Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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So
23
Apr '06

Regenbogenfarben

In diesem Jahr ist alles anders – nur nicht in Dresden. Bundesweit müssen nämlich die großen Veranstaltungen zum Christopher Street Day wegen der Fußballweltmeisterschaft verlegt werden. Dresdens CSD- Feierlichkeiten bleiben, getreu dem alten lesbischen Motto „Besser wein, Weib und Gesang als Bier, Mann und Gebrüll!“, auf ihrem angestammten Platz.
Rund um den 2. Samstag im Juni werden sich Lesben, Schwule und Transen in ein vielfältiges Angebot stürzen können. Von Transenparties mit Tanzkursen bis hin zum ökumensisch – homosexuellen Gottesdienst ist alles dabei. Dem würde ich ja gern mal beiwohnen. Was da wohl gepredigt wird?! ;) Dann gibt’s noch eine Ausstellung die sich um „Hundert Jahre schwullesbisches Dresden“ dreht sowie eine heiße Motorradausfahrt für Leute mit Sinn für schweres Gerät. Aktuelle Programme und diverse andere Infos zum CSD in Dresden und für Sachsen findet ihr HIER.
Samstag, der 10. Juni, ist der wichtigste Tag für die Regenbogenfahnenträger. Denn dann findet die traditionelle Parade quer durch die Stadt mit dem anschließenden Straßenfest auf dem Altmarkt statt. Und jetzt kommt’s: Er, Sie oder Es ist Stargast: Lilo Wanders wird die Szene noch etwas aufmischen. Kunterbunt wird es werden. Und das ist gut so!

Dresden geht gegen Vandalen vor….

Gemeint sind dabei aber nicht die üblichen Verdächtigen, die Bushaltestellen demolieren, Wände beschmieren oder gar Autos in Brand setzen. Nein, gemeint sind Nordic Walker. Für die ist nämlich die Ausübung Ihres Sportes, wenn man das so nennen darf, im großen Garten ab sofort untersagt. Auf jeden Fall, wenn dieses in größeren Gruppen geschieht. Da sie dabei ja immer die Rabatten zerstören. Da frag ich mich doch, ob da irgendwelche den Schuss nicht gehört haben. Das Jugendliche dort regelmäßig Gelage abhalten, bei denen oft Feuer oder Grillstellen direkt auf dem schönen Grün positioniert sind, der Müll eigentlich immer liegen bleibt, und das das kürzlich eingeführte Bier oder sonstige Getränke ohne Umwege direkt der Natur wieder entsorgt wird, dass macht wohl nüscht. Nicht das mich die Belange der nordischen Powergeher wirklich kümmern, aber so was find ich dann immer ziemlich starken Tobak. Aber irgendwas müssen die Bürotiere ja auch nachweisen, was sie so den lieben langen Tag aushecken. Die öffentlichen Ämter sind ja sowieso gnadenlos überbesetzt, aber was passiert, wenn man mal wirklich den Staat verschlancken will, das hat man ja erst neulich gesehen. Warum dürfen die eigentlich streiken. Über Ihre ganzen Privilegien sind sich die meisten gar nicht mehr bewusst. Wegen 18 Minuten mehr arbeit am Tag ging die ganze Sache nachher. Lächerlich, aber nun gut. Das erste was passieren müsste, wäre auf Ämtern eine Art Leistungsprinzip einzuführen. Und die Unkündbarkeit, bei grober Fahrlässigkeit, außer Kraft zu setzen. Aber ob wir das noch erleben, das bezweifle ich doch stark. Und dann muss sich auch keiner wundern, wenn wir in einem Ranging der 21 führenden Industrienationen denn 21 Platz einnehmen, was Wachstum und Beschäftigung betrifft…