Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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Do
13
Apr '06

Ostern ohne Schokohase…

Das wird es wahrscheinlich nicht geben, denn die gesamte Industrie rührt ja schon seit geraumer Zeit mal wieder die trommeln. Dabei stehen bei mir noch Schokoweihnachtsmänner und Nikoläuse im Regal, und ich kann nicht Mal bestimmt sagen, ob sie überhaupt vom letzten oder gar vom vorletzten Jahr noch sind. Der Staubschicht nach zu beurteilen stammen sie noch aus dem 20sten Jahrhundert. Aber so lange bin ich noch nicht in Dresden und mit umgezogen sind die Schokobomben dann doch eher nicht. Na ja, aber wie jedes Jahr werden meine lieben Eltern und Tanten nicht davor zurückschrecken, mir wieder einen Meister Lampe von Lindt oder ähnlichem zu schenken. Und wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke, ich wäre glaube ich auch fast enttäuscht, wenn das nicht so wäre. Das war doch schon immer so. Aber vielleicht überrasche ich ja die Lieben mal, und starte eine Schoko Gegenoffensive. In der Görlitzer Straße , kurz vor der Sebnitzer hat nämlich ein neuer Schokoladenladen(das Wort würde doppel Jimmy gefallen) eröffnet. Auf jeden Fall ist er mir erst kürzlich aufgefallen, wo ich da fast täglich daherkomme. Egal, da findet sich bestimmt so einiges, auch mit hohem Kakaoanteil, was ja den Hochgenuss bekanntlich noch versüßt…

Bucklige Pisten

Autofahren macht in diesen Tagen selten Spaß. Vor allem, wenn man durch die Stadt fährt. Oder sollte ich lieber holpern sagen? Nicht nur schleichende Hut- und Haarnetzträger treiben den gemeinen Fahrer zur Weißglut, nein- jetzt kommen auch noch Krater biblischem Ausmaß dazu. Viele Straßen sehen nämlich aus wie Schweizer Käse. So schlimm waren die Frostschäden noch nie. Das sieht selbst der sächsische Finanzminister Metz so und spendet für die Winterschadenbeseitigung. Und wie immer: trotz angespannter Haushaltslage. Insgesamt 23 Millionen Euro will er locker machen. Der Verkehrsminister Thomas Jurk veranschlagt 8 Millionen für Staats- und 15 Millionen für kommunale Straßen. In Dresden weisen nach Einschätzung von Reinhard Koettnitz, Chef des Straßen- und Tiefbauamtes, 130 Straßenabschnitte erhebliche Schäden auf. Und wenn zusätzliches Geld nach dem Kilometernetzschlüssel ausgereicht wird, könnte Dresden sogar drei bis 4 Millionen zusätzlich erhalten. Damit sollen dann nicht nur Löcher gestopft, sondern auch etliche Straßen rund erneuert werden. Gute Idee. Nur, wo will man denn da noch lang fahren? Die Stadt ist und bleibt ne Baustelle. Na ja, n Spaziergang ist ja auch nicht schlecht. ;)