Morgen ist wieder der gewisse Tag. Manche fürchten ihn (Meistens die Männer: Och nö, schon wieder candlelight dinner!), weil die Freundin schon lange zetert, und unbedingt fein ausgeführt werden will. Oder sie erwartet lyrische Liebesoffenbarungen in Form von Gedichten und Gesängen. Die rote Rose ist ja auch immer ganz vorn mit dabei. Wobei es doch noch so viele andere, wunderschöne Blumen gibt. Na ja, sie verkörpert halt traditionell die Liebe auf Grund von Farbe und Form. Nichts desto trotz werde ich jetzt einfach mal ne Geschichte über den Herrn Valentin erzählen. Viele wissen ja auch gar nicht, wer das ist, oder warum man den Valentinstag überhaupt feiert. Der St. Valentin (vermutlich Bischof von Terni) soll nämlich im 2. Jahrhundert nach Christus im damaligen römischen Reich gelebt und heimlich Liebespaare getraut haben. Und warum das Ganze? Weil die Frau zu fett, ein Pferd- oder der Mann ein Schwein war?!? Nein. Damals durften viele Menschen nicht so heiraten wie sie wollten. Wenn sich Sklaven, Soldaten oder von den Eltern verprellte Söhne und Töchter trauen wollten, wurde Herr Valentin zu rate gezogen. Eines Tages jedoch, war es mit der Sause vorbei. Der römische Kaiser fand das nämlich gar nicht lustig und riss ihm dafür die Rübe ab! Ach nee, das machte ein Henker.
Und dreimal dürft ihr raten an welchem Tag. Am 14. Februar. Offiziell galt Valentin auch noch als Schutzpatron der Bienenzüchter und Helfer gegen Ohnmacht. Da konnte er sich doch gleich bei den kollabierten Eltern nützlich machen..
Um den Valentinstag herum entwickelten sich zahlreiche Bräuche, die in England und, wie kann es anders sein, in Amerika hoch thematisiert wurden und werden.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese „Tradition“ auch hierher nach Deutschland kam. Der Handel freut sich jedenfalls. Aber egal was man schenkt, es muss ja nicht teuer sein- Hauptsache mit Liebe und von Herzen!
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Mo
13
Feb '06
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