Museumsfreunde Zürich besuchen Dresdner Gemäldegalerie

Der Semperbau mit dem Zwinger in Dresden, gehört zu den schönsten barocken Bauwerken in Deutschland.Die Dresdner Gemäldegalerie „Alte Meister“ im Semperbau, ist eine Oase für Kunstfreunde aus aller Welt.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Bau des Zwingers durch die Pläne des Architekten Gottfried Semper mit einem Gebäude abgeschlossen, dem heutigen Semperbau.

Bereits zu dieser Zeit war der Semperbau einer der bedeutendsten Museumsprojekte in Deutschland.

Am 13. Februar 1945 brannten Zwinger und Semperbau bei einem Bombenangriff vollständig aus, wurden jedoch in den Jahren 1950-1960 vollständig aufgebaut.
Heute beherbergt der Bau die Gemäldegalerie Alte Meister.

Die Galerie „Alte Meister“:

Schon der junge Goethe war von den Meisterwerken, die seinerzeit noch im Johanneum lagerten, außerordentlich begeistert.

Die Begeisterung hat sich bis zum heutigen Tage erhalten, denn jährlich pilgern über 500.000 Kunstfreunde aus aller Welt zur Dresdner Gemäldegalerie.

Der weltweite Ruhm der Dresdner Gemäldegalerie gründet sich auf die Meisterwerke von Cranachs -„Katharinenaltar“, Raffaels -„Sixtinische Madonna“, Corregios -„Heilige Nacht“, Vermeers – „Briefleserin“ und vielen anderen.

Der Besucher findet weitere bekannte Gemälde der Künstler Rubens, Holbein, Rembrandt, Poussin, Dürer, Murillo, Graff, Tiepolo und Claude Lorrain.
Sanierungsarbeiten:
Durch die jährlich wachsenden Besucherzahlen wurde es nötig, bauliche und technisch grundlegende Erneuerungen durchzuführen.

Im Vordergrund der Sanierung stehen eine barrierefreie Erschließung und die Beseitigung klimatischer und technischer Mängel.

Auf lange Sicht werden zukünftige Besucher und die Kunstwerke von dieser Sanierung einen großen Vorteil erlangen.

Die „Staatlichen Kunstsammlungen Dresden“ bitten während der Umbauphase um Verständnis.

Im Augenblick wird die Dresdner Gemäldegalerie nur teilweise genutzt, während der andere Teil saniert und modernisiert wird.

Kein Besucher muss bei seinem Rundgang auf die Hauptwerke verzichten, denn in den derzeit 23 Räumen wurde die Kunstgeschichte Europas besonders geordnet.

Der Besucher konnte sich davon überzeugen, dass die „Staatlichen Kunstsammlungen Dresden“ es verstanden haben, in den zur Zeit zur Verfügung stehenden Ausstellungsräumen verschiedene Schwerpunkte zu setzen.

Dabei ist es gelungen, die Zeit Dürers, die 1500er Altäre, die Aufklärung, die Malerei des 17. Jahrhunderts und weitere Stilrichtungen in einer besonderen Lesart zu präsentieren.

Ein besonderes Erlebnis für den Besucher war die Betrachtung der „Sixtinischen Madonna“, die sich seit 500 Jahren im Original in Dresden befindet.

Es ist kaum bekannt, dass die zum Gemälde gehörenden Engel, seit etwa 200 Jahren bis heute als Werbemotiv verwendet werden.

Im Jahre 2012 fand eine große Jubiläumsausstellung statt, die die Entstehung des Gemäldes bis in die Gegenwart beinhaltet.

Dieses Ereignis kann auf einem Film betrachtet werden.

Der Ausflug nach Dresden und der Besuch seiner Gemäldegalerie war ein außergewöhnliches, unvergessliches Erlebnis.
Die Museumsfreunde Zürich konnten für den Ausflug auch einen Unterstützer, zur teilweisen Erstattung der Reisekosten akquirieren. Neben einem wunderschönen Museumsbesuch konnte auch ein Treffen mit Museumsfreunden in Dresden organisiert werden, die ihrerseits im kommenden Jahr Zürich besuchen werden.