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Übermäßiges Schwitzen: Wann zum Arzt? 

 

 

Übermäßiges Schwitzen ist keine seltene Erkrankung, denn ungefähr 2,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter krankhaftem Schwitzen. Etwa die Hälfte der Betroffenen schwitzt ganz stark unter den Achseln. Ein übermäßiges Schwitzen kann allerdings auch an den Händen und Füßen oder auch auf der Stirn auftreten. Betroffen von der vermehrten Schweißproduktion sind auch sehr oft die Bereiche unter den Brüsten und in der Gesäßfalte. Einige Menschen schwitzen jedoch sehr stark am ganzen Körper.

 

Nützliche Tipps beim übermäßigen Schwitzen


Bevor du einen Arzt aufsuchst, solltest du zuerst versuchen, die Erkrankung selbst in Griff zu bekommen. Nützliche Tipps und sogar auch einige konkrete Lösungsvorschläge findest du auch unter www.was-tun-gegen-schwitzen.net. Eine sekundäre Hyperhidrose, die eventuell durch geerbte Krankheiten verursacht wird, sollte jedoch durch den Arzt ausgeschlossen sein.

Um den Schweiß selbst in Griff zu bekommen, kannst du versuchen den Auslöser des starken Schwitzens ausfindig zu machen:

 

  • Wenn das Übergewicht der Grund des Schwitzens ist, so kannst du Ausdauersportarten treiben wie zum Beispiel Wandern, Walken oder Schwimmen. Damit wirst du nicht nur dein Gewicht reduzieren, sondern auch dein übermäßiges Schwitzen.
  • Wenn Stress der Auslöser deiner Schweißattacken ist, dann solltest du vor allen Dingen Entspannungsübungen machen wie zum Beispiel Yoga, ein autogenes Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
  • Sind Lebensmittel wie Kaffee, scharfe Speisen oder Alkohol der Auslöser, dann solltest du versuchen, darauf zu verzichten.

 

Schweißausbrüche ärztlich behandeln


Wenn du die Krankheit jedoch nicht selbst in den Griff bekommst, dann solltest du womöglich einen Spezialisten aufsuchen. Ein Facharzt für Dermatologie wird dir mit großer Wahrscheinlichkeit helfen können, deinen Schweiß unter Kontrolle zu bringen. Auch hier muss der Arzt zuerst die sekundäre Hyperhidrose ausschließen.

Dazu wird er mit dir ein langes Anamnesegespräch führen und unterschiedliche Diagnoseverfahren nutzen. Diese bestimmen nämlich nicht nur das Ausmaß, sondern auch die genaue Lokalisation deiner Schweißausbrüche.

 

Doch was tun gegen Schwitzen?

Wenn folgende Fälle vorliegen, dann musst du auf jeden Fall einen Arzt besuchen:

  • Du leidest unter einer anhaltenden intensiven Schweißbildung, die du nicht mit üblichen Hygienemaßnahmen kontrollieren kannst und die dein privates und berufliches Leben sehr stark belastet.
  • Du bekommst schon bei der geringsten Belastung oder Aufregung nasse Hände und/oder Füße.
  • Wenn dir der Schweiß von den Achseln, der Stirn und der Kopfhaut tropft.
  • Du schwitzt sehr oft am ganzen Körper oder am Kopf, auch wenn es nicht besonders warm ist im Raum.
  • Du neigst auch weiter zu Schweißausbrüchen, obwohl der Infekt mit Fieber schon seit langem überstanden ist.
  • Neben häufigem Schwitzen tauchen auch andere Beschwerden auf, wie zum Beispiel starker Durst, Nervosität, Glieder-, Rücken- und Muskelschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Ängste oder auch depressive Verstimmungen.
  • Du bekommst Schweißausbrüche mit Schwindel, Zittern oder Herzrasen, wenn du einer entsprechenden Situation ausgesetzt bist, etwa im Aufzug oder wenn du eine Spinne siehst.
  • Wenn kalter Schweiß ausbricht und du Schmerzen in der Brust bekommst, die sich in die Arme und in den Hals ausstrahlen, womöglich begleitet von Schwindel, Atemnot, Übelkeit und Schwächegefühl, dann besteht ein Verdacht auf Herzinfarkt.

 

Der erste Ansprechpartner bei genannten Fällen sollte der Hausarzt sein und dieser wird nach Bedarf auch einen Spezialisten hinzuziehen.

 

Körperhaare verpflanzen ( BHT-FUE)

haarverpflanzung

 

Inhaltsverzeichnis

 

  1. Wenn die Kopfhaare nicht mehr für eine Haartransplantation reichen
  2. Die BHT-FUE Methode
  3. Wie läuft so eine Behandlung für mich ab?
  4. Die möglichen Spenderbereiche der Körperhaarverpflanzung
  5. Für wen kommt diese Methode infrage?

 

##1. Wenn die Kopfhaare nicht mehr für eine Haartransplantation reichen

 

Viele der Männer, die unter Haarausfall leiden sind bereits im fortgeschrittenen Alter oder haben schon ein kritisches Maß an Haarausfall erreicht.

Es können nicht mehr ausreichend Haare vorhanden sein, die Haardichte ist nicht mehr gewährleistet oder die kahlen Stellen weiten sich vor allem um den Oberkopf (Tonsurbereich) aus.

Nichtsdestotrotz hegen auch diese Menschen den Wunsch nach vollerem und dichteren Haar. Allerdings versagen bei ihnen die konventionellen Methoden.

Es scheint kein Gegenmittel zu geben, ist der Haarausfall erst im Endstadium angekommen.

Jedoch ist nicht jegliche Hoffnung verloren. Wer spezielle Kriterien erfüllt, bereit ist in sein Wohlbefinden und Aussehen zu investieren und ansonsten keine Mühen scheut, für den könnte die heutige Methode interessant sein.

Die Haarverpflanzung – was so viel bedeutet wie die Verpflanzung von Körperhaar auf das Haupthaar, um wieder Konturen und Volumen herzustellen.

 

##2. Die BHT-FUE Methode

BHT-FUE bedeutet nichts anderes als „Body Hair Transplantation“ nach der FUE-Methode.

FUE steht für „Follicular Unit Transplantation“. Hier entnimmt der Arzt dem Patienten einzelne Haare und verpflanzt diesen an die gewünschte Stelle.

Eigentlich wird stets angeraten möglichst Haare des Kopfhaars zu verwenden, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Dennoch gelingt es Spezialisten bei Haartransplantationen annähernde Ergebnisse mit Körperhaar zu erreichen.

##3. Wie läuft so eine Behandlung für mich ab?

Um den Ablauf zu verstehen, ist es sinnvoll sich als Erstes den Ablauf einer „normalen“ FUE-Behandlung anzusehen.

Hier werden die Haare auf eine Länge von 1 mm bis 4 mm gekürzt, um auf alle Stellen am Kopf leicht zugreifen zu können.

Im Anschluss wird der Bereich, der als Spender dient – hier ist es eine Körperstelle statt einer Stelle am Kopf – nur lokal betäubt.

Das minimiert die Risiken einer vollen Narkose, macht die Behandlung aber dennoch sehr angenehm. Schmerzen spüren Sie hierbei nicht.

Nun entnimmt der Arzt einzelne Haarfollikel Stück für Stück aus dem Spenderbereich. In diesem Prozess geht er sehr vorsichtig und genau vor.

Um Ihnen genau das bei Ihrer Haartransplantation zu garantieren, verwendet er eine spezielle Nadel mit maximal 1 mm Durchmesser.

Damit Ihre Haare die Form, Farbe, Dichte und Festigkeit beibehalten, lagert das Assistenz-Team alle Entnahmen in einer Nährstoff-Lösung bis sie wieder zum Einsatz kommen.

In der darauf folgenden Haarimplantation, setzt der Arzt mikroskopisch kleine Stiche, worauf Ihre Haare aus den Spenderbereichen verpflanzt werden.

##4. Die möglichen Spenderbereiche der Körperhaarverpflanzung

Da Sie nun wissen, wie die Behandlung genau abläuft, erfahren Sie nun, was bei der BHT anders ist.

Anstatt aus dem Kopfbereich Spenderhaare zu entnehmen, kann potenziell jede Stelle mit Haarbewuchs dafür dienen.

Je nach Ihrer Veranlagung im Haarwuchs können aus manchen Stellen mehrere tausend „Grafts“ (dünne Hautstreifen) gewonnen werden, ohne dabei das Aussehen der Entnahmestelle zu beeinträchtigen.

Infrage kommen Haare aus folgenden Körperregionen:

 

  • – Brust
  • – Rücken
  • – Bauch
  • – Achselhöhlen
  • – Gesicht (Bart)

Zwar kommen alle Bereiche infrage, doch ist es in der Praxis üblich auf Brust, Rücken oder Barthaare zurückzugreifen, da diese erfahrungsgemäß am besten angenommen werden und in Dichte wenig dem Kopfhaare nachstehen.

##5. Für wen kommt diese Methode in Betracht?

 

Wer aufmerksam liest, kann sich grob erschließen, für wen diese Behandlungsmethode der richtige Weg sein kann.

 

Wie eingangs erwähnt, greifen insbesondere Männer mit mangelndem Spender-Haupthaar zu dieser Methode. Sie erlaubt Ihnen eine Eigenhaar-Transplantation, auch wenn die Kopfhaare nicht ausreichen.

 

Und das ist der richtige Weg. Bevor Fremdhaare in Betracht gezogen werden, ist es immer ratsamer auf eigene Körperhaare zu setzen.

 

Je nach auszufüllenden Geheimratsecken und/oder Tonsuren, variiert der Haarbedarf sehr stark.

 

Ein Faktor, der in zuerst über die Tauglichkeit entscheidet, ist die Menge an Körperbehaarung. Idealerweise an den günstigen Stellen wie Brust, Rücken und Bart.

 

Wer viel Körperbehaarung aufweisen kann, ist klar im Vorteil, da der behandelnde Arzt aus einer Vielzahl von Spenderhaaren die idealen Grafts wählen kann. Dies steigert ungemein die Erfolgschancen und die Qualität der Haartransplantation.