Archiv für den Monat: Februar 2006

Hostfamily

Wer möchte anderssprachigen Jugendlichen ein Zuhause geben? Zehn Jugendliche aus den USA und Kanada suchen für die Zeit vom 21. Juli bis 19. August Gastfamilien in Dresden. Die jungen Leute sind Austauschschüler des Deutschen Youth for Understanding Komitees und nehmen an einem Sprach- und Orientierungskurs teil. Und für alle die sich nicht nur mit Händen und Füßen verständigen wollen und können (Gipsbein oder so ;)) findet seit gestern ein Englischintensivkurs an der Volkshochschule statt. Für 28 Veranstaltungen löhnt man da allerdings 340 Euro. Wer hat der kann. Für 12 Euro die Stunde lernt man da sicher nicht nur: hello, my name is Dave. How are you? Sicher auch was für Geschäftsmänner oder einfach nur Menschen, die daran interessiert sind Englisch beim 28 „Schulbesuch“ schier perfekt zu beherrschen.

Karneval in Dresden…

Ich selber kenne dieses Phänomen ja nur unter dem Deckmantel Fasching, und da wo ich wech komm wird es auch nicht gerade groß gefeiert, außer noch in der frühen Schulzeit, da war es noch ein fester Bestandteil des Lernplans. Dazu noch diese Sitzungen im Fernsehen, Mainz wie es singt und lacht oder ähnliches. Die laufen ja jetzt rauf und runter und stoßen bei mir auch nicht gerade auf gegenliebe, aber nun gut, jedem das seine. Hier hab ich auch noch nicht viel davon mitbekommen, außer im Pawlow auf der Görlitzer Straße. Die Straße, wo sogar Straßenbahnen mit der Radarpistole ins Visier genommen werden, und bei Überschreitung der für die gesamte Neustadt geltenden 30 km/h auch nicht davor zurückgeschreckt wird, die Bahn anzuhalten und den Fahrern ein Ticket auszustellen. Also dort, wo alles schon vom Grund auf etwas jegg ist, da wird der Karneval noch in seinen Grundzügen zelebriert. Dabei ist das Pawlow im normalen Leben eher eine Bar, wo man gerade dieses treiben nicht vermuten würde. Ist doch der Piercing-Anteil genauso wie der großgliederige Ketten Anteil bei den Besuchern wie bei den Bedienungen enorm hoch. Dazu noch punkige Gitarrenmusik aus alten Boxen und Haarfarben und Schnitte in fast jeder erdenklichen Variation. Gestern war sogar ein Mobiler Bratwurststand aufgebaut und die Polonäse – Blankenese wurde ca. alle Stunde abgehalten. Schon ein schönes Bild, ein Irokesen mit rosa Ballett Rock über die Straße tanzen zu sehen. Heute geht es wohl weiter, denn ein paar von den Clowns, Cowboys und was es sonst noch so gibt, sind schon wieder da, oder vielleicht immer noch…

Der Carneval in Rom

Arthur Bryk, Maler auf der Durchreise, malt die schöne Marie, und verspricht ihr sogar die Ehe. Nur um dann heimlich nach Italien abzureisen. Nach Rom, wie Marie von seinen Malerfreunden erfährt und wohin sie ihm folgt. Als Junge verkleidet, nähert sie sich dem geliebten Mann…

Die Operette in drei Akten von Johann Strauss mit einem Libretto von Joseph Braun und Richard Genée wird heute Abend um 19:30 Uhr in der Staatsoperette Dresden aufgeführt.

VW- Krankheit?

Oder einfach nur purer Zufall? Eine Freundin hat’s auch erwischt!
Ich sag nur: Leute, checkt mal eure Kühlwassertanks! Gestern schockte mich mein heiß geliebter Polo wieder mal unnötig. Es leuchtete nämlich die Temperaturanzeige bedrohlich auf. Bei so was hab ich immer eine Angst, die sich etwas anders äußert, als die, wenn mal der Kofferraum klemmt oder der Mittelschalldämpfer halb abfällt. Verlusturangst. Wahrscheinlich leuchtet dann auch eine Lampe in mir: Tu was, sonst wird’s teuer! Jedenfalls war das Kühlwasser weg. Nach sofortigem Betriebsanleitungslesen und optischer Ursachenforschung blieb mir nichts anderes übrig, als mal ordentlich einen zu Kippen- das blaue Zeug im Mischungsverhältnis 1 zu 3. Nur komisch ist, dass doch das Kühlwasser nicht einfach verschwinden kann, oder? Und am gleichen Tag hat meine Freundin mit dem gleich Problem zu kämpfen. Sie fährt nen Golf, ungefähr gleiches Baujahr, alt. Seltsam. Zapft da einer Kühlwasser? Diese verdammten Hehler. 😉

Murphy ist ein A…loch…

Kennt Ihr Murphy, oder besser gesagt sein Gesetzt? Das besagt irgendwie, dass alles, was nur irgendwie schief gehen kann, auch schief geht. Und Ihr kennt bestimmt auch die kleinen Streitigkeiten oder Grabenkämpfe, wenn es um Möbel, Einrichtung oder ähnliches geht, die sich zwischen Mann und Frau abspielen, besonders gut bei Ikea zu beobachten. Nun war es mal wieder soweit, neue Vorhänge sollten her. Als Alternativen zu Ikea gibt es noch diverse andere Einrichtungshäuser oder Baumärkte, wie Höffner Toom oder Hornbach. Schnell aber war klar, das die nichts für die Generation Golf auf Lager haben, sowohl was den Preis, als auch den Stiel angeht. Wer will schon über 160,- Euro für vier blöde Schals hinblättern, die auch noch aussehen, als hätte sie Oma selbstpersönlich genäht. Also zu guter letzt doch Ikea. Innerlich machte ich mich wieder auf das übliche Prozedere gefasst. Wie findest Du denn diese hier. Och, na ja, und Du die?? Nicht schön, und diese. Nee…und so weiter und so fort. Aber diesmal nicht. Wie vorprogrammiert steuerten wir beide auf einen Vorhang zu, und nach kurzer Betrachtung wurde er für genau das Befunden, was gesucht wurde. Sogar die Wunschmaße waren inklusive. Irgendwo musste aber doch der Haken sein. Und, na klar, er kam auch. Es handle sich um ein Artikel der aus dem Programm genommen wird, erklärte uns die Frau in blau-gelb. Aber heute Morgen waren noch welche da. Genau 1 Paar. Sie schaut mal schnell im Computer nach. In dem Moment hätte ich meinen linken Fuß verwettet, das der Computer auch nichts anderes als eine 0 ausspuckt. Außerdem fragte ich mich mit aufsteigenden Groll, warum die Brigade Nähmuttis dann die Teile nicht von der Wand nehmen, wenn man sie eh nicht mehr kaufen kann Denn wenn ich erstmal etwas gefunden habe, was mir wirklich gefällt, und es gibt es dann nicht mehr, ist die Suche nach Alternativen fast aussichtslos. Ein Paar hin oder her. Jetzt scheint also noch länger die Sonne ins Zimmer, bis evtl. mal der Zufall eine Lösung bringt. Aber auf den ist leider nicht so viel Verlass wie auf Murphy…

Tracy Chapman

Bereits in ihrer Kindheit sang Tracy Chapman sozialkritische Songs, in denen es um die Schattenseiten des „Amerikanischen Traums“ geht. Mit ihrem Debütalbum „Tracy Chapman“ schaffte die engagierte Folksängerin den Durchbruch.
Im Sommer diesen Jahres ist Tracy Capman auf Europatournee und macht auch für vier Konzerte in Deutschland halt.

Am 29. Juni ist sie live in der Freilichtbühne Großer Garten.

Bunt beschirmt…

… ist man mit den neuen Dresden- Aquarellschirmen. Auch wenn einem in diesen Tagen nur Schneeflocken um die Ohren wehen. Selbst eine Kapuze schützt manchmal kaum vor eindringenden Flocken rund um Augenbereich sowie Mund- und Rachenraum. Wäre es da nicht schön, ein schillerndes Schirmchen zum Schutz mit sich zu führen? Acht künstlerisch gestaltete Motive schmücken das mobile Wetterdach auch in der neuen Auflage, jetzt mit besonders schönen kräftigen Farben. Der Himmel ist schließlich schon grau genug und man strahlt damit gute Laune aus, auch wenn man den ganzen Tag nur heulen könnte.. Auf dem Schirm sind unter anderem wieder die Frauenkirche und der Zwinger, aber diesmal auch noch die Hofkirche, das Dresdner Schloß und Schloß Moritzburg abgebildet. All diese schönen Aquarelle malte die Künstlerin Hannelore Kemmler. Der Schirm ist damit also wieder mal ein Kandidat für die Rubrik: Mir-Selber-Schenken und Mitbringen- Tolle Dinge aus Dresden! Und damit auch nicht jeder das gleiche Regendach mit sich herumschleppt, gibt’s ja genug Auswahl. Die soliden Schirme, welche Schlechtwetterfestigkeit versprechen, kosten 19,90 Euro und haben einen Holzgriff sowie Öffnungsautomatik. Das war übrigens ein Beispiel, für den perfekt verpackten Preis. In Fachkreisen auch die Sandwich- Methode genannt.

Aktzeichnen

Jeder kennt es: der Po zu fett, die Arme zu kurz und das Haar zu dünn.. Nicht gleich ans eigene Spiegelbild denken! Hier geht’s um Kunst und Leute, die lernen wollen, wies geht. Einen Kurs in nackte Menschen zeichnen bietet nämlich die Kunstakademie Dresden e.V. in der Würzburgerstraße 64 an jedem ersten Sonnabend im Monat von 18 bis 20 Uhr an. In zwei Stunden kann dort mit Kohle, Bleistift oder Farbe erlernt werden, was dem Laie noch nicht gelang. 9 Euro Anmeldegebühr sind da sicher gut angelegt. Weitere Infos für Interessierte gibt’s unter der Telefonnummer: 0351/4644722

Filmutensilien unter dem Hammer…

Neulich war ich ja in der Schauburg, und ich muss sagen, es hat mir wieder richtig gut gefallen. Und das jetzt unabhängig von dem Film. Der, Elementarteilchen, war zwar auch ziemlich gut, aber hatte auch seine längen. Vielleicht war das Problem, das man ja im Vorfeld schon ziemlich viel gehört hatte, und zwar durch weg gutes, so dass dann die Erwartungshaltung schon ziemlich hoch war. Dann ist es immer wahrscheinlicher, das man im Nachhinein etwas enttäuscht ist. Daher liebe ich ja die Sneak Preview so…Der Besuch war trotzdem ein voller Erfolg. Wir saßen im Leone Saal. Jeder der drei Saale hat einen eigenen Namen. So gibt es noch den Tarkowski und den Lang Saal. Der geneigte Kinogänger kann wohl mit allen drei Namen etwas anfangen. Schön ist, dass es keine festen Sitzplätze gibt, was aber auch bedeutet, dass man rechtzeitig da sein muss, um sich einen passablen Platz zu ergattern. Auf jeden Fall bin ich dann glücklicher weise auf die Rumpelkammeraktion der Schauburg aufmerksam geworden. Die findet einmal im Monat statt, und zwar jeden letzten Sonntag im Monat, also heute. Dort werden Filmplakate und andere Utensilien aus dem Fundus meistbietend versteigert. Alles eingerahmt in ein wenig Unterhaltung mit Filmausschnitten und für einen guten Zweck. Wer also Interesse hat, von 11.oo bis 13.oo, heute, im Fritz Lang Saal, wenn mich nicht alles täuscht. Der Eintritt ist natürlich frei…

Die Popeye- Frage

Und zwar drängte sich mir vor kurzem die Frage auf: Kann man Spinat ein zweites Mal erwärmen oder nicht? Und wenn nein, warum? Keiner konnte es mir genau beantworten, geschweige denn auch nur ansatzweise erklären! Popeye schüttete das Grüne Zeug ja gleich kalt in sich rein. Dann wuchsen ihm bekanntlich Bärenkräfte. Aber ist euch schon mal aufgefallen, dass er so ohne weiteres eine Dose mit der Faust zerquetscht, ohne vorher Red Bull getrunken oder Krafttraining gemacht zu haben? Aber Spinat wird ja, nicht nur durch Popeye, sowieso nachgesagt stark zu machen..
Bei Pilzen ist es doch das Gleiche. Die soll man ja auch nicht noch einmal auf die Kochplatte schleifen. Wenn irgendjemand weiß warum, kann er’s mir liebend gerne erzählen. Wissenschaftlich fundiert, bitte! 😉

Die Sonne lacht…

Und nicht nur die Sonne, auch alle in Ihr sich labenden Erdenbürger. Auf jeden Fall die in Dresden. Ist doch schon beeindruckend, wie die Sonne aufs Gemüt schlägt, oder heute eben es aufhellt. Mag sein, dass der Sieg gegen Rostock gestern auch damit zu tun hat, aber nur bei den wenigsten. Das Schwalbennest in der Alaunstrasse fängt sogleich wieder an, das leckere Softeis für nen Euro unter die Leute zu bringen. Auch wenn man beim schlecken dann doch noch merkt, dass es noch etwas ist, bis zum Sommer, so verleiht einem der gemeinschaftliche Eisverzehr doch irgendwie das Gefühl der Wende. Frühling wir warten sehnsüchtig, also lass uns nicht im Stich, sondern zeige Dich, damit auch wir uns zeigen können. Vorbei die Zeit, wo man abends ab fünf nach Hause ist, weil es ja eh dunkel und kalt war, und sich sonst auch keine Socke rumgetrieben hat. Treffen im Park zum Feierabendbier, zum Würstchen, Frisbee spielen und und und….und selbst auf die Christliche Jugend, die jede Woche Spiele für die kleinsten mit Musik, Gesang und Gebet organisiert freu ich mich schon, und das will schon was heißen…

Zoobaby hat endlich einen Namen

Der kleine Elefantenbulle des Dresdner Zoos muss nun nicht mehr Rüsselie oder Benjamin Blümchen gerufen werden. Er hat endlich einen Namen, einen schönen wie ich finde! Er heißt Thabo- Umasei. Es sollte ja ein afrikanischer sein. Unter sehr vielen Namensvorschlägen stimmten die Dresdner mit 7500 Zetteln schlussendlich für diesen.

habla espanol

Oder gar Tschechisch oder Griechisch? Alles kein Problem auf der Volkshochschule Dresden. Denn wer Defizite in gewissen Sprachen aufweist, oder gar eine Neue erlernen will, sollte einfach mal die VHS besuchen. Die kann übrigens eine positive Bilanz für das vorige Jahr ziehen. Wie aus der Statistik der Schule für 2005 hervorgeht, sind letztes Jahr exakt 3006 Kurse angeboten worden- 45 Kurse mehr als noch im Jahr zuvor. Diese Angebote wurden von 33000 Lernlustigen in insgesamt 72677 Unterrichtsstunden genutzt. Nach wie vor ist das Interesse an Sprachkursen groß. Diese werden von einem Drittel der Teilnehmer belegt. An der VHS können 26 Sprachen erlernt werden. Den größten Zuwachs verzeichneten allerdings Kunst und künstlerisches Gestalten. Wer Lust hat, kann am 27. Februar gleich mal anfangen den Pinsel zu schwingen. Da wird Zeichnen und Aquarellmalerei gelehrt. Aber auch andere Kurse beginnen: Stocktanz und Freudentänze. Kein Witz! Wer bald Geburtstag hat und schon mal üben will sich richtig zu freuen, wenn die Oma nun schon das 3. Jahr mit Vollachselunterhemden mit Spitzenverzierung ankommt, der sollte sich mal in die Liste der Volkshochschule Dresden einschreiben.

Das etwas andere Kino …

Die Schauburg, Kino mit Kultcharakter und in der Neustadt gelegen, kann sich ohne Weiteres mit den großen Konkurrenten der neuen Kinogeneration messen, also dem Cinemaxx , UFA Palast oder ähnlichem. Was die großen an Technik voraushaben, macht die Schauburg durch Flair und Atmosphäre längst wieder gut. Man kommt sich halt vor, wie etwas in der Zeit zurückversetzt, und das Kinogehen ist nicht so eine Massenabfertigung wie neuerdings. Dazu kommt noch der nicht unerhebliche Tatbestand, dass der Kinotag für 4,- Euro fast die halbe Woche ist, nämlich Montag bis Mittwoch. An allen andern Tagen ist man mit 6,- Euro dabei. Aber die Schauburg hat mehr als „nur“ Filme zu bieten. Sie macht Kultur. Konzerte, Lesungen und Filmfestivals stehen regelmäßig zusätzlich auf dem Programm und Regisseure, Filmstars, Künstler und Filmemacher aus der Region kommen, um ihre Werke persönlich vorzustellen. Morgen läuft der neue Film von Oskar Roehler an: ELEMENTARTEILCHEN mit Moritz Bleibtreu, der unlängst dafür irgendetwas silbern,- oder goldenes eingesammelt hat. Ich hab mir meine Karten schon bestellt, es gibt auch noch so einige. Wer interesse hat und schlau ist, kauft sie nicht erst an der Abendkasse…

Kneipen & KulturTour Dresden

Auf dem Albertplatz am Eingang der Gaststätte Nudelturm startet heute Abend um 21:00 Uhr die Kneipen- und Kultur-Tour durch den Stadtteil Dresden-Neustadt.

Gezeigt werden auf der Tour Plätze für die Nacht mit interessanten Personen, von Bars mit dem Charme der alten DDR, ruhige Lounge-Bars, speziellen Dancefloors sowie unwiderstehlicher Hinterhofatmosphäre.

Udo Lindenberg: „Likörelle“

Likörelle sind eine weltweit patentierte Erfindung Lindenbergs, kreiert an den Bars dieser Welt. Für ein Likörell braucht man Papier, Wasser, einen Filzstift und verschiedenfarbige Liköre. Das Ergebnis wird fixiert und kommt anschließend hinter Lichtabweisendes UV-Glas.

In der Walentowski Galerie im Taschenbergpalais ist derzeit eine Ausstellung mit seinen schönsten „Likörellen“ zu sehen.

Dresden auf die Ohren

Und zwar in Form eines Hörbuches der besonderen Art. Folgende Situation: Man sitz in einem großen Ohrensessel, die Augen sind geschlossen. Der Raum wird nur vom flackernden Licht des Kamins erhellt. Ein wandgroßes Bücherregal, gespeist mit Wissen. Mahagonifarben. Dielen. Wärme, Geborgenheit. Was passt da besser als Stimmungsvolles fürs geplagte Gemüt? (Der Sessel könnte auch ein rustikaler Schaukelstuhl sein. Und damit es auch richtig zum Klischee wird, denke man sich noch ein Bärenfell vor die Füße.) Ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen einen versierten Verleger kennen zu lernen, der unter anderem wunderschöne Hörbücher herausgibt. Frank Fröhlich ist nebenberuflich, aber mit Leib und Seele Musiker und untermalt Gesprochenes mit seinen Gitarrenmelodien. „Das alte Dresden“ ist ein Hörbuch mit Texten von Hans Christian Andersen über Johann W. Goethe bis hin zu Novalis. Die hatten nämlich anno dazumal schon etwas über Dresden zu sagen. Die Lyriken werden wunderbar von Lars Jung und Hannelore Koch gesprochen und laden zum Schwelgen in der Vergangenheit ein. Der Goldmund Hörbuchverlag hat auch eine Norddeutsche Reihe herausgebracht. Eine CD davon nennt sich: „Mein Rügen“. Darauf werden unter anderem Texte von Johannes Brahms und Caspar David Friedrich wiedergegeben. Ich kenne ja Caspar D. F. nur als einen Maler aus der Zeit der Romantik. Der spendete übrigens „Den Abendstern“ für das CD- Cover des Dresden- Hörbuches. Reinhören lohnt sich. Ist nicht nur was zum Schenken, wenn die Oma 75 wird! 🙂

Outdoor Outlet in der Neustadt…

Ich war neulich auf der Suche nach ein paar neuen Sachen, ne Jacke und evtl. noch nen Pullover sollte es sein. Hab ich mich also in die Stadt aufgemacht. Der WSV hat noch seine Spuren hinterlassen, überall gab es die Megarabatte, die Superangebote oder die Monsterschnäppchen. Aber wie das nun mal immer irgendwie bei mir ist, wenn ich losgehe um etwas Bestimmtes zu finden, gehe ich garantiert mit nichts unterm Arm wieder nach Hause. So auch diesmal. Meistens kaufe ich mir meine Sachen, wenn ich gerade irgendwie unterwegs bin, und dann zufällig etwas sehe, was mir gefällt und was ich auch gebrauchen kann. Ich komm also zurück aus der Stadt und war eigentlich gar nicht so böse, denn so richtig wirklich hab ich auch nichts gebraucht. Und just in dem Moment, wo ich mich schon recht gut damit arrangiert hatte, dass ich das Geld anderweitig unter die Leute bringe, da komme ich an einem Outlet Store in der Neustadt vorbei. Jacke und Pullover hab ich zwar auch dort nicht gefunden, dafür habe ich aber jetzt eine neue Hose und passende Schuhe dazu…

Der Mustergatte

Billie ist ein wahrer Mustergatte. Er liest seiner Frau jeden Wunsch von den Augen ab und hat im Beruf so viel Erfolg, dass er ihr diese Wünsche auch erfüllen kann. Seine schöne, verwöhnte Gattin aber langweilt sich genau deshalb fast zu Tode und sucht nach allerlei Abenteuer. Sie will ihn eifersüchtig machen, sich sogar scheiden lassen, damit in ihrer Musterehe endlich einmal etwas passiert. Völlig bestürzt, bittet der Gatte seinen Freund um Hilfe. Dessen Rezept ist es, die Ehefrau eifersüchtig zu machen, damit sie gar nicht auf die Idee zu eigenen Escapaden kommt. Er gibt ihm die nötigen Tipps … und alle staunen, was schließlich dabei herauskommt.

Das Lustspiel nach Avery Hopwood ist heute Abend in der Komödie Dresden zu sehen. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Der Denkmalschutz zeigt ´s allen

Wieder mal ne Ausstellung. Für alle Fans von Exponaten und Kultur. Diese befindet sich im Technischen- sowie im Kulturrathaus und wurde vom Amt für Kultur und Denkmalschutz eingerichtet.
Die eine zeigt das Unesco -Weltkulturerbe im Technischen Rathaus (Hamburger Straße 19). Dort findet ihr auch Informationen über die Unesco-Arbeit und die zahlreichen Welterbestätten, die so schön, selten, wertvoll oder einfach nur alt sind, dass sie geschützt und vor Verfall und Zerstörung bewahrt werden müssen. Bis zum 31. Mai wartet das Welterbe auf Besucher. Bis dahin kann die Ausstellung besichtigt werden. Einblicke in das Lapidarium unserer Stadt findet man in der dritten Etage des Kulturrathauses (Königsstraße 15). Die Ausstellung, unter dem Titel „Die Zionskirche- Das Lapidarium der Stadt Dresden“ kann noch bis 31. März besucht werden.

Flohmärkte in Dresden…

Ich bin ja bekennender Flohmarktgänger, Trödelsammler, und überhaupt. Wegschmeißen kommt bei mir nur in den seltensten Fällen vor. Das hat zwar nicht nur Vorteile, mein Keller ist so voll, ich komme da kaum mehr rein, geschweige denn finde ich da noch irgendetwas von den alten Schätzen. Und aus der Wohnung könnten auch noch so die eine oder andere Ladung von Dingen, die man eigentlich nicht wirklich braucht, in den Keller. Jetzt begab es sich ja am WE, speziell am Sonntag, das die Sonne sich das erste Mal hat so richtig sehen lassen, und auch die Temperaturen waren dementsprechend. Und mein Gefühl hat mir dann recht spontan zugeflüstert, das Flohmarktzeit ist. Ich wusste und weiß, das jeden Samstag am Elbufer ein Flohmarkt ist. Nun hatten wir aber Sonntag. Also habe ich mich mal an den Compi gesetzt und etwas geschaut und gegooglet. Aber was ist. Fehlanzeige. Der nächste Flohmarkt, oder Trödelmarkt, den ich auswendig machen konnte, war irgendwo hinter Chemnitz. Laut Map24 ca. 100km entfernt. Nee, so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Es gibt noch in der alten Federfabrik oder ähnlich alle paar Wochen einen Hallentrödelmarkt, aber natürlich nicht gestern. Naja, so kam ich wenigstens dann dazu, mal wieder ein paar alte Kartons durchzugucken, nachdem ich mich durch den Keller gekämpft hatte. Und siehe da, ein paar richtig gute Comics als WC Lektüre sind aufgetaucht. So war das alles dann doch nicht ganz unnütz…

Die Vagina-Monologe

Aus mehr als zweihundert Interviews zusammengestellt und dann für das Theater in Poesie umgewandelt, vollführen „Die Vagina-Monologe“ nun seit einigen Jahren ihren Siegeszug um die Welt. Die Texte zeigen wie ein Kaleidoskop schillernd die ganze Bandbreite des Weiblichen auf, manchmal schonungslos, in leisen Tönen oder emotional, aber immer mit Humor.

Heute Abend sind sie im im Theater Wechselbad zu erleben. Beginn ist um 19:00 Uhr im großen Saal. Gleich danach wir am gleichen Ort das maskuline Äquivalent, die „Penis-Monologe“ aufgeführt.

Älternabend in der Garage…

Damit meine ich nicht den Raum, wo so manch einer sein Töff Töff hegt und pflegt oder seinem Hobby nachgeht. Nee, Katy´s Garage. Luisen – Ecke Alauenstraße gelegen, wir jeden Mittwoch zu groovigen Songs aus den 70er 80er und 90 Jahren gezappelt und gequatscht. Gedacht ist der Abend für Leute ab 30, nach oben sind wohl keine Grenzen gesetzt, und so wie ich das Mal bei meiner Steppvisite erfahren habe, nach unten auch nicht. Dazu hat die Garage in den letzten Monaten ordentlich aufgerüstet, so das nicht nur noch Kicker für den Partyspaß zwischendurch zur Verfügung stehen, auch noch ein Billardtisch und ein Dartautomat stehen in der extra neu geschaffenen Fun-Arena ein Stockwerk über dem Partyvergnügung. Bei immer noch moderaten Bierpreisen ist es allemal ein Abend Wert, wenn man eh gerade unterwegs ist, und noch nicht nach Hause will, sondern noch auf der Suche nach ein wenig Spaß ist…

Hallo Leute…

Ja ich lebe noch, und das sogar recht gut. Das hätte sich aber auch ändern können. War jemand zufällig auch am Samstag in der Altstadt unterwegs? Dort war eine so genannte Demokratiemeile aufgebaut. Aus der Ferne konnte ich erkennen, dass einige Parteien dort Stände aufgebaut hatten. Ich hatte mal wieder Besuch die letzte Woche und war außer die Dresdner Umgebung im Winter erkunden, auch mal wieder auf der Standart Touri-Runde unterwegs. Will heißen Semperoper, Zwinger, Brühlschen Terrassen und natürlich Frauenkirche. Diesmal aber war ich nicht drauf, sondern drin. Kost nüscht, und ist immer den Gang wert. Nachdem unsere Füße in der kurzen Zeit in der Kirche auch nicht wirklich warm wurden haben wir beschlossen, uns wieder auf den Heimweg zu begeben. Aber Pustekuchen. Die Augustusbrücke war komplett gesperrt. Auf der einen Seite standen die linken Vögel, begleitet von Gitarrenpunk. Das war quasi der Rest der Demokratiemeile. Auf der anderen Neustädter Seite der Brücke versammelten sich wohl die so genannten Rechten. Und dazwischen Unmengen an Polizei. Für den normalen Füßling ging da gar nichts, aber auch für kein Bus oder keine Bahn. Das gleiche galt für die Carolabrücke, nur Fußgänger durften dort passieren. Zu allem Unglück parkte das Auto aber genau hinter der Augustusbrücke, was dann gleichbedeutend mit einem knapp 90minütigen Umweg auf kalten Sohlen war. Wer jetzt denkt, wieso eigentlich Auto und so lange für den Weg von der Schlosskirche bis zum Golden Reiter, nur halt nicht über die Augustusbrücke, dem sei gesagt, das wir 3 Kinder zwischen 3 und 11 und eine Schwangere im 9ten Monat dabei hatten. Die ganze Zeit war überall Polizei, dick gepanzert, als wäre die bunte Republik außer Rand und Band geraten. Wir waren dann heil froh wieder am Auto zu sein, und nicht nur wegen der Kälte. Vielleicht hat ja jemand ein paar mehr Info´s, ich würde mich freuen, davon zu hören, und auch wie das ganze dann ausgegangen ist…