Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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Mi
7
Jun '06

Ein Hoch auf Eisen Feustel…

In Braunschweig hieß ein ähnliches Geschäft Eisen Vadder, hier halt Eisen Feustel. Es handelt sich dabei um Haushaltswarengeschäfte, wie man sie noch von früher kennt, und wie man sie heute eigentlich auch vermisst. Man weiß es nur nicht immer. Auf den Weg zum Baumarkt kam mir die Idee, doch mal eben kurz dort vorbei zu schauen. Auf der Suche nach Kabelbinder und einer längeren Schraube, als sie bei meinem neuen Tacho dabei war. Möchte wissen, an welchen Lenker die passen soll. Und siehe da, es gab sowohl Kabelbinder als auch eine Schraube. Gut, das ist jetzt nichts besonderes, die hätte ich auch in jeden Baumarkt bekommen, nur bei Eisen Feustel habe ich eben genau eine Schraube und genau 2 Kabelbinder bekommen. Die Schraube für 8 Cent, die Kabelbinder zu je 3 Cent. Im Baumarkt wäre der Stückpreis vielleicht auch nicht teurer gewesen, aber nur ab 100 Stück oder ähnlich, wo ich doch nur 2 oder eben eine Schraube brauchte, die Mutter hatte ich ja noch. Und den Weg in den Elbepark konnte ich mir auch sparen, Eisen Feustel liegt nämlich auf der Bautzener Straße, also mitten im Herzen der Neustadt…

Schnappschuss: Nettes Angebot

Klar, was will man sonst in einem A&V…

Ich nehme einen SEX und eine DVD bitte...

T4 gestohlen

Unbekannte haben am Wochenende vom Gelände eines Autohauses in der Hamburger Straße, einen grüner VW T 4 Multivan gestohlen. Der Wert der Beute beträgt 26 000 Euro.

Gelesen auf SZ-online.de

Dieb auf frischer Tat ertappt

Der Besitzer einer Autowerkstatt in Löbtau, konnte am Montag einen Einbruch vereiteln. Am späten Abend erwischte er einen Dieb, der gerade dabei war einen Auspuff von einem Fahrzeug abzuschrauben. Eine weitere Auspuffanlage hatte er bereits in sein Auto geladen. Der Besitzer und seine Freundin konnten den Dieb festhalten und der Polizei übergeben. Der 39-jährige stand unter Drogeneinfluss.

Gelesen auf SZ-online.de

So musste es ja kommen…

Nun ist also zu hören, dass doch nichts von dem Woba verkauf in den Stadtkassen bleibt. Irgendwie hat das ganze doch einen faden Beigeschmack, oder? Da sitzt ein Oberbürgermeister gerade wegen Untreue oder solchen Machenschaften vor Gericht, und man hört auf einmal, das von 1,75 Milliarden Euro Bruttoverkaufspreis nichts mehr übrig ist. Dabei hatte die Stadt doch nur ca. 784 Millionen Euro Schulden. Ich mache da eine Differenz von ca. 1 Milliarde aus, obwohl, nee es handelt sich ja um den Bruttoverkaufspreis, was immer das auch bei solchen Geschäften heißt, aber mehr als eine Milliarde müsste doch noch da sein. Also wieder nichts mit den Versprechungen, dass auch die Bürger davon profitieren, das von dem Erlös was für die Stadt getan wird. Ich möchte nicht wissen, wer sich gerade von den beteiligten Personen, sein Haus ausbaut, oder ein neues baut oder kauft. Bei solchen Summen fallen doch die eine oder andere Millionen als Entscheidungshilfe nicht auf und nicht ins Gewicht. Und wie immer, die Normalos sind die dummen, denn von den Politikern wohnt bestimmt keiner in den verkauften Wohnungen. Und die Mieter sind nachher die dummen, die die Zeche bezahlen dürfen. Denn eins ist ja schon mal klar, die Betreiber von Fortress haben die Wohnungen ja nicht zum Spaß oder wegen Ihrer sozialen Ader gekauft, nee, sie wollen damit natürlich auf lange Sicht Geld verdienen, und dafür werden die Mieten bestimmt nicht gesengt…