Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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Mi
10
Mai '06

Auf/ aus Sand gebaut

Vor kurzem noch ein Haufen brauner, nasser Sand und nun- dank fleißiger Hände, eine Skulptur der Extraklasse. Im Kaufpark Dresden Nickern können Interessierte die Entstehung einer originalgetreuen „Sandburg“ der Dresdner Frauenkirche aus 20 Tonnen Sand verfolgen. Ich hab den Studenten heut mal über die Schulter geschaut. Ich würde sagen, es sind Studenten. Machen das auch andere? Leute mit zu viel Freizeit vielleicht. Die haben auf ihren blauen T- shirts den Aufdruck: „Sandcity“ stehen. Naja, jedenfalls habe ich den professionellen Sandburgenbauern beim Formen zu geguckt. Die Frauenkirche ist fast fertig. Man muss sich beeilen, wenn man das Spachteln und Kratzen noch sehen will. Bis auf den Eingang hat die Kirche schon ihr original Antlitz. Der Sandhaufen ist etwa 2,50 Meter hoch und mir kommt es nicht so vor, als würden dort 20 (!) Tonnen Sand verarbeitet. Am Haupteingang befindet sich noch ein spannendes Bastelwerk der Frauenkirche aus Pappmaschee. Es ist weiß und knapp einen Meter hoch. Naja- Geschmackssache. Drum herum werden Bilder der Fotoausstellung des „Dresdner Fotoaktiv 1957 e.V.“ ausgestellt. Recht interessant. Noch bis Ende Mai ist die Frauenkirche im ganzen Kaufpark “verstreut”.

Was mir da noch einfällt…

ist, dass genau vor der Magazinstraße ein großer Edeka ist. Das war mir vorher nicht klar, weil ich mich in der Neustadt selten in diese Richtung bewegt habe, außer einmal, wo ich Freunde vom Flughafen abgeholt habe. Da ist er mir aber nicht aufgefallen, der Edeka der. Wenn ich mich nicht täusche liegt er an der Königsbrücker Straße, oder eben an der Verlängerung. Jednefalls bin ich heute rein, um meine Becks Green Lemon Vorräte wieder auf Vodermann zu bringen, denn das Teufelszeug bekommt man ja nicht überall. Und da lauf ich an einer Fleischtheke vorbei, die wirklich nicht von übel ist. Und wo doch gerade die Grillsaison losgeht, find ich das richtig prima, dass ich die entdeckt habe. Wie so eins zum anderen eben kommt. Und die nette Frau hinter der Theke war auch überhaupt nicht gestresst, als ich trotz langer Schlange, mir reichlich überlegt habe, was ich denn nun probieren wolle. Das ist eben die Gefahr, wenn man hungrig einkaufen geht. Ich bin dann letztendlich mit 6 Stück verschiedenem Fleisch aus der Sache herausgegangen. Auch da hat die nette Fleischfachverkäuferin nicht eine Miene verzogen, als ich jeweils eins bestellt habe. Jetzt brauch ich nur noch Kohle, Anzünder und nen Grill, dann kann es eigentlich losgehen….

Das Hosenrohr sitzt…

Wer jetzt noch nicht im Bilde ist, was ich meine, der kann es entweder kurz in den letzten beiden Blogs nachlesen, oder es eben lassen, denn so kompliziert ist das eigentlich nicht. Mein Auto war kaputt, wohlgemerkt, war, und ist jetzt wieder heile. Und das fast für Lau.
Das Ersatzteil hab ich bei einem Autoteileverwerter für 20 Euro bekommen, und damit bin ich dann heute in eine Selbsthilfewerkstatt. Und die kann ich wirklich empfehlen, auch für Leute die nicht selber basteln wollen. Olli, so heißt der Gute, der dort alles im Griff hat, gibt entweder Hilfe zur Selbsthilfe, oder er macht es für einen, was aber nicht gerade teuer ist. Bei mir haben zwei Mann über 2 Stunden geschraubt und getan, und er wollte danach nur 30 Euro haben. Das konnte ich ja kaum glauben, aber gut. Dafür hab ich der Runde noch nen Becks spendiert und alle waren glücklich. Also, wer kleine Dinge gemacht haben möchte oder selber machen will, und dafür ne Hebebühne oder Rat braucht, der sollte in die Magazinstraße fahren. Und wie gesagt, nebenan ist auch noch eine Art Schrottplatz, wo man fast alles bekommt, was man dann gleich wieder verbauen kann. Hätte ich gleich dran gedacht, hätte ich auch meine Winterreifen gleich gewechselt, aber was solls. Wer es nicht im Kopf hat, hat es halt inne Arme. In diesem Sinne….

Dixieland-Festival

Heute starte das Internationale Dixieland-Festival zu 36. Mal. Zu Gast sind über 220 Musiker aus 10 Ländern. Eröffnet wird das Festival von Bands und Solisten aus Großbritannien, den Niederlanden, Tschechien und Deutschland. Erstmalig wird in diesem Jahr eine Brass-Band-Parade veranstaltet.

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