Die Sonne hat trügerisch Ihre Strahlen in die Fenster geworfen, und über die vorherrschenden Minusgrade hinweggetäuscht. Einfach herrlich war es noch, auf der Couch in der Mittagssonne, die einem ins Gesicht schien – bei günstiger Fensterlage natürlich nur – Die nötige und gewohnte Wärme haben die gasbefeuerten Heizkörper geliefert, den Ukrainern sei dank…So getäuscht kam es dann, das die Kleidung nicht gerade sommerlich, aber eben auch nicht winterlich ausfiel. Mit der Wohnungswärme als Gepäck waren die ersten Meter und Minuten auch noch wirklich angenehm. Doch mit zunehmender Dauer und Wegstrecke wurde einem so langsam klar, dass hier irgendetwas nicht ganz stimmig ist. Sofort umzudrehen kam aber auch nicht in Frage. Also wurden kurzerhand die grauen Zellen durchforstet, wo denn das nächste Cafe sein mag. Gedacht getan, und schon fand mich sich in guter Gesellschaft. Manche, die die eigenen Stühle mit ihren ungezählten Jacken und Pullover gut polsterten und der Rest, der sich wärmeerhaschend an den warmen Kakao und Kaffeetassen wieder akklimatisierte. Letzte waren mir doch viel sympathischer, haben sie sich doch bestimmt auch zuerst in der Mittagssonne geaalt…..
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Den hat man da immer wieder. Hab gestern ne Freundin, die ich schon ewig nicht gesehen und gesprochen habe, wieder getroffen. Gemütlich suchten wir uns unter abertausend schnucklichen Kneipen eine aus, in der wir quatschend versacken wollten. Die Erste war die falsche Wahl- weiß auch schon den Namen nicht mehr. Dort wurden wir von Cowboytypen die Countrymusik zum Besten gaben schnell vertrieben. Die spielten zwar live- musste dennoch nicht sein. Die nächste warme Sitzmöglichkeit war dann auch schnell aufgetan und dort blieben wir dann n Weilchen (Obwohl ich bloß n Latte Macchiato hatte, weiß ich auch den Namen dieser Kneipe nicht mehr..). Später suchten wir das Downtown noch heim. Kann man auch immer mal reinschauen. Nur schade, dass der DJ nicht wusste, was Übergange sind und der Arme dann auch noch absolutes Pech mit springenden CD´s hatte- und das auch natürlich bei den besten Musikstücken..
Davon handelt das Programm des Pantomime Tim Schreiber, auch bekannt aus seiner tragende Tresenrolle in der Groove Station
In verschiedenen mimischen Variationen wird über die nicht ganz alltäglichen menschlichen Begegnungen erzählt. Sie handeln von den erbitterten Grabenkämpfen eines Kleingärtners, von der Entwicklung einer überlaufenden Badewanne zum städtischen Freibad und von der unverblümten Liebe zu einer Rose.
Das ganze findet heute Abend um 20.oo Uhr in oder auf der Mimenbühne statt. Ich selber kenne das Programm noch nicht, werde aber sicher heute, oder zu einer der nächsten Aufführungen, die immer Sonntags um achte stattfinden, wackeln. Vielleicht sieht man sich ja…


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