Aus Dresden ist das schneller gemacht, als man glaubt. Natürlich nur, wenn man selber in Besitz eines fahrbaren Untersatzes ist. Ist dies der Fall, und man hat sogar noch den einen oder anderen Platz frei, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass man diese verwaisten Räume mit reisewilligen ohne eigenes Gefährt auffüllen kann. Im WorldWideWeb u.a. bei Mitfahrgelegenheit.de oder Mitfahrzentrale.de ist dies möglich und sehr unkompliziert. Ich habe gestern, also mitten in der Woche, gleich drei Mitfahrer gefunden. So wird aus dem eigentlichen Benzinteilens fast sogar noch ein Geschäft. Aber auch nur fast. Vielleicht einmal später mehr dazu…Ein probates Mittel, wenn man keine Lust auf kleinschnack hat, sind Hörspiele. Aber Achtung, wenn die gesamte Reisebesatzung schlummert, ist es schwer sich selber wach und bei Laune zu halten. Der Turn bis Berlin Mitte, also Alex oder zum B-B-Tor, dauert bei guter Verkehrslage und mittlerem Bleigehalt im Fuß unter zwei Stunden. Retour natürlich das gleiche. Und schon die Einfahrt in die Stadt, sobald man die Autobahn verlässt, gibt einem das Gefühl von wirklicher Großstadt und lässt einem Dresden irgendwie doch klein vorkommen. Das ist aber nichts schlechtes, denn bei dem Überangebot, was Berlin bietet, so ist man dann doch irgendwie auch wieder froh, wenn man zurück im beschaulichen Dresden ist…
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