Von Winterschuh´ und Winterdienst..

.. denn spätestens jetzt ist es Zeit sich ordentlich zu besohlen bzw. zu bereifen- mit Letzterem meine ich das Auto natürlich! Noch sind wir ja relativ verschont geblieben von Eis und Schnee.
Der Winterdienst an sich hat’s eigentlich auch nicht leicht. Sagen wir mal so: Lobeslieder heimst er vieler Orts nicht gerade ein. Umso tragischer, dass der Dresdner Winterdienst dieses Jahr mit Einschränkungen auf unseren Straßen unterwegs sein wird. Den Straßenmeistereinen stehen für die gesamte Winterzeit nämlich nur 950 000 Euro zu Verfügung. Hört sich vielleicht für den kleinen Mann viel an, ist es aber nicht! So rücken unsere Räumfahrzeuge erst aus, wenn schon fünf bis acht Zentimeter Neuschnee gefallen sind. Noch dazu haben’s alle Extrem-Frühaufsteher besonders blöd, denn die Schicht des Winterdienstes beginnt erst ab sieben Uhr! Des Rätsels Lösung? Im Bett bleiben bis der Winterdienst fertig ist oder die Sonne die Wege taut? Ich glaube nicht. Da bleibt nur: vorsichtig fahren, eher aufstehen und vor der eigenen Türe kehren- denn da kommt garantiert keiner gucken.. Zumal die Stadt die Erfüllung dieser Anliegerpflichten (Räum- und Streupflicht) noch strenger kontrollieren und bei Nichterfüllung Geldbußen verhängen will.