Archiv für den Monat: April 2013

einfach mal mit dem Fahrrad über die WSB………

einfach….abba zur Zeit noch nicht möglich…offiziell zumindest…aber was ist schon einfach,vielleicht ist dieser Tatbestand ja auch bald bei Y-T-zu finden !!

die SZ hat jedenfalls Wind davon bekommen und den Beitrag in ihrer Onlineausgabe verschlüsselt:

Frecher Radler fährt über den Brückenbogen
Überwacher der Waldschlößchenbrücke alarmieren sofort die Polizei. Doch der Eindringling entwischt.

Von Peter Hilbert

So wie auf dieser Montage könnte es ausgesehen haben, als der Radler in diesem Monat auf dem Bogen der Waldschlößchenbrücke unterwegs war. Allerdings handelt es sich beim abgebildeten Fahrer nicht um den Eindringling, sondern um einen vernünftigen Radsportler, der an einer anderen Stelle trainiert. Fotos: SZ/Peter Hilbert (2) Montage: SZ/Jens Junge So wie auf dieser Montage könnte es ausgesehen haben, als der Radler in diesem Monat auf dem Bogen der Waldschlößchenbrücke unterwegs war. Allerdings handelt es sich beim abgebildeten Fahrer nicht um den Eindringling, sondern um einen vernünftigen Radsportler, der an einer anderen Stelle trainiert. Fotos: SZ/Peter Hilbert (2) Montage: SZ/Jens Junge

Ein ruhiger Aprilmontag in der Reicker Verkehrsleitstelle an der Lohrmannstraße. Die Sonne zieht langsam zum Horizont. Unterdessen zeigen Bildschirme Dresdner Kreuzungen, aber vor allem die Brücke und die Tunnelröhren am Waldschlößchen. Genau wegen denen ist die hochmodern ausgerüstete Zentrale seit März rund um die Uhr besetzt.

Kurz nach halb acht. Plötzlich rollt ein Radler ins Bild, steuert zielsicher von der Neustädter Seite auf den Brückenbogen zu. Der Überwacher ist elektrisiert, greift zum Hörer, alarmiert um 19.40 Uhr die Polizei. Zu der Zeit schiebt der Eindringling schon sein Fahrrad den Brückenbogen hinauf, dessen Scheitel 28Meter über der Elbe emporragt. Ein erstes Hindernis hat er überwunden – die spitzen Stahldorne am Bogenfuß. Oben lässt er sich erst einmal nieder, legt eine Ruhepause ein. Ein gewagtes Unterfangen. Ist der Bogen am Fuße noch etwas breiter, so misst er ganz oben nur noch einen knappen Meter. Dennoch hat sich der Radler hinaufgewagt. Währenddessen rollt ein Streifenwagen der alarmierten Polizei schon heran. In aller Seelenruhe setzt der Biker seine Tour fort, diesmal rollt er den Bogen hinab. Der Eindringling reißt sein Fahrrad noch einmal hoch, um die zentimeterlangen Dorne zu überwinden. Doch hier hat er Pech. Ein Reifen ist platt. Der Überwacher in der Tunnelzentrale greift 19.50 Uhr zum Hörer, klingelt noch einmal bei der Polizei an. Dennoch gelingt es dem Biker, samt Fahrrad von der Brücke und aus dem Kamera-Sichtfeld in Richtung Bautzner Straße zu entschwinden. Kurz danach trifft der Streifenwagen an der Altstädter Zufahrt ein. Die Polizisten eilen auf die Brücke. „Um 20 Uhr waren wir dort. Da war aber schon keiner mehr da“, berichtet Polizeisprecher Thomas Geithner. Hätten die Beamten den Eindringling gestellt, hätte ihm ein Verfahren wegen der Ordnungswidrigkeit gedroht.

Rathaussprecherin Sigrun Harder erläuterte auf SZ-Nachfrage, dass keine weiteren derartigen Fälle bekannt sind. Alles werde genau von der Überwachungskamera erfasst. Sie verweist zudem auf den Wachdienst, der auf der Baustelle Waldschlößchenbrücke mit Streifen unterwegs ist.

Das Sicherheitsunternehmen wurde bei dem Vorfall ebenfalls alarmiert. Doch auch die Wächter waren erst vor Ort, als der Radler schon weg war. Dessen Eindringen war zwar besonders dreist, nach SZ-Informationen jedoch kein Einzelfall.

Nach Feierabend verschaffen sich fast täglich bis zu 20 Leute Zutritt zur Baustelle. Die ist durch Zäune abgesperrt, deren Felder abends mit Drähten befestigt werden. Doch diese werden einfach geöffnet, bestätigt Bauleiter Michael Wothe. Da wird eben eine Kneifzange mitgebracht und der Draht durchgeknipst, sodass die Zaunsfelder ausgehängt werden können. So haben die Überwacher der Tunnelzentrale auf der Lohrmannstraße schon gesehen, wie Leute mit Kindern angerückt sind – und sogar mit Hunden. „Der Radfahrer war aber der verrückteste Fall“, so der Bauleiter. „Aber auch, wenn wir noch arbeiten, versuchen einige über die Brücke zu laufen.“ Bei der jetzigen Wärme wird in der Regel von morgens um sieben bis teilweise abends um acht gearbeitet. Denn derzeit werden auch Geländer montiert und gestrichen, was sehr wetterabhängig ist. „Die meisten Leute sind aber vernünftig“, berichtet der Bauleiter. Wenn sie von den Bauleuten angesprochen würden, verlassen sie die Brücke wieder. Allerdings hatte Wothe am vergangenen Donnerstag einen besonders dreisten Eindringling. Der wollte anfangs weder einsehen, dass er nicht auf die Brücke darf, noch sie wieder verlassen. Der Bauleiter ist zumindest froh, dass es in jüngster Zeit keine größeren Einbrüche mit materiellen Schäden wie zum Auftakt des Brückenbaus gegeben hat.

Künftig wird es für Übermütige jedoch fast unmöglich, auf den Brückenbogen zu kommen. Hohe Geländer werden den Zugang sicher versperren. So können weder Fußgänger noch Radfahrer hinauf. Platz haben sie auf den neuen Fuß- und Radwegen beiderseits der Fahrbahn genug, wenn die Brücke im Juli eröffnet wird.

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/frecher-radler-faehrt-ueber-den-brueckenbogen-2562818.html

grussi………