Archiv für den Monat: August 2014

Offshore Gesellschaften auch nach 2017 attraktiv.

Eine Offshore-Firma, auch Offshore-IBC (International Business Company) genannt, ist eine Unternehmensform die in einem sogenannten Steuerparadies oder einer Steueroase gegründet wird und dort ihren Firmenstandort hat. Dies ist fast ausnahmslos nicht der gleiche Ort an dem der oder die Gründer und Eigner des Offshore-Unternehmens auch ihren festen Wohnsitz haben. Es gibt hier mehre Offshore Jurisdiktionen die für den Standort einer Offshore-Firma in Frage kommen bzw. hierzu geeignet sind. Ein Unternehmer, der eine Offshore-Firma gründen möchte, sollte sich die für ihn geeignetste Offshore Jurisdiktion aussuchen. Die meisten der sogenannten Offshore-Staaten erheben auf Geschäfte die außerhalb der Grenzen des Standortes der Offshore-Firma getätigt werden, gar keine oder nur geringe Steuern oder Abgaben. Hierbei handelt es sich um absolut legale und legitime steuerliche Vorteile und um eine breite Palette von Anlagemöglichkeiten, sowie die Nähe zu den Weltmärkten gepaart mit der Fähigkeit Produkte zu diversifizieren. Ganz besonders interessant und wichtig sind hierbei auch die angebotenen Bankverbindungen und die Anonymität von Bankkonten.

Vorteile

Der Gründer und Inhaber einer Offshore-Firma hat den Vorteil und das Recht alle Investitionen und Gewinne direkt in eine Offshore Firma zu involvieren und zu investieren. Hierbei hat die Finanzbehörde keinerlei Möglichkeiten den Anteil der Fonds oder den Anteil ihres Kapitals zu schmälern, da es sich hierbei um eine völlig legitime und legale Steuerstrategie handelt.

Offshore Unternehmens-Gründungen werden inzwischen nicht nur immer mehr für Privatpersonen und Start-Ups und kleinere Firmen beliebter; nein, es sind mittlerweile auch viele internationale Unternehmen und internationale Organisationen die die Vorteile einer Offshore-Gründung für sich entdeckt haben.

Eine Offshore-Firma ist für alle Diejenigen das geeignete Instrument, die ihre Investitionen und ihr Vermögen gegen hohe Steuerverbindlichkeiten schützen möchten, aber auch zum Schutze vor der großen möglichen Finanzkrise und zur Verhinderung von Rechtsstreitigkeiten.

Auch im Zeitalter des bald kommenden automatischen Informationsaustausch, sind Offshore Gesellschaften beliebt, denn unabhängig davon, ob Länder unterschreiben beim neuen OECD Beschluss zum automatischen Informationsaustausch mitzumachen oder nicht, gibt es allerlei Schlupflöcher z.B. mehrere Firmenkonten bis 250.000$ Kontensaldo, sofern bis 31.12.2015 eröffnet.

Professionelle Anbieter informieren dazu bereits auf Webseiten wie www.belize-firma-gruenden.com und st-vincent-offshore.com.

Kurz gefasst: Betroffen sind Privatkonten unabhängig vom Eröffnungsdatum und Kontostand + Firmenkonten über 250.000$ pro Konto, sowie Firmenkonten die nach 31.12.2015 gegründet wurden.


Schauen Sie sich zu diesem Thema auch unbedingt einmal, diese Doku über Steueroasen an, die gängige Praxis fast aller grossen Konzerne!

Schutz und Diskretion

Ein Offshore-Unternehmen zu gründen bedeutet Flexibilität und Schutz und Einsparung. Allerdings gibt es bezüglich der jeweiligen Offshore-Jurisdiktionen, in welche ein Investor sein Geld investiert, auch steuerliche Implikationen. Dieser Tatsache sollte ein Investor sich bewusst sein. Aus diesem Grund ist vorab die Wahl des „richtigen“ Offshore Staates in dem man sein Offshore Unternehmen gründen möchte sehr wichtig. In erster Linie sollte man hierbei auf die politische Stabilität, eine solide Gesetzgebung, eine optimale Infrastruktur und auf ein stabiles Bankensystem in einer Offshore Jurisdiktion achten, um das Risiko eines möglichen Verlustes auszuschließen oder zu minimieren.

Sicher sind es in erster Linie die steuerlichen Vorteile, warum Unternehmer Gesellschaften in Offshore-Staaten gründen. Aber es sind gleich wohl auch andere Vorteile, die eine Offshore-Firma mit sich bringt. So wird meist überhaupt keine Buchführung oder Bilanzierungspflicht verlangt. Es sind natürlich auch die meist sehr günstigen Gründungs- und Folgekosten sowie die erleichterte Abwicklung von Auslands-Geschäften. Oft ist es auch die erweiterte Haftungsbegrenzung. Einer der wichtigsten Gründe ist aber sehr oft die gebotene Anonymität einer Offshore-Firma.

Zusammenfassung der Vorteile bei der Gründung eines Offshore-Unternehmens:

  • Es ist kein Mindestkapital zur Gründung einer Offshore-Firma erforderlich.Meist völlige Steuerfreiheit. Keine Unternehmersteuern.
  • Absolute Anonymität; weder Shareholder noch der Direktor muss namentlich in er Gründungsurkunde genannt werden.
  • Offshore-Unternehmen sind von der Verpflichtung ein Inlandsgeschäftskonto zu führen befreit.
  • Shareholder, Direktor und Sekretär können in Personalunion mit nur einer Person besetzt sein.
  • Es dürfen sowohl natürliche als auch juristische Personen als Organ des Offshore-Unternehmens fungieren.
  • Niedrige und fest kalkulierbare Kosten bei der Unternehmensgründung.
  • Andere Offshore-Firmen, auch aus Drittländern, können Shareholder und Direktor der neu gegründeten Offshore-Firma sein.
  • Es existieren keinerlei Währungs- oder Devisenbeschränkungen.
  • Es besteht keine Betriebsstättenpflicht und deshalb auch keine laufenden Miet- und Unterhaltungskosten.
  • Es besteht keine Verpflichtung Mitarbeiter im Unternehmen zu beschäftigen.
  • Die unbeschränkte Auszahlung von Gewinnen und Vermögen der Offshore-Firma ist jederzeit möglich.
  • Offshore-Unternehmen dürfen ausdrücklich Immobilien erwerben, besitzen, verwalten und veräußern.
  • Offshore-Unternehmen dürfen in vollem Umfang als Holding fungieren.

Quellen & Links zum Thema Offshore Firma

http://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Finanzplatz