In unseren Wäldern ist im Moment der Teufel los! Haase und Igel sagen sich ja schon lange nicht mehr gute Nacht! Das wissen wir ja. Warum? Erstens, weil der Igel unter den Schneemassen sowieso nicht mehr hervorkommt- da kann er auch noch pennen bis Juni… Nein, die können sich doch nicht leiden! Der Igel ist ja bekanntlich eh viel schlauer als das Langohr! Ich wollte eigentlich auf den Isegrim hinaus. Denn der ist ja seit Neuestem daran interessiert junge Schäfchen zu verspeisen. Oder wie es im Fachjargon heißt: zu reißen! Nicht nur das knopfäugige Reh, das im Unterholz nach einer Eichel sucht muss sich fürchten. Auch unsere Wollespender sollten sich in den Abendstunden etwas enger an des Nachbars Locke pressen. Denn die Wölfe sind los! Dessen Bestände sind in Sachsen ja um einiges gestiegen. Jetzt werden fleißig Hochsicherheitszäune für das gemeine Schaf errichtet und Scharfschützen im Brombeerbusch postiert. Kann man es denn dem Wolf verdenken? Wenn’s gar köstlich nach Hammel duftet? Also Leute, Vorsicht! Sollte es draußen heulen, ist es vielleicht nicht Nachbars Fritz, der mit dem Schlitten den Apfelbaum getroffen hat … ![]()
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Ja, Osterhasen in Winterkleidung, das wäre doch mal ein Gag. Vielleicht ja auch gar nicht so unrealistisch. Für die nächste Woche ist auch keine Besserung angesagt, auf jeden Fall keine deutliche. Denn 0° C oder gar ein Grad plus macht ja noch kein Frühling. Ich hab dieses Jahr mich das erste mal als kleiner Kleingärtner versucht, und ein paar Blumenzwiebeln gepflanzt. Die ersten sollten schon jetzt blühen, aber ich zweifele, das sie es durch die dicke Schneedecke heraus schaffen, geschweige denn durch die durch und durch gefrorenen Erde. Die ist so hart, damit könnte man ohne weiteres Nägel in die Wand hauen. Ein Winter der Rekorde für Dresden. Über 50 Tage Frost am Stück, von den letzten 3 Monaten, also so ca. 90 Tage, lag über neunzig Tage Schnee. Selbst die Kinder, die im Alaunpark Schlitten fahren, haben längst nicht mehr so viel Spaß. Aber eigentlich wollte ich ja gar nicht über das Wetter schreiben, sondern über die ollen Ostersachen, die einen im Supermarkt schon wieder übermannen. Ich war heute im Plus, und wollte Marzipan kaufen. Mag ich eigentlich gar nicht so gerne, hatte aber irgendwie Heißhunger drauf. Und was ist, es gibt Marzipan nur in Verbindung mit Osterschnickschanck, also Osterhasenmarzipan sozusagen, und das ödet mich an. Ich will mein ganz ordinäres Marzipanbrot, oder gibt es das nur zu Weihnachten? Schlußendlich ist es dann doch der Dauerbrenner Toffifee geworden, der kommt wenigstens das ganze Jahr gleich daher, und ist so Saisonunabhängig wie die Kartoffel, ausgenommen der Linda, die ja vom aussterben bedroht ist, oder war. Ist ruhig geworden um die gute. Genauso wie um die beiden Leipziger, die im Irak verschleppt worden. Ist mir nämlich auch heute aufgefallen, dass ich lange nichts mehr gehört habe, nichts von einer Mahnwache, der allerletzten Lösegeldforderung, und auch kein profilierungssüchtiger Politiker hat ein Statement abgegeben. Wenn ich nicht verpennt habe, das die beiden schon nen Kopf kürzer sind, entschuldigt, dann würde ich das als gutes Zeichen werten. Vielleicht steckt die Regierung ja mitten in den Verhandlungen, und es geht nur noch um die genauen Ablösemodalitäten, was ja zu hoffen bleibt…
Für Dresden war 2005 ein Touristisches Rekordjahr. Die Landeshauptstadt konnte sich über 3 Millionen Übernachtungen und eine Verweildauer von durchschnittlich 2,2 Tagen pro Besucher freuen. Der Anteil ausländischer Besucher wuchs sogar um 15 Prozent
Gelesen in der AHGZ
Mit dem milliardenschweren Verkauf der kommunalen Wohnungen kann Dresden auf einen Schlag alle seine Schulden zurückzahlen. Damit die Landeshauptstadt schuldenfrei bleibt, plant Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) Neuverschuldungen vom Stadtparlament verbieten zu lassen.
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