Angst brauch man nicht haben, wobei ich mich aber nur auf Autoreisen beziehe, wie es sich mit der Bahn oder dem Flugzeug verhält, vermag ich nicht zu sagen. Die Autobahnen jedenfalls sind wie meistens gut geräumt. Der Schnee ist ja auch nun keine Überraschung mehr, und die Streudienste, sofern sie nicht streiken, sollten gewappnet sein. Aber auch wenn der Schnee überraschend kommt, sind die Autobahnen meistens die ersten Straßen, die bearbeitet werden. Ich hab heute den kleinen Trip Dresden Braunschweig und zurück hinter mich gebracht, was hin und rückzu so etwa 650km sind, und ich muss sagen, ich hatte keine Probleme, sondern eher noch das Gefühl, das etwas weniger als normal los war. Vielleicht weil viele sich bei dem Schmuddelwetter vor längerern Reisen scheuen. Schneller wird es jetzt wohl auch nach Prag über die Bundesstraße gehen, denn Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse wurde kurzer Hand die Straße für LKW über 7,5 Tonnen gesperrt. Regionale Speditionen können aber Ausnahmegenehmigungen beantragen. Komischer weise gilt das aber nur für den Verkehr in Richtung Prag. Für alle, die aus Tschechien kommen, gilt das verbot nicht. Das verstehe wer will. Aber immerhin, die Genehmigungen werden direkt vor Ort, schnell und unbürokratisch ausgestellt. So heißt es auf jeden Fall…
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Ist ja immer so n Ding- Sex und die Kommunikation zum Thema in der Schule. Jedenfalls ist Liebe und Sexualität ein Thema, dass die Menschheit schon immer beschäftigt. Und das nicht nur Schüler ab 14 Jahren. Das geht doch schon viel eher los! Heutzutage. Da wird doch schon ab der 4. Klasse nicht mehr großartig blöd gekichert, wenn die versierte Pädagogin über Brust und Hodensack philosophiert. Naja, jedenfalls gibt’s doch seit einiger Zeit die Ausstellung „100.000 Jahre Sex“ im Japanischen Palais. Die wurde auf Grund des hohen Besucheransturmes bereits verlängert. Hab ich auch schon besucht und hier begeistert darüber berichtet. Im Museumspädagogischen Programm des Palais´ gibt es Führungen für Jugendliche ab 14 Jahren. Das heißt: Ein lustiger Student im 1. Semester führt für 1 Euro plus 15 Euro Führungsgebühr durch die Ausstellung „100.000 Jahre Sex“. Vorbei an Vasenmalereien mit perversen Römern sowie Phallussymbolen sämtlicher Epochen. Das ist doch was für den Schüler von heute, oder?
Die Führung durch die Ausstellung verdeutlicht, dass die Einstellung zu bestimmten Themenkreisen der Sexualität im Lauf der Jahrtausende Wandlungen und Brüchen unterworfen war. In der Führung werden u. a. folgende Schwerpunkte angesprochen: Darstellung der Liebe in der Kunst, gesellschaftliche Normierung der Formen der Sexualität von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit (Ehe, Rolle der Frau, Homosexualität, Prostitution und Verhütung). Insgesamt spannende 45 Minuten im Museum, welches nicht nur von Schülern besucht werden sollte.


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