Schon dieser Tage im Zoo gewesen? Nicht nur Leipzig hat in Sachen Elefantennachwuchs so einiges zu bieten. Das erste Elefantenbaby in der 144- jährigen Geschichte des Dresdner Zoos erblickte am Samstag das Gehegen- Licht der Welt. Und da komme ich auch gleich auf ein Thema, über welches ich vor kurzen schon einmal berichtete: Der desolate Zustand einiger Käfige im Zoo. Geld in Form von Spenden und natürlich viele Besucher, welche dieses bringen werden benötigt. Denn wenn nichts passiert, müssen wohl schon 2007 die ersten Tiere abgegeben werden. Diese Nachricht traf mich schon recht hart. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Ich denke aber, wenn der Frühling wieder nach draußen lockt, kommt auch der ein oder andere Leopardenfan mal gucken. Zumal das kleine Elefantchen seinen Teil dazu beitragen und hoffentlich ein kleiner Besuchermagnet wird. Seine Mutter, die übrigens Drumbo heißt, schleppte den kleinen Bullen fast 2 Jahre mit sich herum und brachte ihn schließlich ohne Problem zur Welt. 107 Kilo wiegt der Dickhautbrocken und hat immer noch keinen Namen. Ein afrikanischer soll es sein. Wenn er schon nicht da aufwächst, soll wenigstens sein Ruf an Savanne, üppige Herden und Hitze erinnern.
Das Baby von Drumbo ist sogar das erste durch künstliche Befruchtung gezeugte Elefantenkalb in Deutschland. Das hätte ich auch nicht gedacht. Da hat im Leipziger Zoo tatsächlich ein riesiger Bulle ganze Arbeit geleistet?! Im Dresdner Zoo gibt’s vielleicht gar keinen Bullen, oder mit der alten Kuh wollte niemand mehr so richtig was anfangen. Mit 16 Jahren ist Drumbo nämlich die älteste Elefantenkuh im Gehege.
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Sa
11
Feb '06


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