Wenn man ein kleiner Schreiberling ist, Memoiren verfasst oder sein Tagebuch veröffentlichen möchte, wäre es doch gut sein eigenes Buch auch gleich noch zu binden, oder?
Und wer zusätzlich noch was für Geist und Geduld tun will kann noch bis Dienstag den 23. Mai in der Ladengalerie „blue child“ im Kunsthof in der Görlitzer Straße einen entsprechenden Kurs besuchen. „Japanische Buchbindekunst“ nennt sich das Ganze. Anmelden kann man sich unter der Telefonnummer: 0351/8029068
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Bisher war es mir noch nicht vergönnt, die Frauenkirche von innen zu begutachten. Waren doch die Menschenmassen in Schlangenform zu oft ein Hindernis hinein zu gelangen. Hinzu kommen noch ökumenische Gottesdienste oder andere Veranstaltungen die einen Besuch zu verhindern wussten. Kürzlich kam ich ganz spontan zur „offenen Kirche“. Von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr konnten Dresdner, Touries und Interessierte die neu gestaltete barocke Pracht von innen bewundern. Die Schlange war nicht lang, es rückte schnell gen Eingang. Herrlich, wie die Kuppel strahlte! Mit all dem hellen Rosé- und Blautönen kam man sich vor wie im Himmel. Der prachtvolle Altar tat sein Übriges. Vom Fotografieverbot ließ sich niemand richtig beirren und so wurde munter drauf los geknipst. In die oberen Ränge könnte man leider nicht. Alles in allem kam mir der Kircheninnenraum viel kleiner vor als bei der TV- Übertragung der Einweihungsfeier. Das Kreuz, welches nach der Zerstörung im Trümmerhaufen schlummerte, geborgen und von den Engländern als Replik gesponsert wurde, konnte man ebenfalls bewundern.
Der Neumarkt auf dem die Kirche steht, hat sich auch sehr zum Positiven verändert. Dort sind bereits weitere Flächen saniert. Der Platz vor dem Hotel Saxe, das Denkmal von König Friedrich August II. und der Anschluss der Landhausstraße an den Neumarkt wurden bereits frei gegeben. Dennoch bleibt viel zu tun. So dauern die Bauarbeiten an der Töpferstraße und an der Augustustrasse noch bis August 2006.
Ein 20-jähriger Mann hat am Sonnabend im Saturn in der Altmarktgalerie versucht ein Navigationssystem zu stehlen. Dabei wurde er von Verkäufern beobachtet, die dann den Alarm auslösten. Als der Dieb flüchten wollte, wurde er von Passanten und Personal festgehalten und der Polizei übergeben.
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