Winterliche Gartenlaube

Den Schrebergarten Winterfest machen

Schon bald beginnt die kalte Jahreszeit, was für Gartenbesitzer bedeutet, dass diese ihren Schrebergarten Winterfest machen müssen. In Dresden gibt es historisch bedingt durch die DDR jede Menge Lauben, Datschen, Parzellen und Schrebergärten, ein jeder Besitzer sollte sich zum Winter hin Gedanken über den richtigen Schutz machen.

Bereits nach dem ersten Nachtfrost sollten alle nicht winterfesten Knollen ausgegraben werden. Dazu gehören zum Beispiel Begonien, Gladiolen oder auch Dahlien. Diese lagert man am besten in trockenem Torf oder in einer Kiste, im frostsicheren Keller. Nun ist es an der Zeit die Frühblüher zu pflanzen, damit diese sich noch an ihren Standort gewöhnen können.

So wird der Schrebergarten winterfest

Aber es gibt noch mehr, was vor Einbruch der großen Kälte zu erledigen ist. Alle befallenen oder kranken Gewächse müssen nun zurückgeschnitten werden. Gesunde Stauden können bleiben. Die Pflanzenteile die oberirdisch sind, sind nicht nur schön anzusehen, sondern schützen auch das Herz der Stauden vor dem kommenden Frost. Die Samen dienen den Vögeln als Futter und die Halme bieten den Insekten ein Winterquartier.

Auch das Gartenhaus sollte winterfest gemacht werden

Das Gartenhaus im Schrebergarten sollte vor Wintereinbruch auf Schäden überprüft werden. Wenn es regnet kann man am besten überprüfen, ob die Regenrinne Risse hat oder das Dach defekt ist. Da man nie weiß wie hart der kommende Winter wird, sollten Reparaturen sofort ausgeführt werden. Auch die Holzlasur sollte überprüft werden und gegebenenfalls erneuert werden. Zum Schutz vor Einbrechern sollte man die Fenster und Türen gut verschließen und sichern. Wenn man die Fenster mit Brettern vernagelt, spart man sich eingebrochene Scheiben. Sollte das Wasser nicht zentral abgestellt werden, muss man selbst darauf achten, dies rechtzeitig zu erledigen, damit die Leitungen bei starkem Frost nicht platzen können. Säubern Sie am besten auch Ihre Gartengeräte und Werkzeuge wie Scheren, Spaten und weitere von Dreck, damit dieser sich über den Winter nicht festsetzen kann,.

Der letzte Rasenschnitt

Es hängt von der Witterung ab, wann der Rasen das letzte Mal geschnitten werden soll. Wird es nachts noch nicht zu kalt, muss auch der Rasen noch regelmäßig geschnitten werden, da er immer noch wächst. Winterfest sollte er allerdings schon vor dem ersten Frost sein. Die richtige Höhe ist beim letzten Schnitt besonders wichtig. Dazu sollte man seinen Rasen ungefähr einen halben Zentimeter kürzer schneiden als man es sonst macht. Die Länge sollte etwa vier Zentimeter betragen. Wenn der Rasen zu lang gelassen wird, drückt im Winter der Schnee die Halme nieder und Krankheiten, sowie Pilze können sich ausbreiten.

Bildmaterial: © Laube im Schnee (Sven/Flickr.com, CC BY-SA 2.0