findet das Schild………

ein Beitrag aus Moritzburg wo ich meinen Garten habe,berichtet von einem unhaltbaren Zustand………
aber lest selber……..

Ärger um Moritzburger Kutschenweg
Von Sven Görner

Gespannlenker Bernd Haase sorgt sich um die Sicherheit auf der Kleinen Fasanenstraße in Moritzburg. Den Weg zwischen dem Schwanenteich und der Waldschänke nutzen an schönen Sommertagen nicht nur viele Kutschen, sondern auch zahlreiche Radfahrer und Fußgänger. Bisher habe das weitgehend ohne Probleme funktioniert. Doch jetzt klafft auf der in Richtung Waldschänke linken Seite über weite Strecken ein unregelmäßig aufgebaggerter Graben.

„Dadurch können die Kleingärtner dort nicht mehr parken“, sagt Haase. Dafür stellen jetzt manche Gartenbesitzer oder -besucher ihre Autos auf der rechten Seite ab. Ein Schreiben des Vorstandes des Kleingärtnervereins „Am Kanal Moritzburg“ weist die Vereinsmitglieder ausdrücklich auf diese Parkmöglichkeit hin.

„Durch den Graben auf der einen und die Autos auf der anderen Seite reicht der Platz an manchen Stellen kaum noch für die Kutschen. Zumal Bäume und Sträucher teilweise weit in den Weg hineinragen“, so Haase. „Gefährlich wird es aber, wenn dort auch noch Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind“, so der Gespannlenker. „Außerdem weiß ich nicht, was die vielen Touristen von dem mit einem Minibagger irgendwie aufgerissenen Graben denken sollen.“

Parken nicht erlaubt

Moritzburgs Ordnungsamtschef Jochen Bauer räumt ein, dass der Graben in der Tat nicht gerade eine Augenweide sei. „Den werden wir wohl noch ein bisschen schön machen müssen“, so seine Antwort auf die Nachfrage der SZ. Prinzipiell soll sich an der Situation aber nichts ändern. Mit einer Ausnahme: „Eigentlich ist das Parken dort auf beiden Seiten des Weges nicht erlaubt. Notfall müssen wir da noch zusätzliche Schilder aufstellen.“

Der früher einmal vorhandene Graben sei über die Jahre zugeschüttet worden, so Bauer. Danach hätten die Kleingärtner Grünschnitt und andere Gartenabfälle auch ins angrenzende Landschaftsschutzgebiet geschafft und ihre Autos dort geparkt. „Jetzt hat der Naturschutzbund, der auch die Wiesen pflegt, den Graben in Absprache mit uns wieder aufgerissen“, ergänzt der Ordnungsamtschef. „Decken wir den ab, beginnt ja alles wieder von vorn“, so Bauer.

Ingo Mai vom Vereinsvorstand sagt, dass der Verein von der Gemeinde ausdrücklich darauf hingewiesen worden sei, dass auf der rechten Seite der Kleinen Fasanenstraße geparkt werden dürfe. „Allerdings haben etwa 80 Prozent unserer Mitglieder ohnehin Pkw-Stellplätze auf ihren Grundstücken.“ Mit Blick auf die Verbandsordnung er Kleingärtner seien diese Plätze aber schon ein großer Kompromiss. Einige Kleingärtner würden ihre Autos auch am Kanal oder am Schwanenteich parken.

Etwas gegen den Schlamm tun

Die Ausführung des Grabenbaus sieht der Kleingärtner-Vereinschef eher als halbherzig. „Er ist weder befestigt noch durchgängig und es gibt viel Strauchwerk.“ Zudem sehen Mai und Haase noch an anderer Stelle des Weges Handlungsbedarf. „Weiter hinten, in Richtung Waldschänke, ist der Weg total verschlammt. Da müsste dringend etwas passieren.“

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1890511

grussi……………..