Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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Mo
30
Okt '06

Plastebecher, Suppe, eine offene Bühne und viel Polizei

Es haben am Wochenende keine Papiercontainer in der Äußeren Neustadt gebrannt, es sind keine Flaschen geflogen. Und das lag nicht nur am Regen, der potenziellen Krawallmachern zumindest in der Nacht zum Sonntag den “Spaß” verdorben hat. Das lag daran, dass die Alaunstraße zwischen Louisenstraße und Katharinenstraße vor allem in der lauen Herbstnacht zum Sonnabend von Menschen okkupiert war, die Vieles wollten, nur keine Krawalle. Selbst zwei Böller, gezündet wie das Auftaktsignal zu Randale zu später Stunde am Freitagabend mitten im Menschengetümmel, konnten daran nichts ändern.

Das Konzept von “Scheune”, Döner-Laden und Spätshop “Ararat”, dem Edel-Imbiss “Devils Kitchen” und der Polizei ging auf. Zugleich wurde deutlich: Als Dauerlösung sind die massive Präsenz der Beamten und eine offene “Bühne” vor der Scheune nicht geeignet. Jeweils 160 Polizisten waren in den beiden Wochenend-Nächten im Einsatz. Einige von ihnen hatten sich an die Enden des Mittelstücks der Alaunstraße postiert. Mittendrin eröffnete am Freitagabend die Formation “Banda Communale” das Musik-Programm auf der offenen Erdbühne. Zwischen Soundcheck und Auftritt in einem Club am Rand der Äußeren Neustadt waren die Musiker ins Zentrum des Viertels gekommen, um dort für das Alaunstraßen-Publikum zu spielen. “Devils Kitchen” hatte für alle Künstler Suppe gekocht, das “Ararat” lieferte heißen Tee dazu. Eine weitere Deeskalations-Idee von Döner-Chef Cetin Dogan: Das Bier aus seinem Spätshop gab es dieses Mal in Plastebechern. So wurden potenziellen Krawallmachern nur höchst ungeeignete Wurfgeschosse geliefert.

Einig waren sich am Freitagabend Beobachter wie Paul Simang von der “Scheune”, Ortsbeirat Friedrich Boltz, Ordnungsamtsleiter Ralf Lübs und der Chef des Neustädter Polizeireviers Wolfhard Hack über die “besondere Rolle” dieses Teils der Alaunstraße, der mehr ist, als eben einfach nur eine Autotrasse. Die Durchfahrt war gesperrt, so hatten Fußgänger, Tänzer und Trinker die Straße für sich. Und sie füllten sie am Freitagabend auch ganz aus. Doch als Dauerlösung ist eben auch eine vorläufige Straßensperrung nicht gedacht.

Christoph Springer

Quelle:
http://www.dnn-online.de/dnn-heute/66665.html

grussi…………..

(hoffe das ist erlaubt und ich verletze nisch irgendwas oder jemanden…………)

Waldspielplatz im Albertpark…

Da war ich heute ja ganz vonne Socken, als ich das alles gesehen habe. Mitten in der Heide, etwas unterhalb des Schlosses Albrechtsberg, und natürlich auf der anderen Seite, ist ein Wildgehege, wo irgendwelches Muffelwild und weiße Hirsche rumlaufen. Das war ja schon mal okay, aber auch nicht gerade so doll, das es einem aus den Socken haut. Zumal die so weit weg waren, das man sie kaum sehen konnte. Aber dahinter ist ein Waldspielplatz, der so ziemlich alles bietet. Auf jeden Fall was das Outdoor Sportlerherz so gerne hat. Ein Volleyballfeld, drei Tischtennisplatten und ein Fußballfeld. Dazu noch eine kleine Freiluftkegelbahn und ein paar Abenteuergeschichten. Und, was ich noch nie und nirgendwo gesehen habe, eine Schaukel für Rollstuhlfahrer. Jupp, richtig gelesen. So etwas gibt es. Und das beste kam dann etwas weiter. Eine Hütte mit Grillplatz und ein paar überdachten Sitzplätzen, die man auch mieten kann. Fast für lau, wie ich finde. 2 Euronen pro Personen. Leider ist der Sommer vorbei, aber das muss man sich für das nächste Jahr merken. Allerdings ist der Juni und Juli schon ausgebucht, was die Wochenenden angeht. Es lohnt sich aber, es mal anzuschauen, um dann evtl. seinen Geburtstag oder ähnliches dort zu feiern….

Reinhold kommt….

Neulich hat Harald Schmidt die Füße von Reinhold Messner gezeigt. Das war wirklich kein Genuss, das sehen zu müssen. Aber gut, wen interessieren schon die Füße von einem der besten Bergsteiger aller Zeiten. Was allerdings interessanter sein wird, dass hoffe ich auf jeden Fall, sind seine Bilder und die Geschichten dazu. Er kommt nach Dresden, und zwar am 6.11. Er hat ja schon viele solcher Vortragsreisen gemacht, und dies ist ja auch immer ein Art, sie solche Abenteurer sich Ihre Reisen finanzieren. Vor kurzem war ja auch einer von Jörg Stingl in der TU über die Seven Summits. Messners Vortrag ist aber nicht in der TU, sondern im Kulturpalast, was mal gleich ein paar Nummern größer ist. Und leider auch teurer. Normalpreis beträgt 23,15 Euro, ermäßigt sind es noch 18 Komma irgendwas. Immer noch viel, aber egal. Es sind allerdings nicht mehr viele Plätze frei. Als ich die Karten heute morgen gekauft habe, waren es vielleicht noch 20-30 wenns . Da kommt ganz schon was rum. Thema wird die Besteigung des Nanga Parbats sein. Der Berg, an dem er seinen Bruder verloren hat, und weswegen lange Jahre ein Streit entbrand war, ob er nun Schuld sei, oder nicht. Vor kurzem wurden dann die Überreste seines Bruders gefunden, und der Fundort gab mehr oder weniger der Version von Reinhold recht. Aber wer kann eigentlich mitreden, der nicht dabei war. Und jeder der sich in solche extreme Situationen begibt, der weiß, dass die Reise immer mit dem Tod enden kann…

Tschechische Kulturtage…

Ich glaub, jetzt weiß ich, warum ich gestern die Läden offen hatten. Es sind die Tschechischen Kulturtage, die zur Zeit statt finden. Aber wie schon gesagt, im Grunde wollen sie ja nur unser Geld, und jetzt eben wegen den tollen Tagen aus der Nachbarschaft. Seit dem 27.10. und bis zum 12.11.2006 gibt es so einiges hier in Dresden, was sich lohnt an zu schauen. Was alles, das kann man aber besser hier nachlesen, ist nämlich ne ganze Menge, oder am besten lädt man sich einfach das Programm als PDF Datei runter…