Nach der Fußball- WM kann ich nicht anders, als mich weiter am Ballsport zu erfreuen. Denn irgendetwas fehlt irgendwie. Erst heute habe ich in dörflicher Umgebung die RKB- Sachsenmeisterschaft im 6-er Rasenradball in Niederseifersdorf verfolgt. (Oberlausitz- geliebtes Heimatland) Der SV Lok Löbau holte den Titel in sengender Hitze und spielstark. Radball: Mancher Orts recht populär, dennoch eine Randsportart. Um Unwissende aufzuklären, mache ich das Ganze jetzt mal etwas deutlich. Radball wird meistens in der Halle gespielt. Die Vereine stellen Mannschaften aus je 2 Spielern die auf einem speziellen Rad sitzen. Der Lenker besteht aus einer Gabel ohne Bremsen und diverses Straßenrad- oder ähnliches Radzubehör. Der Rahmen und die Kette sind sehr robust und die Felgen mit extra Speichen verstärkt. Der Sitz wird kaum gebraucht und ist sehr weit hinten auf einer geraden Stange angebracht.
Gespielt wird zwei mal sieben Minuten. Ziel ist es den mit Pferdehaar gefüllten Spielball mit Radfahrkünsten ins gegnerische Tor zu schlagen- mit dem Vorderrad.
Teilweise geht es extrem brutal zu. Spektakuläre Stürze und nie gesehene Radfahrer sind bei so nem Spiel zu bewundern. Rasenradball ist da etwas anders. Wie der Name schon sagt, spielt man da auf dem Grünen und im Freien. Die Mannschaften sind größer und die Reifen mit Profil.
Also wer mal Gelegenheit bekommt, sich ein Radballspiel anzuschauen, sollte nicht auf Action mit Rädern verzichten und auch einer Randsportart eine Chance geben.
Autoren gesucht - jetzt mitbloggen über deine Stadt!
…kannste vergessen. Das sach ich jetzt mal so, aber wer mir nicht glaubt kann sich gerne selber überzeugen. Aber ich würde einmal sagen, ein Blick auf die Bilder genügt. Dafür kann ich den Samstag nur empfehlen, da ists dann immer gerammelt voll.
Schon von der gegenüberligenden Seite konnte man sehen, dass es wohl nichts zu sehen gibt….

Von der Brücke zeigte sich dann das gesamte Dilemma. Samstags ist hier alles voll….

Schwein gehabt, wer trotz des geringen Angebotes doch noch was gefunden hat….

Sogar auf dem Elberadweg war mehr los….

Aber nächsten Samstag wieder….

Leute, ich halt es nicht es aus. Da wohn ich schon in der Neustadt, und bekomme doch nüscht mit hier. Es ist doch schon wieder Schaubudensommer in der Scheune. Das kennt Ihr nicht, nein….dann wird es aber höchste Zeit. Denn das ist wirklich etwas, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich war letztes Jahr dort, und beim großen Voltini. Eine super Show. Für alle, die sich unter dem Schaubudensommer nichts so richtig vorstellen können, mal eine kurze Beschreibung. Auf dem Hinterhof, oder dem Gelände, es ist ja schon ziemlich groß, hinter der Scheune in der Alauenstraße sind viele kleine Zelte, Bühnen und Buden aufgebaut. An einer Zentralen Kasse kauft man sich dann zum Beispiel Karten für 3 Vorstellungen, was für einen Erwachsenen 10,- Euro kostet. Und das ist es auch auf jeden Fall wert. Wo man nun hingeht, bleibt einem selbst überlassen. Die kleinen Shows, Theaterstücke oder Comedyaufführungen dauern in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten, so dass man an einem Abend schon einiges anschauen kann. Wie gesagt war ich letztes Jahr unter anderem beim großen Voltini, der mit Blitzen und andern Stromgeschichten für Begeisterung gesorgt hat. Aber auch die anderen Sachen haben sich alle wirklich gelohnt. Bis zum 21. Juli hat man noch die Möglichkeit sich etwas kulturell weiterzubilden und dabei auch noch Spaß zu haben. Ab 19.oo geht es auch heute wieder los, und es lohnt sich wirklich….


Artikel kommentieren »