Archiv für den Autor: jackson66

Körperhaare verpflanzen ( BHT-FUE)

haarverpflanzung

 

Inhaltsverzeichnis

 

  1. Wenn die Kopfhaare nicht mehr für eine Haartransplantation reichen
  2. Die BHT-FUE Methode
  3. Wie läuft so eine Behandlung für mich ab?
  4. Die möglichen Spenderbereiche der Körperhaarverpflanzung
  5. Für wen kommt diese Methode infrage?

 

##1. Wenn die Kopfhaare nicht mehr für eine Haartransplantation reichen

 

Viele der Männer, die unter Haarausfall leiden sind bereits im fortgeschrittenen Alter oder haben schon ein kritisches Maß an Haarausfall erreicht.

Es können nicht mehr ausreichend Haare vorhanden sein, die Haardichte ist nicht mehr gewährleistet oder die kahlen Stellen weiten sich vor allem um den Oberkopf (Tonsurbereich) aus.

Nichtsdestotrotz hegen auch diese Menschen den Wunsch nach vollerem und dichteren Haar. Allerdings versagen bei ihnen die konventionellen Methoden.

Es scheint kein Gegenmittel zu geben, ist der Haarausfall erst im Endstadium angekommen.

Jedoch ist nicht jegliche Hoffnung verloren. Wer spezielle Kriterien erfüllt, bereit ist in sein Wohlbefinden und Aussehen zu investieren und ansonsten keine Mühen scheut, für den könnte die heutige Methode interessant sein.

Die Haarverpflanzung – was so viel bedeutet wie die Verpflanzung von Körperhaar auf das Haupthaar, um wieder Konturen und Volumen herzustellen.

 

##2. Die BHT-FUE Methode

BHT-FUE bedeutet nichts anderes als „Body Hair Transplantation“ nach der FUE-Methode.

FUE steht für „Follicular Unit Transplantation“. Hier entnimmt der Arzt dem Patienten einzelne Haare und verpflanzt diesen an die gewünschte Stelle.

Eigentlich wird stets angeraten möglichst Haare des Kopfhaars zu verwenden, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Dennoch gelingt es Spezialisten bei Haartransplantationen annähernde Ergebnisse mit Körperhaar zu erreichen.

##3. Wie läuft so eine Behandlung für mich ab?

Um den Ablauf zu verstehen, ist es sinnvoll sich als Erstes den Ablauf einer „normalen“ FUE-Behandlung anzusehen.

Hier werden die Haare auf eine Länge von 1 mm bis 4 mm gekürzt, um auf alle Stellen am Kopf leicht zugreifen zu können.

Im Anschluss wird der Bereich, der als Spender dient – hier ist es eine Körperstelle statt einer Stelle am Kopf – nur lokal betäubt.

Das minimiert die Risiken einer vollen Narkose, macht die Behandlung aber dennoch sehr angenehm. Schmerzen spüren Sie hierbei nicht.

Nun entnimmt der Arzt einzelne Haarfollikel Stück für Stück aus dem Spenderbereich. In diesem Prozess geht er sehr vorsichtig und genau vor.

Um Ihnen genau das bei Ihrer Haartransplantation zu garantieren, verwendet er eine spezielle Nadel mit maximal 1 mm Durchmesser.

Damit Ihre Haare die Form, Farbe, Dichte und Festigkeit beibehalten, lagert das Assistenz-Team alle Entnahmen in einer Nährstoff-Lösung bis sie wieder zum Einsatz kommen.

In der darauf folgenden Haarimplantation, setzt der Arzt mikroskopisch kleine Stiche, worauf Ihre Haare aus den Spenderbereichen verpflanzt werden.

##4. Die möglichen Spenderbereiche der Körperhaarverpflanzung

Da Sie nun wissen, wie die Behandlung genau abläuft, erfahren Sie nun, was bei der BHT anders ist.

Anstatt aus dem Kopfbereich Spenderhaare zu entnehmen, kann potenziell jede Stelle mit Haarbewuchs dafür dienen.

Je nach Ihrer Veranlagung im Haarwuchs können aus manchen Stellen mehrere tausend „Grafts“ (dünne Hautstreifen) gewonnen werden, ohne dabei das Aussehen der Entnahmestelle zu beeinträchtigen.

Infrage kommen Haare aus folgenden Körperregionen:

 

  • – Brust
  • – Rücken
  • – Bauch
  • – Achselhöhlen
  • – Gesicht (Bart)

Zwar kommen alle Bereiche infrage, doch ist es in der Praxis üblich auf Brust, Rücken oder Barthaare zurückzugreifen, da diese erfahrungsgemäß am besten angenommen werden und in Dichte wenig dem Kopfhaare nachstehen.

##5. Für wen kommt diese Methode in Betracht?

 

Wer aufmerksam liest, kann sich grob erschließen, für wen diese Behandlungsmethode der richtige Weg sein kann.

 

Wie eingangs erwähnt, greifen insbesondere Männer mit mangelndem Spender-Haupthaar zu dieser Methode. Sie erlaubt Ihnen eine Eigenhaar-Transplantation, auch wenn die Kopfhaare nicht ausreichen.

 

Und das ist der richtige Weg. Bevor Fremdhaare in Betracht gezogen werden, ist es immer ratsamer auf eigene Körperhaare zu setzen.

 

Je nach auszufüllenden Geheimratsecken und/oder Tonsuren, variiert der Haarbedarf sehr stark.

 

Ein Faktor, der in zuerst über die Tauglichkeit entscheidet, ist die Menge an Körperbehaarung. Idealerweise an den günstigen Stellen wie Brust, Rücken und Bart.

 

Wer viel Körperbehaarung aufweisen kann, ist klar im Vorteil, da der behandelnde Arzt aus einer Vielzahl von Spenderhaaren die idealen Grafts wählen kann. Dies steigert ungemein die Erfolgschancen und die Qualität der Haartransplantation.