Drogerien oder Supermärkten.

Der blaue Salon lädt ein…

Das Parkhotel, auf dem weißen Hirsch gelegen und mit der Tram Nr. 11 einfachst zu erreichen, öffnet heute wieder seine Pforten. Unter dem Motto After Work Party sind alle arbeitenden, arbeitssuchenden und arbeitswilligen, aber auch alle noch nicht genannten wie immer herzlichst willkommen. Was mich bei den feierlichen Aktivitäten dort oben immer wieder in erstauen versetzt, auch wenn es eigentlich meistens nicht zu 100% meine Partys dort sind, ist der zweit DJ, der auf einem eigens für Ihn errichtetem Podest im Klofoyer die Leute auf dem Gang zum WC beschallt. Ich frag mich immer, wie die Betreiber wohl an die DJs rantreten, um sie zu engagieren: Hey, wir brauchen da jemanden, der bei uns Musik macht. Aber auf dem Klo….Wenn man es sich mal genau überlegt, ist es wahrscheinlich gar nicht so schlecht. Er kann die meiste Zeit für sich Musik machen, denn kaum jemand verbringt dort im Foyer mehr als ein bis zwei Minuten, und keiner wird Wünsche oder Kritik äußern. Er kann also völlig losgelöst ein wenig Platten auflegen, vielleicht sein Programm für die nächste Party, wo er wieder evtl. Hauptakt ist, einstudieren, oder einfach Musik hören, die er mag, und dafür auch noch bezahlt werden. Vielleicht frag ich Ihn heute Abend mal, denn ich werde auf jeden Fall vor Ort sein. Ein Freund feiert dort heute noch zusätzlich seinen Ehrentag, und wie ich aus Bekanntenkreisen hab munkeln hören, wird er mit einer wahrscheinlich leicht bekleideten Dame, die aus der Torte springt oder ähnlichem, überrascht. Wer sich das auch nicht entgehen lassen möchte, dem sei noch gesagt, dass zwischen neune und zehne der Eintritt gänzlich frei ist…

Back in Town…

Nach kurzem Besuch in der alten Heimat, es standen mal wieder Familiengeburtstage nebst runden Hochzeitstagen und sonstigen Familienfeiern an, und es ergab sich, dass man alle mit ein paar Tagen Urlaub unter einem Hut bringen konnte, bin ich gestern nun wieder in Dresden eingetroffen. Und ich muss sagen, hier fühlt man sich doch echt schnell heimisch. Ich komm also die A4 vom Dresdner Tor runter. Oben vom Berch hat man immer einen wirklich herrlichen Blick auf Dresden. Es sei den, es ist nebelig, dann erinnert das ganze eher an einen Trank aus Miraculix Rezeptbuch. Im dunklen, wie gestern eben, sieht man die Lichter der Stadt leuchten und funkeln. Und auf einmal konnte ich so tief und entspannt durchatmen, ich hatte einfach das Gefühl wieder zu Hause zu sein. Hab mich kurz gewundert, dann aber gefreut, denn es ist ja weiß Gott nicht das schlechteste, hier zu Hause zu sein. Und zu allem Glück gab es sogar noch Karten für eine Lesung von Manuel Andrack, oder Andrak, weiß ich jetzt gar nicht genau, mit seinem besten Kumpel. Manuel Andra(c)k ist der Schreibtischhocker von Harald Schmidt, der ihn seit einigen Jahren durch seine Late-Night-Show begleitet. Und da ich mehr oder minder Fan dieser Show, ob nun auf Sat 1. oder ARD, bin, wäre ich schon betrübt gewesen, hätte ich keine Karte mehr abbekommen. Ob sie mit Ihrer kleinen Tournee noch mal hier vorbeikommen, weiß ich nicht. Ich könnte es mir aber gut vorstellen, weil Manuel wohl öfter in Dresden ist, und sein Freund in Berlin wohnt. Auch jetzt kein schlagendes Argument dafür, aber eben auch nicht dagegen. Falls ja, kann ich es aber nur empfehlen. Es gibt einige Passagen aus den Büchern, Dias und Anekdoten und Schoten aus Ihren gemeinsamen Wanderungen und Fußballreisen. Und alles hat immer ein wenig den Anschein des improvisierten, was es aber nur noch ansehnlicher macht. Die neuen Bücher heißen dementsprechend auch: Du musst wandern Ohne Stock und Hut im deutschen Mittelgebirge und: Meine Saison mit dem FC. Insgesamt ein wirklich lustiges Spektakel, und ich denke ich kenn auch schon meine nächsten leichten Bücher für den Urlaub. Na…..richtig…

Hochzeitsfieber

Der Kaufpark in Nickern bietet ja noch bis 28. Januar allen Heiratswilligen und Schaulustigen geballte Ladung Hochzeit in allen Facetten. Ich bin im Untergeschoss mal an diversen Ausstellungen vorbei gelaufen. Alles ist liebevoll hergerichtet und stimmungsvoll arrangiert. Was mir besonders gefallen hat, waren die barocken Kostüme bzw. die Hochzeitsmode von Anno Dazumal. In diesen Roben kann man sich auch fotografieren lassen. So wie es beim Stadtfest meistens möglich ist. Da kann man Kind und Kegel in diverse Roben pressen und herrlich antike Fotos wie zu Großmutters Zeiten entstehen.

Inventur bei den Fischen

Einmal im Jahr ist es Zeit. Dann rücken die Mitarbeiter im Meeresaquarium Sea Life in Dresden mit Block und Bleistift aus und versuchen das Gewimmel im Fischbecken in Zahlen festzuhalten.
Von A(al) bis Z(ebraschnauzenseepferd) wird derzeit alles erfasst, was sich in den Becken tummelt. Teilweise ist das doch wie Sandkörner zählen, oder? Die Aktion geht jedenfalls noch bis 31. Januar.
3.000 Tiere sollen es wohl sein, die in den Aquarien abgammeln. Mal ehrlich, wo sollen denn da welche fehlen?! Na ja, vielleicht hat sich der ein oder andere Besucher doch mal ne kleine Forelle geklemmt.. 😉 Ich war übrigens noch nie da. Hab gehört, dass der Sea Life Komplex gar nicht so groß- und der Rundgang auch recht teuer sein soll. Für Sparfüchse gilt dafür noch bis Ende des Monats: An der Kasse Das Stichwort „Inventur“ plappern und vorgeben, dass man mit zählen will und schon zahlt man nur die Hälfte an Eintritt!

Sportgeflüster

Jetzt muss ich gleich erstmal ne Geschichte aus der Rubrik: Pein und Peinlichkeiten ablassen. Hab ja schon mal erzählt, dass ich so einen lustigen 3- Monatsvertrag im Fitnessstudio abgeschlossen habe. (PH Wellnes und Fitnessteam in Nickern.) Na jedenfalls drehe ich so meine Runde- von Gerät zu Gerät. Wobei ich erwähnen muss, dass mir das Butterfly am meisten zu schaffen macht. Ein freundlicher Meister Propper (Die Trainer sehen da irgendwie alle so aus.) hat meinen Freundinnen und mir einst einen, auf den Leib geschneiderten, Fitnessplan entworfen. Ich erwärmte mich vor den Gerätschaften seelenruhig aber schweißtreibend an einem Cardio- Trainer. Für Unwissende: Ein Strampelgerät, auf dem man Arme und Beine im Passgang mit unterschiedlicher Kraftanstrengung in Gang setzt. Schließlich setzte ich mich auf eine, mit blauem Kunstleder überzogene, Trainingsbank und spürte diese seltsam realistisch an meiner Haut. Dem war auch so! Oh Schock, oh Graus- ich hatte einen riesigen Riss am Hinterteil in meiner Hose!! Wie das zu Stande kam ist mir immer noch ein Rätsel. Mit einiger Mühe, weil von zahlreichen Spiegeln sowie etlichen Meister Proppern umgeben, konnte ich diverse Einblicke verhindern! Schließlich band ich mir meine zufällig mitgeführte Jacke um die Hüften und fragte mich, wer das wohl alles gesehen hat..?!?

Erst der Elvis und jetzt die Braut

Kaum zog Elvis Presley mit seinem Cadillac und anderen Erinnerungsstücken zu Ehren seines 71. Geburtstages von dannen, wird’s weiß im Kaufpark Dresden Nickern. Ab morgen dreht sich nämlich alles um den schönsten Tag im Leben- den Hochzeitstag. So heißt es jedenfalls immer. Wovon ich noch Lichtjahre entfernt bin, sind andere schon kurz davor- den Bund fürs Leben einzugehen. Heiraten ist wieder in! Vom 26. bis 28. Januar haben die Heiratswilligen unter uns im Kaufpark alle Gelegenheiten sich schon mal in Stimmung zu bringen. Am letzten Tag geht’s besonders heiß her: um 11 Uhr zeigt die Floristenschau, wie man den passenden Strauß zum einzigartigen Kleid auswählt. Die im September gekürte Miss Kaufpark wird, ebenfalls ab um 11 Uhr, vor Ort in eine Braut verwandelt. Zusätzlich kann man sich beim Schaufrisieren- und Schminken Tricks und Kniffe abschauen, damit der Lidstrich dann auch an der richtigen Stelle sitzt. Ich merke gerade: die Männer kommen hier irgendwie zu kurz. Aber vielleicht gehen die unterdessen zu Mediamarkt, Technik gucken. Nach der Modenschau um 14 Uhr und dem Tanz ab 16 Uhr können alle Pärchen die sich trauen.. mit etwas Glück eine Kutsche gewinnen. Das heißt, wenn die Hochzeit noch stattfindet. Die letzten Geldreserven hat der Herr vielleicht eben bei Mediamarkt verkloppt.. 😉

Das kriegt jeder auf die Augen!

Oder auch: „Keiner soll draußen bleiben“. So lautet das Motto der aktuellen Aufführungen von „Hartz IV – Das Musical“ am Dresdner Staatsschauspiel. Ich habe vor einiger Zeit schon einmal von dem außergewöhnlichen, aber zeitgeistigen Schauspiel berichtet. Und jetzt kommt’s: Damit auch diejenigen, die von der Arbeitsamtatmosphäre quasi ein Lied singen und der Inszenierung ebenfalls beiwohnen können, braucht´s bloß n Euro! Bei Vorlage der entsprechenden Bescheinigung erhalten Hartz IV- Empfänger nämlich die Karten der Preisgruppen 3 und 4 je nach Verfügbarkeit an den Vorverkaufskassen des Staatsschauspiels Dresden im Schauspielhaus und im kleinen Haus. Der Rabatt wird folgendermaßen begründet (von Marketingdirektorin Katharina Langsch): „Wie schon bei den Dresdner Webern soll auch bei dieser Inszenierung kein Interessent draußen bleiben, weil er möglicherweise den Eintrittpreis nicht bezahlen kann.“ Die nächste Aufführung ist morgen um 19:30 Uhr.

– – Deutschland zittert bei sibirischer Kälte – –

So oder ähnlich werden sicher sämtliche Nachrichten- und Blätter ihre Headlines betiteln. Mancherorts herrscht eine Top- Temperatur von –23! Und ich muss leider auch sagen: Mein Gott, ist das kalt!! Nicht nur dass ich es hasse, meine Autoscheiben von innen und von außen mit dem Eispickel zu bearbeiten, nein, ich muss mich auch noch über die Beifahrertür hinter mein Lenkrad schinden! Diagnose: Türen eingefroren- jeglicher Prävention zum Trotz! Wobei ich noch froh sein kann, dass ich nicht durch den Kofferraum kriechen musste! Und damit man auch morgen noch kraftvoll die Türen aufreißen kann, sollte man lieber die Gummis schonen, anstatt das Brecheisen anzusetzen! Dann (hinterm Lenkrad angekommen): verzweifeltes Bangen, ob das Vehikel überhaupt anspringt. Wenn nicht, Bus fahren! Dieser sollte dann allerdings pünktlich sein. Fünf Minuten warten, kann zu diesen (Eis-) Zeiten den Tod bedeuten! Da hab ich ja entsetzliches aus Russland gehört! Zu lange irgendwo rumgestanden- schon tauchte Gevatter Tod auf! Väterchen Frost wäre da sicher willkommener gewesen. 😉 Aber selbst der liegt steif gefroren irgendwo in der Ecke! In diesem Sinne: Stülpt mal ne Socke mehr über die blauen Zehen und hört auf Mutti, wenn sie wieder lärmt: Zieh´ ein Unterhemd drunter!!

Football is coming home…

Na von wegen. Wer sich auch drauf gefreut hat, das die Rückrunde wieder beginnt, oder evtl. sogar in Erwägung gezogen hat, die schwarz-gelben Dynamos trotz der lausigen Kälte im Stadion – wofür sonst gibt es denn lange Strumpfhosen – zu unterstützen, der wurde wieder einmal jäh enttäuscht. Spielabsage. Nun hat Dresden schon 2 Spiele Rückstand. Die Hinrundenbegegnung gegen Hansa Rostock soll am ersten Februar nachgeholt, und das Spiel gegen Greuther Fürth, was eigentlich gestern hätte stattfinden sollen, soll nun am Dienstag um 18.oo gespielt werden. Aber wer sich einmal die Gründe der DFL für die gestrige Absage, die schlechten Wetterbedingungen nämlich, anschaut, und parallel dazu mal die Wetterprognosen für morgen, der kommt schon ins zweifeln, und fragt sich, ob die Herren, alle jenseits der sechzig, irgendetwas verpasst haben. Ich bin mir sicher, das nicht eine Schneeflocke bis morgen weggetaut sein wird, und auch der Boden wird sicherlich eher noch weiter durchfrieren, als alles andere. Und wenn man nun erwägt bis Dienstag den Platz mit Hilfsmitteln und freiwilligen Helfern, wie ja schon öfter geschehen, wieder fit zu machen, stelle ich mir die Frage, warum das nicht auch bis gestern hätte klappen sollen. Okay, aus Dynamo sicht hat die Vertagung auch seine Vorteile, werden doch sicherlich unter der Woche nicht so viele Fürth Anhänger zur Unterstützung anreisen. Alles in allem gesehen überwiegen aber wohl die Nachteile. Dresden kommt nicht in seinen Rhythmus und hat dann bald mehrere englische Wochen hintereinander. Und das alles mit dem noch jungfräulichem Trainer Peter P., der sicherlich gerne mal sein erstes Pflichtspiel bestreiten, und nach einem Spiel etwas mehr Zeit zur Aufbereitung und Analyse haben würde. Aber gut, gegen höhere Gewalt kann man sich nun mal nicht schützen oder versichern, da muss man es halt nehmen wie es kommt. Bleibt nur zu hoffen, das die Jungs nicht zu beginn gleich mit einer Negativserie starten. Dann könnte schnell der Rest der Saison zur Abschiedstournee verkommen…

W. A. M.

Hinter den drei Kürzeln steckt nicht etwa ein Musikhaus, was, wie mir gerade auffällt, sich sowieso W. O. M nennt. Nein, ein guter Bekannter, der nächsten Freitag 250 Jahre alt geworden wäre. Und anlässlich dessen finden ab heute für knapp zwei Wochen Konzerte, Feste und Ausstellungen zu Ehren des Wunderkindes statt. Auch die Semperoper reiht sich ein in die Orte der Festlichkeiten. Mehrere Opern von Mozart, u.a. Don Giovanni, Figaro oder das Drama Così fan tutte werden aufgeführt. Wer noch gerne dran teilhaben möchte, muss sich allerdings sputen, den es sind nur noch Restkarten zu haben. Aber auch sonst gibt es so einiges zu sehen und zu hören. Wer gerne genaueres erfahren möchte kann dies im Ticketcenter des Kulturpalastes tun….

Studieren oder Kassieren?

Diese und andere Fragen kann man für sich ab heute auf der „Karriere Start“- Messe klären. Schon zum achten Mal findet diese zur Aus- und Witerbildung im Messegeländer statt. Bei 230 Ausstellern ist auch dieses Jahr wieder viel Neues dabei. So wurden diesmal einige Angebote regelrecht auf das Motto: „Zukunft selbst gestalten“ zurechtgeschnitten. Erstmalig gibt es eine Lehrerfortbildung zum Berufswahlpass und zu Schülerfirmen. Zur Vorbereitung auf die Messe bekamen die Schüler darüber hinaus einen Messekompass, welcher vorher in den Schulen verteilt würde. Damit sie die Flut der Informationen bewältigen können und vielleicht auch wissen, wo sie hingehen müssen, wenn die Blase drückt.. 😉
Etwas mehr in Augenschein werden diesmal auch die 4-er- Schreiber genommen. Für diejenigen mit mittelmäßig- bis schlechten Schulabschlüssen bietet die HWK eine Informationsveranstaltung zu Perspektiven für „praktisch bzw. handwerklich begabte“ Schulabgänger an. Neben dem Aus- ist auch das Weiterbildungsangebot der „Karriere Start“ von großer Bedeutung. In diesem Bereich ist Deutschland nämlich wieder mal Bummelletzter! Zu guter Letzt will die Messe auch einer Negativentwicklung im Bereich der Unternehmens- bzw. Existenzgründungen entgegen wirken. Denn von neunzig Prozent werde die Selbständigkeit als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit und nicht als Chance einer Eigenverantwortung gesehen. So ähnlich ist es doch auch bei so manchem Mädel, das meint eine Schwangerschaft rette sie aus dem Sumpf der Arbeitslosigkeit und dem damit verbundenen sozialen Abstieg. Naja, die Zahlen von Unternehmensgründungen seien jedenfalls längst rückläufig. Und wer nicht weiß- was mit sich anzufangen, noch grübelt womit er später mal sein Eigenheim finanzieren soll und/ oder sich allgemein unterfordert fühlt, sollte dieses Wochenende einfach mal zur „Karriere Start“- Messe gehen. Vielleicht macht’s ja klick?!

Das war wohl nix…

… mit dem Sex! Da wollte ich mal ne gepflegte Runde einen auf Kultur machen und seit langem mal wieder ein Museum von innen begutachten- komm ich doch glatt zu spät! Schon seit letztem Jahr liebäugel ich nämlich mit dem Gedanken zu der Ausstellung „100.000 Jahre Sex“ ins Japanische Palais zu gehen. Bei Wind und Wetter mache ich mich also auf die Pirsch und muss von der freundlichen Kassenfrau (die mutterseelenallein in einem Glaskästchen auf Touris wartete) vernehmen, dass die Ausstellung erst ab morgen wieder zu begutachten ist. Hab nämlich was von einer Verlängerung gelesen, die geht bis tief in den April hinein. So hab ich also doch noch Zeit, für den Sex. Ich meine, man soll sich ja auch Zeit dafür nehmen- manchmal 😉 Haben sich bestimmt auch andere gedacht. Denn mit 24.000 Besuchern bis Anfang Januar ist diese Ausstellung sicher verhältnismäßig gut besucht. Im Landesmuseum für Vorgeschichte Dresden- dem Japanischen Palais also- gibt’s täglich von 10 – 18 Uhr alles über Liebe, Fruchtbarkeit und Wollust der vergangenen Epochen zu bestaunen. Ist sicher auch was für Museumsmuffel.

Fahrradkurier müsste man sein….

Nee, nicht wirklich, höchstens im Sommer, aber die armen – Hunde wollte ich gerade sagen oder besser schreiben – aber warum eigentlich immer arm und Hund. Das passt doch irgendwie nicht. Die sind doch eigentlich nicht arm, die haben doch überhaupt nichts, kein Geld oder irgendwelche Besitztümer, mal von der Hütte, dem Napf und ein paar Spielsachen ausgenommen, und das ist auch noch der Normalzustand. Vielleicht weil sie oftmals so gucken, und man dann automatisch sagt oder denkt, och der arme…Die bedauernswerten Fahrradkuriere jedenfalls müssen halt auch bei diesem Wetter raus. Einer fuhr heute vor mir her und schinderte – das Dresdner pendant für schliddern ;), nur so über die Strasse. Das er denn ganzen Verkehr aufhielt ist ihm dabei wohl nicht mal bewusst gewesen, hatte er doch genug damit zu tun nicht die Flatter zu machen. Die hat er dann aber doch gemacht, und wie er so aussah auch nicht zum ersten Mal. Ohne viel Aufregung hat er sich den Matsch von seiner Leggings geklopft und ist wieder auf sein High-Tech Drahtesel. Unter fahrradkurier-dresden.de kann man sich Ihre Dienste sichern, auch im Winter…

Vom Schliddern, rutschen, glitschen und glutschen…

Glutschen…?? Naja, warum nicht, passt ja auf jeden Fall in den Zusammenhang. Es muss halt irgendwo zwischen glitschen und rutschen liegen. Also der Untergrund eben. Rutschen tut man auf recht gefrorenen Boden. Und glitschen tut man, wenn der Schneematsch überwiegt, und nur noch ein wenig Eis mit im Spiel ist. Folglich tut man glutschen, wenn sich Eis und Schnee ungefähr die Waage halten. Meiner Meinung nach. Ich werd das mal im Kopf behalten, und zu gegebener Zeit und passenden Anlass dem Herrn Duden, oder einem seiner Mitarbeiter, zukommen lassen. Mal sehen, vielleicht haben wir ja schon bald im offiziellen Sprachgebrauch eine neue Bewegungsdefinition. Die Eskimos haben ja auch schließlich 32 oder mehr verschiedene Begriffe für Schnee, je nach Konsistenz halt. Warum sollten wir dann nicht auch ein paar mehr Begriffe für das unbeholfene Bewegen über winterliche Niederschläge haben. Je nach Konsistenz halt. Obwohl, da überleg ich gerade, es setzt sich ja nicht alles durch, und kommt wirklich in die Umgangssprache, was es einmal in den Almanach der deutschen Sprache geschafft hat. Da fällt mir gleich das wohl bekanntestes Beispiel ein. Wenn ich Hunger hab, esse ich was, und bin satt. So, und wenn ich Durst habe, dann trinke ich was, und bin…na…eben. Früher gab es da nur ein Vakuum. Und das der Duden jetzt dafür einen Begriff eingeführt hat, stört wie nützt doch irgendwie keinem. Benutzt wird es auf jeden Fall nicht, oder habt Ihr wirklich schon mal jemanden sagen hören, puh, jetzt bin ich aber sitt. Jupp, sitt. Sitt und Satt halt. Klingt für mich eher wie die beiden Kumpels von Ernie und Bert. Aber was solls, wäre ja schon ein Teilerfolg, wenn ich es wenigstens mit der neuen Wortkreation in den Duden schaffen würde. Alles weitere wäre nur noch eine Frage von Marketing und schlechtem Wetter. Aber eigentlich wollte ich nur sagen, dass es heute morgen ziemlich glitschig war, als ich aus der Haustüre bin. Oder eben glutschig…

Affenstark!

So fand ich den aktuellen Peter Jackson (Herr der Ringe) Film „King Kong“. Und auch wenn der Film schon ne Weile draußen ist, kam ich nicht umhin, ihn mir gestern doch mal rein zu ziehen. Zumal ich die Uraltverfilmung und dessen diverse Nachfolger mit keinem Bisschen kannte. Tolle Effekte, eingebettet in einer fesselnden Geschichte über Großmut, Vertrauen und Liebe. Letzteres fehlt einfach nie! Begeistert war ich auch von der angenehmen Länge (Überlängenzuschlag 1 Euro) ich kann es einfach nicht leiden, wenn solche Monumentalklassiker auf geschätzte 20 Minuten gekürzt werden. 😉 Nicht nur Herr der Ringe- Fans sondern auch Jurassic- Park- Liebhaber sollten sich diesen Film nicht entgehen lassen!

Ein Platz an der Sonne….

Genau den hab ich mir gestern gewünscht, als ich nach Hause geradelt bin. Und irgendwie bin ich dann über Umwege an der städtischen Bibliothek vorbei gekommen, liegt sie doch nicht auf meinem gewohnten und normalen Nachhauseweg. Also, um genau zu sein, streifte ich die Neustädter Zweigstelle in der Bautzener Strasse. Lang lang ist’s her, dass ich das letzte Mal in´ner Biblo war, dachte ich so bei mir. Die neuzeitlichen Büchereien heißen für mich wohl eher ebay und amazon, wo man sich mittlerweile mit Literatur jeglicher Art versorgen kann. Für die Strafgebühren, die ich damals immer löhnen musste, hätte ich mir auch so manches Buch oder Comic selber ins Regal stellen können. Ich also wie ferngesteuert rein da, und nicht nur, weil es draußen saukalt war. Aber ich muss gestehen, ganz unschuldig waren Petrus oder Jörg Kachelmann da auch nicht dran. Und Wunder oh Wunder, was es nicht mittlerweile alles gibt. Ein Internetanschluss – das ich die Benutzung für überteuert halte, sei nur am Rande erwähnt – Aber nicht nur das weltweitenetz, schade das die Übersetzung von web im deutschen nicht auch mit w anfängt, wo ich doch Alliterationen so mag…nein, es gibt auch DVDs zum leihen. Zwar keine unbegrenzte Anzahl, aber immerhin. Und auch nicht die allerneusten, aber immerhin. Für das Revival eines alten Klassiker´s fällt mir eigentlich so spontan nichts besseres ein, amortisieren sich doch die Jahresgebühren im nu. Natürlich nur, sind die geliehenen Objekte pünktlich wieder retour. Als ich dann aber meine nicht behandschuhte Hände und Finger wieder spürte, war es dann auch genug für mich, und mein kleiner Ausflug in die Vergangenheit wurde kurzerhand für beendet erklärt…

Döner macht schöner!

Da müsste so manch einer fünf am Tag essen.. 😉 Na ich hab’s heut auch mal wieder versucht- schöner zu werden. Wobei ich nicht weiß, ob das mit nem Dürüm auch funktioniert. Einen der Leckersten in der ganzen City, finde ich, gibt’s in der Neustadt bei „Ararat“. (Auf deren Servietten ist auch ein kleiner Berg abgebildet. Ich recherchierte: ein Berg in der Türkei.) Man kann zwischen Lamm- und Hühnerfleisch vom Spieß wählen, welches einem dann in den Teig geknetet wird. Bei Lamm hab ich immer n bisschen Angst. Nicht, dass es noch nach Hammel schmeckt- heißt es doch immer. Der freundliche Dönermann warf meine Bedenken aber über Bord, als er mich einen Streifen Schöps kosten ließ. Schmeckte einwandfrei. Ich erkannte noch nicht mal einen Unterschied zwischen dem Rind- und Schweinefleischmix den es sonst auch überall gibt. Wahrscheinlich kaute ich auf dem reinsten Glutamat.. Aber immer wieder lecker!

So schnell vergeht die Woche…

Montags herrscht im allgemeinen doch Katerstimmung. Das wusste auch schon Jon Arbuckles Garfield, wollte er schon oft den Montag aus dem Kalender streichen lassen. Ganz im Gegensatz zu dem Garfield, der sich gerade hier auf meinem Captain Picard Sessel breit macht. Für Ihn ist jeder Tag Feiertag, also auch Montags. Nicht umsonst haben Friseure, oder wie die neue Generation der Haarbearbeiteten Zunft, Coiffeure eben, sich nennt, geschlossen. Und Supermärkte verzeichnen wohl am Wochenbeginn den geringsten Tagesumsatz der gesamten Woche, lebt man doch meistens noch von den Resten des Wochenendgelages. Wäre ich selbstständig, würde ich mir den Montag auch frei geben. Allerdings ahne ich, dass dann schnell der Dienstag in die Fußstapfen des Montags treten würde, und das Spiel könnte man dann noch bis Freitag durchspielen, und das macht dann schon irgendwie keinen Sinn mehr. Eigentlich macht ausschlafen doch auch nur Spaß, wenn man eigentlich hoch müsste, oder? Ich kenn das von mir. Die Woche über freue ich mich aufs Wochenende und das pennen bis der Rücken schmerzt. Und dann, dann wacht man doch wieder zur gewohnten Wochenweckerzeit auf, obwohl man den extra ausgeschaltet hat. Und noch viel schlimmer ist, man fühlt sich frisch, nicht so wie unter der Woche, wo jede weitere Minute noch Besserung verspricht. Ist natürlich auch nur nen Trugschluss, aber ein gemütlicher eben. Naja, der Montag ist ja fast schon geschafft, und dann haben wir Dienstag, also fast Mittwoch. Und von der Mitte der Woche bis zum Ende ist es dann ja auch nicht mehr weit….

Über den Wolken…

… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Mutmaßte schon Reinhard Mey. Nicht gleich in die Luft- sondern erstmal aufs Flughafenterretorium gehen, kann man seit gestern bei den Maxi- touren. Jeden Sonntag um 16:30 Uhr können interessierte Flugzeuggucker in einer 90- minütigen Führung den Dresdner Flughafen erkunden.
Der absolute Höhepunkt dabei, soll ein Besuch der ansässigen Feuerwehr sein.
Kein Wunder, dass sich der Airport stolz präsentiert. Denn es gab einen Passagierrekord im vorigen Jahr. Etwa 1,8 Millionen Fluggäste starteten und landeten 2005. Da kann ich mich doch glücklich schätzen, auch dabei gewesen zu sein. Dresden- Türkei und Türkei- Dresden hieß es vergangenen Sommer für mich. (Ganz toll im Übrigen!) Na jedenfalls ist im Vergleich zum Jahr 2004 eine Fluggaststeigerung von 10 Prozent zu verzeichnen. Also falls jemand mal schauen will, was die Flugzeuge so machen, der sollte sich 8 und für die lieben Kleinen 5,50 Euro einstecken.

Dick eingepackt oder direkt ins Café spazieren….

Die Sonne hat trügerisch Ihre Strahlen in die Fenster geworfen, und über die vorherrschenden Minusgrade hinweggetäuscht. Einfach herrlich war es noch, auf der Couch in der Mittagssonne, die einem ins Gesicht schien – bei günstiger Fensterlage natürlich nur – Die nötige und gewohnte Wärme haben die gasbefeuerten Heizkörper geliefert, den Ukrainern sei dank…So getäuscht kam es dann, das die Kleidung nicht gerade sommerlich, aber eben auch nicht winterlich ausfiel. Mit der Wohnungswärme als Gepäck waren die ersten Meter und Minuten auch noch wirklich angenehm. Doch mit zunehmender Dauer und Wegstrecke wurde einem so langsam klar, dass hier irgendetwas nicht ganz stimmig ist. Sofort umzudrehen kam aber auch nicht in Frage. Also wurden kurzerhand die grauen Zellen durchforstet, wo denn das nächste Cafe sein mag. Gedacht getan, und schon fand mich sich in guter Gesellschaft. Manche, die die eigenen Stühle mit ihren ungezählten Jacken und Pullover gut polsterten und der Rest, der sich wärmeerhaschend an den warmen Kakao und Kaffeetassen wieder akklimatisierte. Letzte waren mir doch viel sympathischer, haben sie sich doch bestimmt auch zuerst in der Mittagssonne geaalt…..

Neustadtspaß

Den hat man da immer wieder. Hab gestern ne Freundin, die ich schon ewig nicht gesehen und gesprochen habe, wieder getroffen. Gemütlich suchten wir uns unter abertausend schnucklichen Kneipen eine aus, in der wir quatschend versacken wollten. Die Erste war die falsche Wahl- weiß auch schon den Namen nicht mehr. Dort wurden wir von Cowboytypen die Countrymusik zum Besten gaben schnell vertrieben. Die spielten zwar live- musste dennoch nicht sein. Die nächste warme Sitzmöglichkeit war dann auch schnell aufgetan und dort blieben wir dann n Weilchen (Obwohl ich bloß n Latte Macchiato hatte, weiß ich auch den Namen dieser Kneipe nicht mehr..). Später suchten wir das Downtown noch heim. Kann man auch immer mal reinschauen. Nur schade, dass der DJ nicht wusste, was Übergange sind und der Arme dann auch noch absolutes Pech mit springenden CD´s hatte- und das auch natürlich bei den besten Musikstücken..

Von Menschen und anderen Mißgeschicken…

Davon handelt das Programm des Pantomime Tim Schreiber, auch bekannt aus seiner tragende Tresenrolle in der Groove Station 😉 In verschiedenen mimischen Variationen wird über die nicht ganz alltäglichen menschlichen Begegnungen erzählt. Sie handeln von den erbitterten Grabenkämpfen eines Kleingärtners, von der Entwicklung einer überlaufenden Badewanne zum städtischen Freibad und von der unverblümten Liebe zu einer Rose.
Das ganze findet heute Abend um 20.oo Uhr in oder auf der Mimenbühne statt. Ich selber kenne das Programm noch nicht, werde aber sicher heute, oder zu einer der nächsten Aufführungen, die immer Sonntags um achte stattfinden, wackeln. Vielleicht sieht man sich ja…

Wie die Mäuse aus den Löchern…

So kam es einem vor, wenn man sich heute auf den Elberadwanderweg begeben hat, wo es teilweise zu stauähnlichen Ansammlungen der verschiedensten Benutzerspezies kam. Da wären neben den normalen Radfahrern noch die Sportfahrer, die mit ihren gewichtsoptimierten Mountain- oder Rennrädern häufig lieber auf den nicht zu unterschätzenden Ballast einer Klingel verzichten und anscheinend damit ihrem Ausritt noch eine abenteuerliche Note geben wollen. Dann sind da die Spaziergänger, die sich auch noch mal mindestens in 3 Untergruppen einteilen lassen. Neben den Päärchen, Moment, doppel ää, gibt’s das überhaupt, Sieht so seltsam aus, oder?? Egal, also die Päärchen, oder Kleinstgruppen, die nicht viel Platz brauchen, aber durch Ihr häufiges Vorkommen ein nicht zu verachtendes Hindernis darstellen können. Die Familien, die jede mögliche Art von Wagen, Buggys oder Sportkarren mit sich führen, und allein dadurch ziemlich unbeweglich sind. Und die rüstigen Rentner, die einfach Ihrer Lebenserfahrung Tribut zahlen müssen, und dadurch oft wie ignorante Nordic Walker wirken. Die nämlich können einem manchmal echt den letzten Nerv rauben. Ich glaube fast, die haben gegenüber Joggern, die sich heute natürlich auch noch in großer Zahl dazugesellten, ein kleines Minderwertigkeitsproblem. Und dies äußert sich in einer Spurbeharrlichkeit, die ihres gleichen sucht. Überhaupt, kann mir mal einer erklären, wofür die solch schweineteuren , aerodynamisch Formel 1 geprüfte, Brillen tragen müssen? Weil der Fahrtwind ihnen sonst Fliegen in die Augen treiben würde wohl eher nicht, oder. Ist ja aber auch nicht so wichtig, denn trotz der Vielzahl an Menschen inklusive der Walker ist es ein richtiger Hochgenuss. Alle genießen die Wintersonne und haben gute Laune. Und morgen soll es wieder ähnliches Wetter geben, und somit wieder Aufeinandertreffen der etwas anderen Art….

UFA- Palast

Von dem komme ich nämlich gerade. Quasi aus dem Sessel in den Sessel (na ja, eher Stuhl) und ran an die Tastatur! Und ich tue es nicht gern, aber ich habe Kritik- und zwar Schlechte! „Fog- Nebel des Grauens“ sollte es sein, der Film, der mich zu später Stunde schocken und den Heimweg (allein!) etwas spannender machen sollte..
Aber von vorne: erstmal musste meine Truppe und ich 7 Euro löhnen. Was allein uns schon beten ließ, dass der Film sich, sozusagen, auszahlt. Mit überteuertem Popcorn und Cola- nee, da gibt’s ja Pepsi, schlängelten wir uns ins Kino 10. Mit der Vorschau wurde man nicht gerade in Gruselstimmung versetz. Felix der Hase und so n komisches Hühnchen flimmerten über die Leinwand. Dann ging’s los.
Ohne unbedingt was verraten zu wollen: Dieser Film ähnelt vom Ablauf den Teenie- Gruselschockern a la Jeepers Greepers. Man wusste immer, wo, wann und wodurch einer stirbt. Die Story war auch nicht so der Bringer. Allerdings gab es schon ein paar Effekte und Erschrecker. Mein Fazit: lieber warten, bis die DVD rauskommt.

Es wird getanzt am Freitag, den 13.

Für all diejenigen, die nicht abergläubisch sind, sich heute vor die Tür wagen und keine ungewöhnlichen Unternehmungen scheuen, gibt es ein kleines Highlight bei uns hier in Dresden. Allerdings muss man dafür auf die ein oder andere Weise gestrickt sein. Nach 67 jähriger Abstinenz wird der Dresdner Opernball in der Semperoper wiederbelebt. Ca. 2000 Gäste aus der ganzen Welt werden erwartet. Senta Berger wird durch den Abend führen, und wie es heißt, wird hier in Sachsen eine etwas modernere Art des Opernballs entstehen, um sich z.B. vom Wiener Opernball abzugrenzen. Im Klartext bedeutet das, dass vom MDR eine sogenannte Jump-Deluxe Disko integriert werden soll, was auch immer das sein mag, welche den Kontakt zwischen Jung und Alt herstellen soll. Der MDR wird das ganze ab 21.oo Uhr eine Stunde Live übertragen. Da ich mich bis jetzt immer erfolgreich um irgendwelche Tanzkurse gedrückt habe, und auch sonst mich nicht als Dancing King betrachte, bleibt mein Adrenalinpegel bei dem Gedanken an einen Opernball doch eher im Normalbereicht. Für alle, denen es da anders geht als mir, und den die Eintrittspreise ab 120 Euro aufwärts nicht schocken, gibt es unter www.semperopernball.de noch nähere Informationen rund um die Veranstaltung und die Ticketbestellung. Sollte sich tatsächlich jemand dorthin, ich sag mal, verirren, dann wäre ich über ein kurzes Feedback wirklich hocherfreut…

Das Arbeitsamt erfüllt von Musik

Zumindest wäre das mal etwas anderes! Stattdessen: Menschenschlangen- fünffach gewunden vorm Schalter, Dunst von vor 10 Tagen- und immer noch kein Fenster offen, Kindergeschrei- und die daraus resultierende noch schlechtere Stimmung mit absoluter Gereiztheit gepaart (ergibt: Dynamit in der Luft)! Ja ja, ich weiß wovon ich rede.. Da ist es doch mal ganz interessant sich vorzustellen, wie denn ein Amts- Alltag besungen so wirkt. Ich meine: Hartz IV – Das Musical. Denn die Realität bietet immer noch den besten Bühnenstoff! Das Dresdner Staatsschauspiel hat mit der Thematisierung der Arbeitslosigkeit in der vergangenen Spielzeit sowieso den Nerv der Zeit getroffen. An diesen Erfolg, wie auch an die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen will man nun mit „Hartz IV – Das Musical“ anknüpfen. Es geht um sieben, und wie kann es anders sein- arbeitslose- Musicaldarsteller, die auf dem Schauplatz Arbeitsamt um ihre nackte Existenz kämpfen. Ich glaube, es lohnt sich, da mal zuzuschauen. Premiere ist morgen, am Freitag den 13- ten, um 19:30 Uhr. Da kann man sich fröhlich hineinversetzten- in das Elend, sich erinnern wies am Morgen war und bestimmt auch noch was lernen. 😉

Krimineller Salon im Schloss Albrechtsberg….

Morgen ist es wieder soweit, und das Schloss Albrechtsberg lädt wieder zu Krimigeschichten in gediegener Atomsphäre. Ich war letzten Freitag da, und es wurden zwei Geschichten von Sherlock Holmes vorgetragen. Das ganze findet im sogenannten Billard Saal statt. Der gute Mann, der liest, hat wirklich eine Märchenonkelstimme und gibt sich selber als Dr. Watson, was man ihm auch irgendwie abnimmt. Man kann sich nebenbei noch ein wenig das Schloss anschauen. Karten gibt’s im Ticketcenter im Kulturpalast, und mit nur 8 ½ Euronen ist man auch schon dabei, und ein Platz in der ersten Reihe ist fast garantiert, es gibt nämlich nur zwei….

Dinkel und Vollkornbrot

Zumindest verbinde ich diese Sachen oberflächlich mit einem Bio- Produkt. Obwohl es das ja noch lange nicht sein muss. Jedenfalls: Wo das Siegel „Bio“ drauf ist, ist auch Bio drin- bestätigt und verspricht die Neuauflage eines kleinen Bio- Einkaufsführers dem sächsischen Verbraucher. Auf einen Blick erfährt man so die Einkaufsmöglichkeiten für Bio- Produkte ganz in seiner Nähe.
Bäckereien mit den gesunden Lebensmitteln, Naturkostläden oder Ab- Hof- Verkaufsstellen und Kistenlieferdienste sind nach Postleitzahlen sortiert und in der handlichen Broschüre auszuloten. Selbst diverse Märkte, welche wann und wo Bio- Kost führen, sind in dem Heftchen aufgeführt. Meistens muss man dafür aber etwas tiefer in die Geldbörse greifen. Da kommt man schon besser, wenn das eigene Huhn im Garten (!Freilandhaltung!) die Eier nur so schmeißt! 😉 Den Leinsamen und ähnliches Gekörntes findet sich auch in fast jeder Drogerie. Der Bio- Einkaufsführer kann kostenlos bei der sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Tel. 2612-103, bestellt und im Internet unter www.landwirtschaft.sachsen.de/bioeinkauf abgerufen werden.

Trimm dich!

Auch ich bin zu dem Entschluss gekommen, mal was für die Figur zu tun. Die eine oder andere Marzipankartoffel hat sich doch eisern an der Hüfte festgekrallt. Nur was tun? Bei Schnee- und Eisglätte joggen gehen? Nee, mach´ ich nicht mehr! Zu viele Stürze in Schneewehen und auf gestreute (bohrt sich schön ins Knie!) Gehwegplatten hinterließen schon ihre Spuren.. Da erschien mir ein Angebot eines Fitnessstudios genau passend- obwohl ich eigentlich eher eine Verfechterin des An- frischer- Luft- Sport- Treibens bin. Miefige Umkleideräume und schwitzige Dickleiber auf dem Fahrrad vor einem sitzend, locken mich sonst nicht so ans Gerät. Jedenfalls bietet das PH Wellness und Fitnessstudio in Nickern (beim Einkaufszentrum) was für Fettgeplagte. Das ist so ein Drei- Monatsvertrag. Den ersten kann man noch gratis „abtrainieren“, im zweiten Monat zahlt man 40 Euro und jeden weiteren dann 30 Euro. Da kann man sich die Bikinifigur für den Sommer zaubern. Sollte man auch schon mal dran denken! Ein freundlicher Fitness- Muskelmann erstellt auch individuelle Trainingspläne. Also ran an den Speck!

Die Sonne kommt wieder…

Nachdem wir ja lange nicht wirklich viel von ihr zu sehen hatten, gab es heute mal wieder endlich nen blauen Himmel mit herrlicher Wintersonne. Und wer etwas Zeit hatte, konnte sein Gesicht gen Feuerball richten und die pure Energie spüren. Herrlich war es zu beobachten, wie die Leute inne hielten und einfach genossen. Ich selber habe mich zu ihnen gesellt, hab mir mein erstes Eis des Jahres gegönnt, die eigenen Solarzellen liefen in Volllast, und habe dabei das Treiben der Menschen beobachtet, wie sie über die Brühlschen Terrassen flanierten. Laut Goethe oder Schiller, bin mir da gerade nicht mehr ganz sicher, aber einer der beiden Knaben war es wohl, ist es der Balkon Europas. Immerhin zieht sich die Terrasse über fast 700m an der Elbe entlang, und gewährt einem einen Blick auf die Dächer der Neustadt. Im Sommer kann man u.a. Dresdens berühmte Raddampferflotte beobachten, wie sie an- und ablegen, denn die Anleger liegen den Terrassen direkt zu Füßen. Ich fand es schon erstaunlich, wie viel heute doch los war, aber vielleicht waren es ja gar nicht so viele Touristen, sondern die ganzen Dresdner, die diesen schönen Ort noch vor der Sommertouristenschwemme einmal für sich haben wollten. Mir ging es ja auch so…