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Ausbau von Altbauten – Welche Einschränkungen und Forderungen gilt es zu beachten?

Alte Häuser können in Städten wie Dresden eine bewegte Geschichte erzählen. Sie haben während ihrer vielschichtigen Vergangenheit den urbanen Charakter der Stadt geprägt und bei Immobilienmaklern wie http://www.immovista.de/ warten viele dieser Häuser auf neue Besitzer. Solche Häuser haben eine Komplettsanierung verdient, mit der sie eine zweite Lebenszeit erhalten. Mit ihnen bleiben Baugeschichte und architektonische Werke erhalten, welche die Traditionen mit der Neuzeit zu einer Einheit verbinden.
Bauherren, die sich für solche Objekte entscheiden, engagieren sich für das Wiedererblühen der sächsischen Landeshauptstadt. Sie übernehmen eine Herausforderung und Verantwortung gleichermaßen. Durch ihren Einsatz in den Ausbau einer Altimmobilie nehmen sie an dieser Entwicklung teil. Sie sorgen dafür, dass die Stadt an der Elbe mit ihrer kulturhistorischen Vielfalt noch schöner wird. Es ist gleich, ob sie sich damit ihren zukünftigen Wohnstandort schaffen oder ein Renditeobjekt erwerben und ausbauen.

Der Ausbau einer Altimmobilie erfordert Fachkenntnis und Augenmaß

Altbauten haben sich im Verlaufe ihrer Geschichte verändert. An der Altbausubstanz sind sehr oft Schäden entstanden, die erst bei einer genauen Bestandsaufnahme sichtbar werden. Sie beziehen sich vor allem auf Nässeschäden an den Übergängen vom Dach zum Mauerwerk, auf fehlerhafte Dachentwässerungen und auf undichte Mauerwerksperrschichten im unterirdischen Bereich. In Städten wie Dresden gesellt sich fast in jedem Fall ein Renovierungsstau aus der Zeit vor dem politischen Umbruch dazu. Deshalb steht am Beginn einer jeden Altbausanierung eine grundlegende Bestandsaufnahme. Bei Nässeschäden sollte in diese Ermittlung der Schäden ein Holzschutzgutachter einbezogen werden.
Altbausanierungen frequentieren aber auch die Bestimmungen der Energieeinsparverordnung EnEV. Diese Regelungen verlangen von allen Bauherren, dass die Sanierung unter energetisch sinnvollen Gesichtspunkten erfolgt. Davon betroffen ist eine durchgreifende Wärmedämmung der Fassade, der Kellerdecke zu Wohngeschossen sowie der Wohngeschosse zum Dachbereich. Eine weitere Notwendigkeit sind meist neue Fenster mit ausreichendem Wärmedämmwert sowie der Einbau einer energieeffizienten Heizungsanlage. Nicht zuletzt ist meist die gesamte Haustechnik in Form der Elektroanlage und der Sanitärtechnik verschlissen. Eine Komplettsanierung bedeutet dementsprechend immer, die Immobilie in den heutigen Stand der Bautechnik sowie der Einhaltung der energietechnischen Bestimmungen zu versetzen. Sie beinhaltet aber auch die Ausstattung entsprechend der Anforderungen an den heutigen Wohnkomfort.

Bauen kostet Geld – welche Institutionen helfen?

Altbausanierungen bedeuten sehr häufig eine Einbeziehung des Denkmalsschutzes. Vor allem die von der Straße aus sichtbaren Hausfassaden dürfen in ihrer architektonischen Gestaltung nicht oder nur unwesentlich verändert werden. Städtebauliche Konzepte des Denkmalsschutzes leisten zu deren Einhaltung finanzielle Unterstützung.
Die energetische Sanierung sollte niemals in Eigenregie der Bauherrenschaft erfolgen. Sie verschenken damit bares Geld und investieren darüber hinaus in vielleicht nicht notwendige Baumaßnahmen. Vielmehr übertragen sie diese Aufgaben einem Energieberater, der ein entsprechendes Sanierungskonzept erarbeitet. Dieses bildet die Grundlage für nicht rückzahlbare oder zinsgünstige Darlehen seitens der Kreditanstalt für Wiederaufbau und anderer Institutionen.
Ein Immobilienmakler in Dresden ist der kompetente Ansprechpartner auf dem Weg zur eigenen Altbauimmobilie.