Zum allerersten Mal! Und zwar hab ich’s endlich geschafft in die Ausstellung 100.000 Jahre Sex ins Japanische Palais zu gehen. Und ich muss sagen: sehr anregend! Schon am Eingang prallt einem der pure Sex in Form von Schrift und kleinen Relikten aus dem Paläolithikum entgegen. Die Venus von Willendorf hätte ich mir übrigens größer vorgestellt. Ist wirklich bloß ne kleine Handstatue! (Info für Unwissende: Die wahrscheinlich älteste Skulptur der Menschheit, vor ca. 25.000 Jahren entstanden, verkörpert die absolute Weiblichkeit und natürlich Fruchtbarkeit. Das etwa 11 cm große Original besteht aus Kalksandstein und wird heute im Naturhistorischen Museum Wien aufbewahrt.) Spitz informativ geschriebene Texte leiten den lüsternen Besucher von Steinzeitsex über Mittelalterverhütungstechniken bis hin zu Aktfotografien in den Anfängen. Betont ehrlich und teilweise erschreckend, zu erfahren, was die alten Griechen so trieben. Im wahrsten Sinne!
Die bunte Palette der rund 250 Exponate aus 60 Museen reicht also von steinzeitlichen Figuren mit übergroßen Geschlechtsteilen bis hin neuzeitlichen Bildern mit deftigen Sexszenen. Üppiger Lesestoff, auf Tafeln, der einem den Weg von Phallus zu Phallus weist, ist unverzichtbar für diese delikate Ausstellung! Sehr zu empfehlen! 4 Euro (2 Euro für Ermäßigte) sind gut angelegt. Dem einen oder andern wird’s vielleicht ganz warm in der Hose. Es ist gut geheizt, meine ich damit… ![]()
Noch schnell was zum Japanischen Palais: Das verdankt seinen Namen übrigens seinen Kupferdächern, die der ursprünglichen japanischen Bauweise nachempfunden sind.
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„Wegen der Ernährung schmeckt der Samen von Italienern und Griechen nach Knoblauch. Von Vegetariern nach nichts. Latinos schmecken scharf. Klar. Wenn wir Geschmacksrichtungen wie Capuccino oder Kakao hinkriegen würden, wären wir reich!“
Hier erhalten Sie überraschende Erkenntnisse zu Masturbation, Orgasmus und Erektionen – eben die angenehmen Seiten des Pimmels. Auch die Gedichte von Bukowski bereichern sicher den Horizont jeder Phantasie. Aber die männliche Natur hat auch dunkle Seiten. Männer reden nicht über Beschneidung, Vergewaltigung oder Impotenz. Wenn wir es aber mal aussprechen und mal hören, haben wir was Wesentliches über Männer gelernt – ihre Verletzlichkeit.
“Penis Monologe” feiert heute Abend seine Welturaufführung. Beginn ist um 20:00 Uhr im Wechselbad.
Da ihre Traumwohnung nur an kinderlose Ehepaare vermietet wird, engagiert Single Sonja kurzerhand Philip, eine Zufallsbekanntschaft vom Abend zuvor: Er soll den Ehemann spielen. Leider hat Sonja nicht genügend Zeit, um die Show als perfektes Ehepaar vorzubereiten. Und so tappt sie bei der Vermieterin Frau Steiner haltlos von einem Fettnäpfchen ins andere.
Die flotte Komödie ist heute Abend um 20:00 Uhr im Wechselbad zu sehen.


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