Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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Di
21
Mrz '06

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Polizisten

Wegen des umstrittenen Versuch eine angolanischen Familie abzuschieben, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen vier Polizisten. Laut Staatsanwaltschafts- Sprecher Christian Avenarius werden die Beamten der Freiheitsberaubung verdächtigt. So sollen sie einen dreijährigen Jungen ohne Wissen der Mutter aus dem Kindergarten geholt haben, um so die Frau auf das Revier zu locken.

Gelesen in der Leipziger Volkszeitung

West-Städte wollen Geld von Dresden

Nachdem Dresden seine städtischen Wohnungen für fast eine Milliarde Euro verkauft hat, melden sich die alten Bundesländer zu Wort und wollen auch ein Stück vom Kuchen. Wie der Finanzbürgermeister von Dortmund, Guntram Pehlke betonte, sollten Gelder die verwendet wurden die Wohnungen zu sanieren, in den Steuertopf zurückfließen.

Gelesen im Handelsblatt.

Erste Rabbiner-Ordination seit dem Holocaust in Dresden

In Dresden werden am 13. und 14. September erstmals seit dem Holocaust in Deutschland drei neue Rabbiner in ihr Amt eingeführt. Die festliche Ordination der Absolventen des Abraham-Geiger-Kollegs findet in der Dresdner Synagoge statt, wie die «Dresdner Neuesten Nachrichten» (Dienstagausgabe) berichten.

Quelle: FreiePresse.de

Die Gärten am Blauen Wunder…

Wer früher die Tatorte des MDR gesehen hat, der kennt noch die Zeiten, wo sie in Dresden gedreht wurden. Zwar auch schon mit Kommissar Ehrlicher und seinem Kollegen Kain, aber halt in Dresden. Da lebte der Ehrlicher noch im Körnergarten, was an der Elbe am Blauen Wunder liegt. Und zwar auf der Neustadt Seite. Seine Frau oder Lebensgefährtin hat den Laden geschmissen. Wer nun mal einen aktuellen aus Sachsen schaut, merkt schnell, das mittlerweile die Frau oder eben Lebensgefährtin ein Bistro in Leipzig betreibt und die beiden eben auch hauptsächlich in Leipzig ermitteln. Dies könnte damit zusammen hängen, dass der MDR in Leipzig seinen Sitz hat, glaub ich jedenfalls, das ich da mal was gesehen habe. Aber alles nur reine Spekulation. Den Körnergarten hat nun sein Sohn, oder ich glaube Stiefsohn übernommen, den er so ab und zu mal besucht. Essen kann man da ganz vorzüglich, ist allerdings lange her, dass ich dort mal gespeist habe. Aber genau auf der gegenüberliegenden Seite, also auf der Altstadt Seite, ist der Schillergarten. Und da war ich kürzlich, also eigentlich am Wochenende um genauer zu sein. Und wie erwartet kann man auch dort ganz vorzüglich essen. Insgesamt hat mich das ganze ein wenig an ein Brauhaus erinnert. Es gibt ähnlich deftige Küche wie Haxe, Ente und Braten und auch frisches Brot mit Schmalz vor dem Essen als kleiner Anreger. Ich hab mich diesmal auf das Schnitzel gestürzt, und muss sagen, selten solch ein gutes und eben auch großes gegessen, und dabei habe ich noch eine kleine Portion gehabt. Die steht zwar nicht auf der Karte, auf Nachfrage ist es aber kein Problem, denn für das Originalgericht braucht man wirklich richtig Hunger…

Keine Angst!

Wenn einen in Bus und Bahn jemand anspricht, dann ist es doch meistens ne Mutti die Ihren Kinderwagen nicht alleine hineingebuckelt kriegt oder eine Oma die einen Platz sucht. Ach nein, die sehen nur Mitleid erregend aus und sind wacklig auf den Beinen. Für alle also sichtbar: Ich muss mich unbedingt setzten. (Auch wenn ich sonst durchs Riesengebirge jogge- aber muss ja keiner wissen..) Jedenfalls findet noch bis 12. April im Auftrag des Verkehrsverbund Oberelbe in Bussen und Bahnen des gesamten Verkehrsverbundes eine Befragung der Fahrgäste statt. Man muss also nicht stuntgleich n Sprung durch die Scheibe zeigen, wenn man Ticketfrei fährt… Die Interviewer interessieren sich unter anderem für Fahrtwege und Zweck der Fahrt. Persönliche Daten werden nicht abgefragt. Die Erhebung wird in vier Etappen noch bis Anfang 2007 durchgeführt. Übrigens kann der VVO als Aufgabenträger für den Schienennahverkehr eine gute Bilanz ziehen. Voriges Jahr nutzten nämlich 18,2 Millionen Fahrgäste die Nahverkehrszüge im Verbund. Das sind fast zehn Prozent, also 1,6 Millionen mehr als 2004.