Dresden-Blog: Das Weblog von Dresdenern für Dresdener

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Do
6
Mrz '08

Der Verkauf der Woba “könnte” die Mieten steigen lassen…

von wegen könnte:
sie steigen regelmässig –jedes Jahr eine Mieterhöhung,auch Mietanpassung genannt
bei mir in 2 Jahren zwei “Anpassungen” 20€ +15€……dieses Jahr nicht->da ich ausgezogen…

Quelle: SZ

http://www.sz-online.de/nachrichten/base.asp?ausgabe=301

Höhere Mieten befürchtet

Vor zwei Jahren beschloss der Rat den Verkauf der Woba. Wohnungsexperte Viehweger warnt vor langfristigen Folgen.

Herr Viehweger, Sie waren unter Lothar de Maiziere DDR-Minister für Wohnungswesen und sind jetzt Direktor des Verbandes sächsischer Wohnungsgenossenschaften. Wie bewerten Sie den Woba-Verkauf?

Er war unter den Umständen vor zwei Jahren ein Glücksfall für Dresden. Die Zinsen waren niedrig und so konnte der hohe Preis von 1,7 Milliarden Euro erzielt werden. Heute wäre das so ganz sicher nicht möglich.

Hat sich die Situation für Mieter verschlechtert?

Bislang kann ich das nicht feststellen. So weit ich das sehe, sind Luxussanierungen im großen Stil ausgeblieben. Jedenfalls haben die Dresdner Genossenschaften keinen Zustrom von Woba-Mietern verzeichnet.

Die Woba-Mutter ist an der Börse, die Aktie auf Talfahrt. Warum?

Die Story, dass deutsche Immobilien besonders werthaltig sind, ist einfach auf dem Parkett geplatzt. Ich gehe davon aus, dass die neuen Eigner weitere Anteile an die Börse bringen werden, bestimmt nochmals rund 20 Prozent.

Hätte das Auswirkungen auf den Dresdner Wohnungsmarkt?

Wenn die Papiere an jemanden gelangen, dem lediglich die Rendite wichtig und die Dresdner Situation egal ist, dann ja. Der Druck, mit den Wohnungen mehr Geld zu verdienen, wäre dann höher. Das könnte Mietsteigerungen zur Folge haben.

Gespräch: Thilo Alexe

grussi………..