Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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Di
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Mai '06

Und die Schlange reißt nicht ab…

Jetzt folgt wieder einmal eine Anekdote aus der Rubrik: Menschen und deren Schicksalsgebärden in öffentlichen Einrichtungen. Die Rede ist vom Arbeitsamt oder besser: der Bundesagentur für Arbeit. Auf Grund diverser Nichtunterstützung seitens des Amtes, musste ich wohl oder übel anreisen. Natürlich ging’s ums Geld. Und das ohne Termin und zum Monatsanfang. Jeder, der diese Kriterien kennt, weiß: die Hölle tut sich auf. Die Nacht vorher kann man nicht schlafen, zittert und bangt. Nach dem Aufstehen, natürlich mitten in der Nacht- besser ist das, frühstückt man lieber kaiserlich. Wegzehrung ist von Vorteil. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Nach 10 Uhr Morgens ist da alles zu spät. Erfuhr ich am eigenen Leib. Ich war zu blauäugig. Der zweite Stock war mein Ziel. Team Dresden West. Die ersten Stufen kam ich noch, dann war warten angesagt. Stehen und warten. Zwei Schritt vor. Mutti mit Kinderwagen durchlassen. Stehen. Warten- auf einen freien Schalter, der sich meinem Problem annahm. Nur damit ist es ja bei Weitem nicht getan. Nach etwa einer Stunde war das erste Etappenziel erreicht. Wobei ich diverse Gerüche noch erwähnen muss. Ich hatte besonders Pech, denn ein offenbar alkoholisierter Herr, der Zuhause wahrscheinlich Wasser und Seife verschmäht, stand vor mir. So ein Geruch, vor dem einen der Körper schützt und am liebsten nicht weiter atmen möchte. Doch: Lücken lassen gibt’s nicht. Dicht an dicht die genervten Leiber. Die dralle Schalterdame schickte mich n Stockwerk tiefer. Wieder warten. Aber diesmal sitzen. Mein Magen knurrte schon. Ich wurde nach einiger Zeit wieder aufgerufen um für 1 Minute vor einer Dame zu sitzen, die vom Bildschirm ablas, dass das Problem das ich hatte reell ist und ein weiterer Sachbearbeiter sich diesem annehmen muss. Team Sowieso, Bearbeitungsplatz 1. Ich entwirrte das Labyrinth und saß wieder. Löffelte meinen Joghurt. Lobte mich selber für den Einfall einen mit zu nehmen. Eine pralle Frau gegenüber klagte mir sogleich ihr Leid. Verständnis zeigen. Der Schock kam schnell: Ich saß vor der falschen Türe.. Nach drei Stunden dann im richtigen Zimmer. Ich erführ, dass ich „aus Versehen“ übersehen wurde und keine Leistung erhielt. Ich hab dort auch schon sechs Stunden zugebracht. Motto: Der Arbeitslose hat ja immer Zeit. Der eine oder andere kennt es. Soll, oder besser: kann man da noch lächeln?

Bestattermesse beendet

Gestern ging die bundesweit einzige Fachmesse für Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik “Pieta” zu Ende. Insgesamt 102 Anbieter aus Deutschland und Europa stellten ihre Waren und Dienstleistungen vor. Auf 6500 Quadratmetern wurden Urnen, Särge, Bestattungswäsche aber auch Bestattungsfahrzeuge und Kirchenorgeln präsentiert.

Gelesen auf news.yahoo.com

Babyleiche gefunden

Vor einer Babyklappe wurde in der Nacht zum Samstag ein toter Säugling gefunden. Eine Anwohnerin fand das Neugeborene in einem Schuhkarton und rief sofort einen Notarzt. Dieser konnte aber nur noch den Tod des Babys feststellen. Wie die Obduktion ergab, war das Kind lebend und gesund zur Welt gekommen und erst später an Verletzungen gestorben. Die Kriminalpolizei versucht derzeit festzustellen, wer die Mutter des Kindes ist.

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Bestattermesse beendet

Gestern ging die bundesweit einzige Fachmesse für Bestattungsbedarf und Friedhofstechnik “Pieta” zu Ende. Insgesamt 102 Anbieter aus Deutschland und Europa stellten ihre Waren und Dienstleistungen vor. Auf 6500 Quadratmetern wurden Urnen, Särge, Bestattungswäsche aber auch Bestattungsfahrzeuge und Kirchenorgeln präsentiert.

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