Archiv für den Monat: Januar 2007

Holyday on Ice…

…kommt nach Dresden. Ist das nicht auch was für Dich Gandalf…:-)…? Die neue Show heißt Mystery und, so heißt es, es sollen Wunder und Illusionen der Eiskunst gezeigt werden. Ich wusste gar nicht, dass es bei Holyday on Ice immer andere Mottos gibt. Aber gut, wenn ich drüber nachdenke macht es Sinn. Würde ja sonst langweilig werden und kaum noch Besucher anziehen. Ich kenn das noch von vor 15 oder 20 Jahren, zu meinen Bremer Zeiten, da gab es das auch schon, und die Mädels waren alle hellauf begeistert. 4 Tage sind die Eisrunners insgesamt hier, und stattfinden tut das ganze im Ostragehege, ich vermute mal dort wo sonst die Eislöwen Ihr Glück versuchen und der Gandalf sich rumtreibt…;-) Los geht’s am 2. Februar um 16.oo Uhr. Karten gibt es wohl wie immer an allen Vorverkaufsstellen und unter 01805 / 4414…

Das Halbfinale steht

Gestern waren auch noch die anderen Viertelfinalspiele. Frankreich hat Kroatien geschlagen. Und Dänemark hat sich knapp gegen Island durchgesetzt. Ein super Spiel. Wusste gar nicht, dass Handball so spannend sein kann. Und das mal über 40 Tore erzielt werden. Jetzt geht es am Donnerstag weiter. 17.30 spielt Deutschland gegen Frankreich. 20.00 Uhr spielt dann Polen gegen Dänemark. Schade das Dresden keine Handballstadt ist. So wie Kiel zum Beispiel. Dort gibt es auch ein Publik Viewing. Aber das wäre hier aus Sicherheitsbedenken bestimmt verboten.

MFG
Gandalf

Rauchfreie Kneipen…

Kommt das Rauchverbot oder nicht. Die Politiker streiten sich noch und die Zigarettenindustrie scheint mir da noch ein gehöriges Wort mit zu sprechen. Diskutiert wird dann eh noch einmal wo es überall gelten soll. In öffentlichen Gebäuden ist klar, aber Gaststätten und Kneipen sind strittig. Wo hört die Kneipe auf, wo fängt die Gaststätte an. Wer muss extra Raum für Raucher schaffen, wo bleibt alles wie gehabt. Das Blue Note hat nun einen Anfang gemacht. Der Sonntag wurde kurzer Hand als rauchfreier Tag mit rauchfreien Konzerten eingeführt. Und weil das so gut angenommen wurde, gilt nun das gleiche auch für den Montag, rauchfrei also, und jeweils bis 24.oo Uhr. Finde ich nicht verkehrt, zumal ich Nichtraucher bin. Warum soll man warten bis die hohen Herren aus Berlin sich durchgerungen haben, etwas zu machen, oder jetzt ist es ja sogar Ländersache, was dann wahrscheinlich in einem ähnlichen Chaos wie die Farce mit den Öffnungszeiten endet. Gerade beim Blue Note hätte ich das nie gedacht, ist der Laden doch immer auf das übelste verqualmt. Aber ich habe mich gern überraschen lassen…

Go Jimmy Go…

…ist nee Band aus Hawaii, hab ich schon mal spielen sehen und natürlich auch gehört. Sie spielen im Star Club. Wer Ska mag, kann sich das Konzert ohne Sorge antun, denn mit von der Partie sind auch The Toasters, Skalegenden aus U-ES-A. Vielleicht ist ja auch etwas anderes für Euch im Star Club dabei…

star-club.jpg

Noch mehr Sport

Nachdem ich nun das Handballspiel gesehen habe, bin ich Fan. Vorher hat es mich ja nicht so interessiert. War aber echt spannend. Guter Tipp. Nun will ich mal wieder kruz über die Eislöwen Bericht erstatten. Die letzten Wochen waren nicht sehr erfolgreich. Von 9 Spielen im Januar konnten nur 3 gewonnen werden. Davon eins in der Verlängerung. Also noch ein Punkt weniger. Die Play Off Plätze sind wieder in etwas in Gefahr. Ich hoffe auf eine Serie. Siegesserie aber bitte. Insgesamt sind noch 11 Spiele zu spielen. Davon 6 zu Hause. Das nächste steht am Freitag an. Und muss unbedingt gewonnen werden. 20.oo Uhr gehts los. Ich hoffe auf viele Fans. Ich kann leider diesmal nicht dabei sein. Aber bei den anderen bin ich wieder da. Ich hoffe Ihr auch.

MFG
Gandalf

Stell Dir vor es ist WM…

…und keiner geht hin. Eigentlich ist das ja ein alter Pazifistenspruch und geht mit Krieg, und keiner geht hin, aber zurzeit passt es schon ein wenig. Obwohl hin gehen ja schon so einige, aber es wissen eben nicht viele dass gerade WM ist. Oder wisst Ihr, welche WM ich gerade mein. Genau, Handball, und zwar im eigenen Land. Nach der Fußball und Hockey WM, die ja auch ziemlich untergegangen ist, obwohl sie Weltmeister geworden sind, gibt es jetzt also Handball. Es fehlen wohl irgendwie die Typen, wie früher der Kreztschmar, der Dennis Rodman des Handballs. Der hat aber eben auch Leute angezogen, und nicht nur die Franzi Almsick seinerzeit. Eben jetzt gerade spielt Deutschland gegen Spanier, dem Titelverteidiger, und ich muss zugeben, ich bin auch nur durch Zufall drauf gestoßen. Live bei uns im Ersten. Und sie führen auch noch. Wäre ja zu schöne, wenn sie ins Halbfinale einziehen. Immerhin haben sie dann einen Top Favoriten, Spanien eben, raus gehauen und Frankreich haben sie auch geschlagen. Also, Tröten raus und Daumen drücken…

Der etwas andere Imbiss…

Ich bin überzeugter Fleischesser, um nicht zu sagen Fresser. Wenn ich mehrere Tage kein Fleisch gegessen habe, dann spüre ich richtig, wie der drang in mir aufsteigt. Mir ist es ja schnuppe, jeder kann machen was er will, eben auch kein Fleisch essen. Mir doch egal, was ich nur überhaupt nicht leiden kann, sind so Sabbelköppe, die Dir immer eine Tofufrikadelle ans Ohr quatschen mit Ihren Tiertransporten und so weiter. Warum können die einen nicht auch in Ruhe lassen. Auf jeden Fall ist mir schon öfter im Alaunpark ein grüner Anhänger aufgefallen, der meist ziemlich verlassen da steht. Vegetable, der etwas andere Imbiss. vegane kost. Also überhaupt nüscht tierisches, nur pflanzliches. Heute hab ich es dann mal probiert. Und ich muss sagen, es war wirklich lecker. Echt. Es gibt Döner und noch allerlei anderes, alles rein pflanzlich, wie auf ca. 25 Schildern zu lesen ist. Aber eben echt lecker. Was ich aber gar nicht verstanden habe, ist, das eben alles Fleischnamen hatte. Döner, Kassler Art, Kräuterwurst und Kinderknacki. Also suchen sie doch Fleischersatz. Ich frage mich gerade, ob die Veganer überhaupt eine gesunde Ernährung hinbekommen, oder ob die nur am Tabletten schlucken sind, um auch alle Stoffe auf zu nehmen. Aber ich denke in irgendwelchen Gemüsesorten und Obst wird man alles finden, was man sonst einfach durch Tierprodukte aufnimmt…

Wohnung oder Haus…

Eigentum oder Miete. Früher oder später stellt man sich solche Fragen. Wer immer zu Miete wohnt, der hat nach 20 Jahren immer gezahlt, und dafür am Ende keinen Gegenwert. In derselben Zeit hätte man eine Eigentumswohnung schon abbezahlt. Dafür ist man damit dann unflexibel, was wenn es z.B. auf einmal Zwillinge werden und man doch ein Zimmer mehr braucht oder einem die Lage nicht mehr gefällt oder der Standart, der kann sich ja auch stetig verbessern. Ein Haus würde diese Probleme wohl nicht aufwerfen, dafür ist man meist an lange Hypothekenlaufzeiten gebunden. In der letzten Zeit gibt ist es immer mehr in Mode gekommen, ein Model dazwischen zu realisieren. Baugemeinschaften. Finde ich eine sehr interessante Alternative. Genau dazu wird morgen am frühen Abend ein Infoabend veranstaltet. Das ganze findet ab 18.00 Uhr im DrewAG Treff im World Trade Center statt. Dort gibt es näheres zum Thema an sich, ein Paar geplante Objekte werden vorgestellt und dazu gibt es noch eine Kontaktbörse. Bei Interesse bitte vorher bei den Baugemeinschaften Dresden anmelden, möglich unter 860 44 44…

Neuer Schmerztherapeut in der Stadt

Am 1. Februar bekommt die anästhesiologische Schmerzambulanz der Uniklinik einen neuen Oberarzt – Rainer Sabatowski aus Köln. Wo in Sachsen Migräne-Patienten Hilfe finden, kann er noch nicht sagen, er kenne die „Szene“ in Sachsen noch nicht wirklich. Übernächste Woche steht er dem Wellness-Magazin der Sächsischen Zeitung für ein Interview über Migräne zur Verfügung.

Blockade beenden, Versprechen einhalten…

…ist das Motto einer Kundgebung und Mahnwache, die heute, qausi gleich, um 17.oo Uhr beginnt und bis 21.30 gehen soll. Ob die Organisatoren dabei das Wetter mit einkalkuliert haben. Ich mein vor ein paar Tagen oder Wochen war es ja nicht abzusehen, dass man sich heute schnell die Füße abfriert. Der Fußballfan im Allgemeinen ist ja meistens bereit sich 90 Minuten die Zehen warm zu halten, in dem man unentwegt von einem auf das andere Bein tritt, oder im Falle eines Sitzplatzes, eben bei jedem Lied, Chance, Ecke oder Freistoß aufsteht, grölt und so den Kreislauf in Schwung bringt. In Ausnahmefällen auch mal 120 Minuten, aber da heizt meist dann die Spannung genug ein. Es geht natürlich wieder um das Stadion oder wie easynider so schön treffend meint, die RHS Ruine. Und natürlich um das Regierungspräsidium, wo wohl nicht so viele oder eher gar keine Dynamo Fans beheimatet sind, denn sonst würden sie wohl nicht alles so lange verschleppen. Das es dabei für Dynamo um die Existenz geht, da der Spielbetrieb nächstes Jahr nur unter harten Sanktionen oder gar nicht erlaubt werden soll, ist den Herren wahrscheinlich Schnuppe. Asseln mit Krawatte, wenn überhaupt. Ich stelle mir die Herren eher mit ausgefranster Cordhose, im Sommer mit birkenstockschen Tempelflitzern und im Winter mit Moonboots besohlt vor, die alle so verbohrt sind, dass sie zu Hause Ihrer Frau Schläge androhen, wenn die Zahnpasta nicht ordnungsgemäß geschlossen wurde, oder die Fernbedienungen auf dem Tisch nicht alle parallel zu Kante liegen. So in der Art, auf jeden Fall fern ab jeglicher Realität und chancenlos auf dem freien Arbeitsmarkt, nur noch fähig in einer lahmenden Behörde ihre Stunden abzusitzen und die Zeit mit Querulantentum tot zu schlagen. Okay, vielleicht bin ich etwas über das Ziel hinaus geschossen, aber ich wette nicht sehr weit. Die Erbsenzähler haben übrigens schon wieder irgendwo Antrag gestellt, damit sie die Bauaufträge für den Brückenbau an der Stadt vorbei vergeben dürfen, aber das ist noch ein anderes Thema. Aber egal. Der Milbradt Georg jedenfalls, seines Zeichen Ministerpräsident hier in Sachsen, hält auf jeden Fall zeitgleich zur Mahnwache sein Neujahrempfang in der Staatskanzlei an der Wigardstraße ab, so das etwaige Entscheidungsträger evtl. direkt einen Anstoß bekommen, mal endlich in die Puschen zu kommen…

Rückrundenvorbereitung

Noch ist Winterpause. Unser fußballerischer Stadtkrösus tummelt sich in der Türkei und ertritt sich Unentschieden gegen ukrainische Erstligisten. Das birgt Potential zum Schönreden.
Bald geht es wieder los. Der teuerste Kader der Regionalliga (Nord) wird die Operation sofortiger Wiederaufstieg mehr oder weniger bemüht fortsetzen…
Ich gebe zu, in Richtung Erfolgsfan zu tendieren, so man bei den Ergebnissen der letzten 17 Jahren von Erfolg sprechen darf. Die Häufigkeit meiner Stadionbesuche hat nach dem Abstieg stark nachgelassen hat. Fröhlich, Ossi, Wagefeld, Kresic – alle weggepakultkt. Und mich alle 2 Jahre an neue Fußballgötter zu gewöhnen nervt langsam, zumal sich nach meiner Einschätzung derzeit kein Spieler eines derartigen Status’ verdächtig macht.
Um genau zu sein, ich war am 1. Spieltag dabei. Alles sah danach aus, als würde mein Traum Realität. Eines Nachts, inmitten der Tiefschlafphase, sah ich die Abschlusstabelle vor mir: 29 Siege, 5 Unentschieden, 2 Niederlagen, macht 92 Punkte, bei einer Tordifferenz von 94:25. Nach dem fußballerisch überzeugenden 4:1 Auftaktsieg, gegen die damals noch als Aufstiegskonkurrent gehandelten Kieler, sah ich mich bereits in meinen hellseherischen Fähigkeiten bestärkt und verplante bereits den mit dieser Gabe verbundenen Reichtum. Vorerst lag daher meine Priorität in der zweckentfremdenden Investition meines Eintrittsgeldbudgets in Wetteinsätze. Einige Spieltage verschlief ich sogar, in der Hoffnung auf genauere Angaben zu Einzelergebnissen. Bei Dynamo würde es ja in dieser Saison reichen, aller 3 Wochen mal auf die Tabelle zu schauen, um über den wachsenden Punktevorsprung auf den Zweiten informiert zu bleiben. So verschlief und verzockte ich die halbe Hinrunde. Pleite aber ausgeschlafen musste ich feststellen, dass seit Pakults Entscheidung, lieber Rapid Wien in die zweite österreichische Liga zu begleiten, ie verantwortlichen Balltreter sich vehement weigern, der Regionalliga Nord die Spannung zu nehmen. Vor allem in Auswärtsspielen zeigen sie ein Herz für Underdogs. Scheinbar schießt Geld doch keine Tore, zumindest in Auswärtsspielen.
Aus Attraktivitätsgründen des Gegnernamens verschlug es mich gegen St. Pauli wieder in die RHS-Ruine. Gegen die Kietzkicker, eine standesgemäßes 3:0. Allerdings war ich mir während des Spiels nicht sicher, welcher Sportart ich da beiwohnte. Mir ist bekannt, dass man in der Regionalliga nicht den schönen Fußball findet, den sucht man ja unterhalb Bremens in allen Ligen vergeblich; aber mit welcher Präzision die Bälle in die freien … nein … verwaisten Räume gespielt wurden, hat mich schon beeindruckt.
Leider sucht man sich das mit dem schönen Fußball ja nicht aus. Es geht darum dem Rest des Landes zu zeigen, dass wir in Dresden etwas Besonderes sind. Unabhängig von der Liga. Das ewige Hoffen, endlich wieder dort zu sein, wo wir, nach eigener Einschätzung, hin gehören. Der typischen Dresdner Trotzreaktion: wir sind da und stehen zu euch, egal was ihr unseren Ansprüchen, unseren Gefühlen, unseren Hoffnungen, unserer Netzhaut antut, kann ich mich, trotz phasenweise gefühlter Objektivität über den Unsinn solcher Leidenschaften, nicht entziehen. Vor allem die beiden letzten Auswärtsspiele rissen mich endgültig aus allen Phantastereien. Es besteht wohl nur eine minimale Chance, wenigstens diese Saison aus sicherer Distanz zu verfolgen, meine Nerven zu regenerieren und Stärke für die kommenden Abstiegskampfkrimis in Liga Zwei zu sammeln. Knapp wird es und spannend. Und doch sitzt in mir der vorsaisonale Fakt des sicheren Aufstiegs so fest, dass ich diesen zwar freudig aber nicht ekstatisch registrieren werde. So muss sich ein Bayern Fan fühlen, der zum was weiß ich wievielten Mal die Meisterschaft „feiern“ muss; das Bemühen um glaubwürdige Euphorie
ins Gesicht geschrieben.
Eine Saison könnte ich damit durchaus leben.

Winterdienst…

Wie der geneigte Leser vielleicht mitbekommen hat, war ich mal wieder auf Tour. Dem Schnee hinterher war das Motto. Wenn hier schon nix liegt dachten wir uns, dann für ein paar Tage halt ab in die Alpen. Im Zillertal, noch hinter Meyerhofen aufn Gletscher konnte man doch tatsächlich recht vernünftig fahren. Halt für die Umstände vernünftig, nix gegen die Jahre zuvor, wo man quasi direkt neben jeder Piste im Tiefschnee sein Unwesen treiben konnte. Aber immerhin. Nun wieder zurück in Dresden trauten wir unseren Augen kaum, Schnee. Und zwar nicht zu knapp. Okay auch schon auf der Fahrt nach Dresden gab es mehr als genug Schneechaos und wir sind mindestens einmal einer geschlossenen Autobahn nur knapp entkommen. Was ich aber etwas vermisse waren dann die Winterdienste. Ob die gerade alle Urlaub in der Karibik machen, oder ob die vielleicht gerade alle auf den Fernstraßen unterwegs sind, auf Dresdens Straßen waren und sind sie auf jeden Fall nicht. Kam vielleicht auch etwas überraschend der Winter, der Kachelmann Jörg erzählt das ja erst seit ca. einer Woche. Noch bevor wir los sind wurde für Dienstag schon der erste Schnee angekündigt. Auch ein Autofahrer, der mit seinem Jeep in den Graben gerutscht war, wurde überrascht, wie er sagte. Er war mit Sommerreifen unterwegs. Das bedeutet, die Versicherung wird wohl nicht oder weniger bezahlen, und dazu kommt ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flens. Jetzt hat er zwar Gummi auf seinen Sommerreifen gespart, aber insgesamt war es wohl doch eher ein Minusgeschäft für ihn…

Tolkewitzer Drachen

Tolkewitzer Drachen
Nicht schlecht staunte ich gestern, als ich wieder wie jeden Abend müde von der Arbeit gen Heimat auf der Tolkerwitzer Straße fuhr. Das für seine innovative Schaufensterdekorationen bekannte Augenlaserzentrum Dresden hat im wahrsten Sinne des Worte den „Drachen abgeschossen“ – echt Klasse.
Mich hat natürlich interessiert, wer solche Ideen hat und diese auch noch umsetzen kann ?. Nach kurzer Schaufensterinspektion war dann klar: wieder ein intelligentes Ladenkonzept der Dresdner Werbeagentur „Die Macher„.

Venusfalle

Im künstlerisch-intellektuell geprägtem Hechtviertel sind Frauen, die sich im klassischen Sinne als solche zu erkennen geben eine Minderheit, es wird viel Wert auf innere Werte gelegt! Mein Auge kennen äußere Werte nur noch vom nächtlichen Bierkauf.
Denn es gibt ein Freudenhaus im Stadtteil. Die branchentypische Illumination lässt zwar eher eine Freudenetage vermuten, da es mir bisher aber wahlweise an Neugier, Verzweiflung oder Geld fehlte, um mir persönlich ein Bild vom Innenleben zu machen, gehe ich von einem Haus aus.
Integriert, in das Haus, nicht die Etage, ist ein Spätshop, mit für Spätshopverhältnisse geradezu offener (ich möchte sie beinahe freundlich nennen) Bedienung. Alles andere wäre auch geschäftsschädigend, ließe sich hier einwerfen – zu Recht. Jedenfalls mausert sich dieser Laden zu meinem bevorzugten nächtlichen Ort des Vorsätze über den Haufen Werfens. Der frühabendlichen Vernunft, nicht jede Nacht Bier trinken zu müssen, habe ich nach Sonnenuntergang nicht mehr viel entgegen zu setzen. Also bin ich mal kurz Bier holen. Und da ich schon mal dabei bin inkonsequent zu sein, setze ich dem Ganzen noch die Krone auf und suche den Teufel Alkohol im Sündenpfuhl. Auf dem Weg dahin komme ich an der St. Pauli Ruine vorbei, ohne spürbare Auswirkungen auf mein Seelenheil. Handelt es sich doch um eine Kirche a. D. mit einem Name, der für den religiös unterbelichteten Menschen nach Unterwelt, Sittenverfall, Triebhaftigkeit, Seemannsromantik klingt. Mein imaginäres Flair des Hechtkietzes erwacht.
Das Bier wird mir von einer meine niederen Instinkte ansprechenden Dame über den Tresen gereicht. Natürlich muss es sich bei ihr um eine Mitarbeiterin aus besagter Etage handeln, die sich an ihrem freien Tag etwas dazu verdient. Vielleicht ist sie Werbeträgerin, um den Mann, der alleine ist oder es lieber wieder wäre, vom Tütensuppeneinkauf auf einen Konsumwunsch zu bringen, der im chauvinistischen Sinne des Wortes auch mit Tüten zu tun hat. Bei mir wirkt das nicht. Noch kann ich mir einreden, für Sex nicht bezahlen zu müssen, weil ich es nicht kann. Außerdem meldet sich in mir noch immer ein Rest meines jugendlichen Idealismus’, dass die Frau in mir einen begehrenswerten Don Juan und nicht einen Geldschein mit Schwanz sieht. Anderseits wäre es in ihrem Berufsleben sicher eine Bereicherung mal unter einem Highpotential arbeiten zu dürfen.
Ich kaufe nur ein und freue ich mich auf den anrüchigen Akt, des optischen Kontaktes mit einer Dirne. Dabei lege ich Wert auf unverkrampfte Umgangsformen. Natürliches Auftreten signalisiert der Verkäuferin, dass ich sie nicht als Ware sehe sondern als Mensch akzeptiere. Als wüsste ich nicht ganz genau, womit sie ihr Studium finanziert. Ist ja auch nur ein Job der ihr hilft, in einer harten Zeit mit dem Arsch an die Wand zu kommen. Ich schaue ihr bei meiner Bestellung stets ins Gesicht und setze mein unverbindliches Lächeln auf, wie bei jedem beliebigen Verkaufsgespräch. Nur wenn sie in der Kasse das Wechselgeld sucht oder sich nach den Flaschen bückt, ruht mein Blick auf ihrem Kapital.
Sehe ich bei NETTO eine Frau, die ihre körperlichen Qualitäten zu Recht nicht versteckt und dabei eine offensive Einstellung zu Make Up, Frisur und Brustvergrößerung zur Schau stellt, ertappe ich mich bei Spekulationen über ihren Arbeitsplatz. Kauft sie auch noch überwiegend Pausensnacks, werden meinen Hypothesen schnell sehr horizontal. Das ist natürlich Quatsch. Schließlich haben die Echten ja einen Spätshop im Haus.

Vormundschaft

Es passieren Dinge in Dresden, von denen spürst du gar nichts. Nichts, wenn es dich nicht selbst betrifft. Diskret und diplomatisch agiert ein Betreuer auf Gerichten, macht Entscheidungsvorschläge zu Sorge- und Umgangsrechten, übernimmt deine Post und setzt deinen mutmaßlichen Willen um, sobald er von einem Vormundschaftsrichter eingesetzt wurde. Willst du ihn wieder loswerden, brauchst du ein medizinisches Gutachten, dass dieses Loswerden rechtfertigt. Bis dahin vergütest du diese Begleitung wider Willen aus deiner eigenen Tasche. Ein unangenehmer Gedanke und schnell verdrängt, sobald du bedenkst, dass du dann einer von vielen unter seinen Fittichen bist. Alles wird gut: Er betreut dich. Wenn nötig. Ort der Handlung? Das Vormundschaftsgericht auf der Berliner Straße. Betroffen? Viele. Du bist einer von vielen, sobald du dort bist. Das wurde mir bei einem Betreuer-Porträt bewußt. Aber das erscheint erst in einigen Tagen. Ich bin noch bei der Recherche.

Trockene Haut

Alles spannt. Kyrill ist vorbei. Dienstag soll der Winter anfangen. Zeit, das Lebkuchenhaus zu vernichten, bevor es die Fliegen tun. Pünktlich zum tatsächlichen Winteranfang suche ich nach Eislaufflächen in Sachsen, ihren Öffnungszeiten und Eintrittspreisen und parallel dazu nach der flächendeckenden T-DSL-Verfügbarkeit in Dresden, um beim regionalen Bezug zu bleiben. „Holiday on Ice“ läuft an. Das Kempinski wirft unter sieben Grad Celsisus seine Akkus an, um Eis zu generieren, habe ich mir sagen lassen. In Niesky hatte der Eismeister jetzt schon kaum Zeit, mir zu antworten, da er alle zwei Stunden eine halbe Stunde zaubern muss. Eigentlich macht das Praktikum Spaß. Nur die Haut trocknet bei der Luft im Haus der Presse schneller aus als sonst. Aber vielleicht war das ja auch nur Kyrill.

Keine gute Zeit zum Drachensteigen…

Zurzeit sollte das jeder lieber unterlassen, auf jeden Fall mit etwas größeren Kites oder Matten. Ein Bekannter liegt jetzt im Krankenhaus, weil eine Böe seinen Kite ergriffen hat und ihn ca. 4 Meter in die Höhe gehoben wurde. Dann hat sich die Matte wieder zusammengefaltet und er ist in Steinmanier auf den Boden zurück. Ferse gebrochen, was wohl mal gar nicht so leicht ist, wie die Ärzteschaft so sagt. Dabei war das noch nicht mal in diesem Sturm, sondern letztes Wochenende. Ich habe aber auch erst gestern davon erfahren, während mich Kyrill, oder wie das Tief hieß vom Hohen Norden bis nach Dresden begleitet hat. Das war so ziemlich die anstrengendste Fahrt, die ich je nach Dresden hatte. Man musste immer aufpassen, dass man beim Überholen nicht von den Windböen erfasst wird. Und wenn mich mein Auge nicht getäuscht hat, lag auch ein Sprinter auf der Seite, der hatte wohl einfach zu viel Angriffsfläche…

ISS zum zweiten……………

eeeeeeeeeeeeeeeee………..ich habe SIE gestern früh gesehen,und heute sollten die Karten nicht schlechter sein da es wolkenlos ist.(also 6,10 Uhr SSO bis 6,11 Uhr SO )-gestern war sie wenigstens 4 min zu sehen……..

grussi………

Was ist in DD los……………??

gestern auf der hin-und rückfahrt zum Trödelmarkt auf der Dresdener Messe (warm ,trocken+2€ Eintritt)war an dem Konkresszentrum an der Elbe viel,viel,viel Polizei +THW zu sehen.Heute früh halb 5 auf dem Weg zur Arbeit und rückzu waren die auch noch da.Wenn mann bedenkt das sogar Scharfschützen auf dem Dach lagen oder noch liegen,denn mann Tau…………
Aber oben an der Küste wird ja jetzt schon der Zaun gestellt für den G8 Gipfel ( für Millionen Steuergelder ) .

guggst du auch hier:

http://www.dnn-online.de/aktuell/content/13210.html

grussi…………..

Tag der offenen Tür

„Cranach war Trauzeuge bei Luther“, sagt Tim. Tim ist einer der Siebtklässler, die zum Tag der offenen Tür Renaissance-Menschen vorstellen. Außerdem ist er mein Sohn. Eigentlich wollte ich mit ihm zum Impfen. Karin Ulbrich hat ihre Kinderarztpraxis aber seit Anfang Januar sonnabends geschlossen. Die Schule ist überlaufen. Jedenfalls heute. Am Eingang staut sich alles. Hier ein Flyer, da ein Zettel, da war kein schnelles Durchkommen zu Tims Vortrag. Hab versucht, es gelassen zu nehmen. Versucht jedenfalls. „Mit 29 ist er von Kronach nach Wien gegangen und später nach Wittenberg… Gestorben ist er im Gefängnis.Warum er dort war, weiß keiner.“ Tim ist spitze. Es ist das erste Mal, das mich Cranach interessiert.

Bald in Bild und Ton…

Gerade wieder da aus der Norddeutschen Tiefebene, da erfahre ich doch, was ich neulich schon befürchtet habe. Die Big Brother Show startet in der Neustadt, und das schon recht bald. Wenn es nach dem Willen von unserem Innenminister Albrecht Buttolo geht, dann schon in 2-3 Monaten. Und ich denke sein Wille ist hier ein ganz entscheidender, denn bei einer polizeirechtlichen Anordnung ist die Zustimmung der Stadt nicht nötig. Trotzdem soll es keinen Alleingang der Politik geben, denn die vier anvisierten Standorte sollen zusammen gefunden werden. Nur einer steht dabei schon fest, und zwar der vor der Scheune in der Alaunstraße. Dort wo meistens alles beginnt. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, so finde ich es doch irgendwie bemerkenswert, dass von den 19 Personen, die bei der Sylvesterrandale festgenommen wurden, nicht ein einziger Dresdner war. Das erinnert mich doch alles irgendwie an die Chaostage in Hannover, wo auch die Menschen von überall her kamen, um die Stadt etwas zu verwüsten…

ISS ab Sonntag wieder……..

Date Mag Starts Max. Altitude Ends
Time Alt. Az. Time Alt. Az. Time Alt. Az.
14 Jan (star chart) 3.0 07:01:08 10 SSE 07:01:54 11 SE 07:02:40 10 ESE
15 Jan (star chart) 1.7 07:21:08 10 SSW 07:23:25 23 SSE 07:25:42 10 E
16 Jan (star chart) 2.7 06:10:07 10 SSE 06:10:34 10 SE 06:11:01 10 SE
17 Jan (star chart) 1.5 06:29:47 10 SSW 06:32:01 22 SSE 06:34:16 10 E
18 Jan (star chart) 0.2 06:50:56 10 SW 06:53:38 44 SSE 06:56:16 10 E
19 Jan (star chart) 1.4 05:40:14 21 SSE 05:40:32 21 SSE 05:42:44 10 E
19 Jan (star chart) -0.9 07:12:29 10 WSW 07:15:16 78 S 07:18:03 10 E
20 Jan (star chart) 0.1 06:01:28 35 SSW 06:02:05 42 SSE 06:04:43 10 E
21 Jan (star chart) -0.9 06:22:32 31 WSW 06:23:39 76 S 06:26:27 10 E

Predictions courtesy of Heavens-Above GmbH, www.heavens-above.com

grussi……….

in eigener Sache…………

mal wieder nen paar Fragen:

warum hält Teflon an der Pfanne ,wenn an Teflon doch sonst gar nichts hält??
wenn schwimmen schlank macht,warum sind Wale dann so Dick??

solche und änliche Fragen—guggsd du……………

http://www.fragenohneantwort.de/

grussi………

Feueranschläge in der Görlitzer Straße…

Heute Nacht musste die Feuerwehr gleich mehrere kleine Feuer in der Görlitzer Straße und Umgebung löschen. Dabei wurden meist Zeitungen aus den Hauseingängen vor Türen gestapelt und angezündet. Größerer Schaden konnte zum Glück verhindert werden. Das ganze muss so zwischen 5.30 und 6.oo Uhr passiert sein. Betroffen ist unter anderem das Cup & Cino, das Berg,- und Wandersportoutlet Outdoor-Works und auch ein Bekannter. Wem vielleicht um die Uhrzeit etwas ungewöhnliches aufgefallen ist, oder ähnliches, kann sich gerne bei mir melden, ich würde es dann weiterleiten….