Kategorie-Archiv: Politik

BI Bahnemission-Elbtal e. V. startet neue Aktionen für eine leise Bahn

Ziel ist es, bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr verstärkt alle politischen Ebenen zu sensibilisieren. Das erhöht die Chancen, in den Berliner Koalitionsverhandlungen weitere lärmsenkende Maßnahmen der Bahn durchzusetzen. So, wie es bereits 2013 glückte.

Coswig. Mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr plant der Verein Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal e. V. (BI-Elbtal) eine Reihe von Aktivitäten. Dabei bringt sich auch die Bürgerinitiative Weinböhla e. V. (BiW) aktiv ein. Sie alle sollen weiter auf das große Problem „Bahnlärm“ aufmerksam machen. Denn durch Güterzüge werden Tausende Einwohner Coswigs, Weinböhlas und Radebeuls Nacht für Nacht um den Schlaf gebracht. Allein in Coswig betrifft es mit rund 6.000 Personen knapp ein Drittel der Stadtbevölkerung. „Wir brauchen verschiedene Multiplikatoren auf vielen Ebenen“, sagt Vereinsvorsitzender der Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal e. V. Michael Krebs. So sollen bis zum Herbst 2017 unter anderem Politiker von Bund, Ländern und Kommunen durch verschiedene Aktionen mit aktuellsten Informationen sensibilisiert und zu Diskussionsrunden eingeladen werden.

Auf diese Weise will die BI-Elbtal die Weichen für erfolgreiche Koalitionsverhandlungen stellen. Erfolgreich heißt: in puncto Bahnlärm mindestens so vielversprechend wie bei der Bundestagswahl 2013. Damals hatten gezielte bundesweite Aktionen im Vorfeld dazu geführt, dass das Bahn-Programm zur freiwilligen Lärmsanierung um jährlich 30 Millionen Euro aufgestockt wurde. „Eine solche Erhöhung bringt auch uns etwas, weil die Bahn lärmsenkende Maßnahmen nach Prioritätenliste realisiert“, erklärt Vereinsvorsitzender Michael Krebs. Auf dieser Liste sei das Elbtal im Mittelfeld eingeordnet. „Je mehr Geld in diesem Topf der Bahn zur Verfügung steht, desto schneller sind Coswig, Weinböhla und Radebeul an der Reihe.“ Der BI-Elbtal ist es in den fünf Jahren ihres Bestehens gelungen, die bundespolitische Aufmerksamkeit auf die starke Lärmbelastung im sächsischen Elbtal zu lenken. Weil diese Bahnstrecke eine Bundesstrecke ist, muss nicht in erster Linie das Land Sachsen aktiv werden, sondern die Bundesregierung.

Als erster Höhepunkt der nun geplanten Aktionen 2016/2017 ist im nächsten Juni die erste Lärmschutzkonferenz angedacht. Sie soll dazu dienen, dass Betroffene aus Coswig, Weinböhla und Radebeul mit Vertretern der Bundesministerien und Entscheidungsträgern der Deutschen Bahn ins Gespräch kommen und sich über neueste Entwicklungen austauschen. Unterschiedliche Lärmschutzmaßnahmen werden vor Ort erlebbar sein.

Um die Finanzierung der angestrebten Aktivitäten absichern zu können, bildet jedoch zunächst eine groß angelegte Spendenaktion den Auftakt. Im Oktober und November werden viele Haushalte in Coswig, Weinböhla und Radebeul Post erhalten. Die BI-Elbtal wendet sich mit einem persönlichen Anschreiben an die Familien. In Weinböhla unterstützt die BiW den Spendenaufruf.

Neben den wichtigen Hintergründen enthält jeder Brief auch einen vorbereiteten Überweisungsträger. Um ehrliche Orientierungshilfe zu geben, haben die Vereinsvorstände auf der Rückseite Beispiele dafür aufgelistet, was konkret benötigt wird und wofür welche Beträge eingesetzt werden. So lässt sich hinsichtlich der Lärmschutzkonferenz schon mit einem Euro die Leihgebühr für einen Stuhl bestreiten und mit 300 Euro die Tagesmiete für den Veranstaltungsraum decken. Um wiederum die Themenkarten für eine Postkarten-Aktion an alle Politiker in Bund, Ländern und Kommunen drucken zu lassen, werden 100 Euro gebraucht. Weitere 150 Euro fallen an, um diese Karten auf der Rückseite mit einem Text zu versehen. „Alle Spenden an die BI sind steuerlich absetzbar“, unterstreicht Vorstand Michael Krebs. Zur Überweisung kann auch das Onlineformular auf der Internetseite des Vereins genutzt werden: www.bi-elbtal.de.

Die Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal e. V. ist seit ihrer Gründung im Jahr 2011 von sieben auf knapp 180 Mitglieder angewachsen. Davon kommen zurzeit rund 120 aus Coswig, 30 aus Weinböhla und 20 aus Radebeul. Die BI-Elbtal macht ausdrücklich nicht gegen die Bahn und ihren Schienenverkehr mobil, sondern tritt für eine leise Bahn ein – und für die damit verbundenen Maßnahmen. Dabei bemüht sie sich stetig, Kontakt zwischen Bürgern, Politikern und Bahnvertretern herzustellen und durch freundliche Beharrlichkeit Verbesserungen zu erreichen.

Spendenaufruf Bi Bahnemission-Elbtal e. V. und Bi Weinböhla e. V.

Spendenaufruf Bi Bahnemission-Elbtal e. V. und Bi Weinböhla e. V. für Lärmreduzierung durch Bahnlärm

Meister-BAföG fördert junge Leute beim beruflichen Aufstieg

Für junge Leute in Ausbildungsberufen ist das Meister-BAföG eines nach wie vor eines der beliebtesten Förderinstrumente für berufliche Weiterbildungen. Im vergangenen Jahr erhielten in Deutschland mehr als 166.000 Teilnehmer an Fortbildungen Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), besser bekannt als „Meister-BAföG“. Die Förderleistung stieg 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 539 Millionen Euro.

Das Meister-BAföG erhalten nicht nur angehende Meister, sondern auch Handwerker und Fachkräfte bei der Fortbildung und Gründung einer Existenz. Die Förderung gilt für alle Berufsbereiche.

Hier gibt’s Infos über das Meister-BAföG.

Hier gibt’s eine unabhängige Übersicht von Weiterbildungsangeboten in Dresden.

Globale Welt – Globale Aufgaben!

Adenauer-Stiftung lädt ein zur Diskussion der Folgen unseres Handelns für die „eine Welt“

„Menschen die Freiheit zu geben, ohne Not selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten“, das ist das Leitziel der deutschen Entwicklungszusammen-arbeit. Auf dem Weg dahin steht Entwicklungspolitik heute mehr denn je in Spannungsfeldern globaler Herausforderungen. So streben etwa zahlreiche neue Akteure international nach Einfluss und Macht. Nicht mehr nur Bevölkerungszahl und militärisches Potenzial sind Machtfaktoren, sondern auch die Verfügbarkeit von natürlichen und humanen Ressourcen. Entwicklungszusammenarbeit ist mehr als die Bereitstellung finanzieller Mittel. Sie bedarf eines grundsätzlichen Interesses für das Gegenüber und die „eine“ Welt, um nicht zum Spielball zu werden.

 Die Europäische Union und ihre 27 Mitgliedstaaten leisten zusammengenommen einen Anteil von rund 60 Prozent der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und sind damit der weltweit größte Geber. Als größter Binnenmarkt der Welt ist die EU zudem ein wichtiger Handelspartner vieler Entwicklungsländer und hat großen Einfluss auf die Welthandelsordnung. Die Kombination von finanziellem, wirtschaftlichem und politischem Einfluss macht die EU und damit auch Deutschland zu einem der entscheidenden Akteure internationaler Entwicklungspolitik. Der Verantwortung gilt es gerecht zu werden.

Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit müssen die allgemeinen Menschenrechte berücksichtigten, sowohl in wirtschaftlich eingreifender als auch in politisch profitierender Weise. Aktive Maßnahmen wie fair gestalteten Handel gilt es, ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Wie können Interessenkonflikte aufgelöst werden, beispielsweise beim Wettbewerb „um die besten Köpfe“? Wie können wir zu einer globalen Entwicklungspolitik beitragen und mit unserem Wertesystem und unserer Wirtschaftskraft die Welt so prägen, dass es sowohl unserer Gesellschaft als auch anderen Nationen zur Prosperität verhilft? Welche Politik und Werte setzen sich in der veränderten Welt durch?

Veranstaltungsort der Themenreihe:

Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Eingang: Landhausstraße), 01067 Dresden

 

Alle Veranstaltungen auf einem Blick:

  • Dienstag | 1. November 2011 | 20 Uhr |
  • Universelle Menschenrechte? Von der Macht der Westlichkeit und ihrem Werteexport
  • Prof. Dr. Udo Steinbach, ehem. Direktor des Deutschen Orient-Instituts

 

  • Dienstag | 8. November 2011 | 20 Uhr |
  • Ausbildung oder Zuwanderung? Entwicklungszusammenarbeit im Spannungsfeld der demographischen Entwicklung
  • Albrecht Engelmann, Referent Migration der Diakonie Sachsen
  • Antje Schöne, Geschäftsführerin von GETS – Global Experts and Training Services
  • Martin Strunden, Sächsisches Ministerium des Inneren, Referatsleiter für Ausländerangelegenheiten
  • und Staatszugehörigkeit

 

  • Dienstag | 15. November 2011 | 20 Uhr |
  • Wie offen sind die Märkte? Fairer Handel zwischen Alibi und Protektionismus
  • Sussan Ipaktschi, Misereor e.V. – Bischöfliches Hilfswerk, Referentin für Fairen Handel
  • Claudia Greifenhahn, Geschäftsführerin LadenCafé aha GmbH

 

  • Dienstag | 22. November 2011 | 20 Uhr |
  • Wann ist eine Nachricht eine Nachricht? Zwischen Sensation und Wirklichkeit: Der mediale Blick auf  Entwicklungsländer
  • Dr. Bärbel Röben, Journalistin und Medienwissenschaftlerin
  • Angelika Mendes, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

  • Dienstag | 29. November 2011 | 20 Uhr |
  • Wofür soll man spenden? Direkt oder an Entwicklungshilfeorganisationen?
  • Prof. Dr. em. Franz Nuscheler, Senior Fellow am Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen
  • Dr. Martin Bröckelmann-Simon, Hilfswerk Misereor e.V., Geschäftsführer Internationale Zusammenarbeit

 

  • Dienstag | 6. Dezember 2011 | 20 Uhr |
  • Woher kommt der Bio-Sprit? Monokulturen und Land Grabbing in Entwicklungsländern?
  • Carolin Callenius, Brot für die Welt

 Mehr unter: www.kas-dresden.de

Das Projekt findet in Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen (ENS) sowie entwicklungspolitischen Netzwerkstellen der evangelischen und katholischen Kirche statt.

Im Rahmen der Themenreihe präsentieren sich verschiedene entwicklungspolitische Initiativen:

  • am 1.11. promovio e.V., 
  • am 8.11. STUBE-Sachsen, 
  • am 15.11. F.A.I.R.E. Warenhandels eG, 
  • am 22.11. Akifra e.V.,
  • am 29.11. arche noVa e.V. und Shisásáy e.V. 
  • am 6.12. INKOTA netzwerk e.V.

Dresden will Umweltzonen einrichten…

Dresden will im Zuge der so genannten Plakettenverordnung für Kraftfahrzeuge Umweltzonen zur Luftreinhaltung einrichten. In der dicht bebauten Dresdner Neustadt sei ein solcher Bereich beabsichtigt, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Wird der Luftreinhalteplan durch das Regierungspräsidium genehmigt, dürfen in dem Gebiet von Januar 2008 an nur noch Fahrzeuge mit grünen und gelben Plaketten fahren. Für die Altstadt mit Zwinger und Semperoper seien keine Beschränkungen geplant, hieß es.

Mit der am Donnerstag 29.02.2007 in Kraft getretenen bundesweiten Plakettenverordnung sollen emissionsarme Kraftfahrzeuge gekennzeichnet werden, damit bei zu hohen Feinstaubbelastungen Fahrverbote umgesetzt werden können.

Sachsen drängt laut Umweltministerium auf eine Änderung der Verordnung. Autos mit Katalysator erhielten keine Plakette, weil sie aus formellen Gründen nicht unter die Euro-1-Norm fielen. Sie dürften damit Umweltzonen nicht befahren. Diese Fahrzeuge seien hinsichtlich der Umweltbelastung aber nicht schlechter.

…na klar, mal wieder die Neustadt…

aus Dresden Online…

Das neue Stadion kommt…

Trotz der Querelen um die Fans und Mannschaft gibt es nun auch endlich einmal etwas Positives über Dynamo Dresden zu berichten. Das Stadion wird gebaut. Genau einen Tag bevor die Verhandlungen Dynamos mit der DFL um eine neue Lizenz für die kommende Saison beginnen hat das Regierungspräsidium das okay gegeben. Henry Hasenpflug, der Name wurde nicht geändert, der Mann heißt tatsächlich so, Mitarbeiter, Chef und Sprecher des Regierungspräsidiums hat endlich das okay gegeben. Jetzt kann nichts mehr anbrennen hat er gesagt. Immerhin hat das ganze auch 4 Jahre gedauert, da sollte wohl alles genug geprüft worden sein. Im Sommer geht es los, knapp eineinhalb Jahre wird es dauern, plus minus ein bisschen, aber wohl eher plus ein paar Monate, wie das nun mal immer so ist mit solchen Bauvorhaben. 32.ooo Zuschauer sollen dann für insgesamt 45 Millionen Euronen Platz bekommen und ein reines Fußballstadion wird es werden. Wenn das Stadion steht, dann wird sich das auch mit den Fans die eigentlich keine sind etwas regulieren. Jetzt muss nur noch sportlich der Anschluss an die Spitze geschafft werden, dann könnte es in Dresden bald mal wieder richtig große und schöne Fußballabende geben…

Woba Mieten steigen nun doch…

Letztes Jahr wurden die städtischen WoBa Wohnungen für viel Geld an eine amerikanische Investorengruppe verkauft, so dass die Stadt auf einmal Schuldenfrei war. Viele Mieter hatten Angst, dass Ihre Mieten dadurch nicht mehr sicher wären und überproportional steigen würden, und das nicht ohne Grund, denn die Investorengruppe Fortress haben ja sicher nicht nur aus Lust an der Freude die Wohnungen gekauft, sondern um am Ende Geld zu verdienen. Die stabilen Mieten waren ein Hauptverhandlungspunkt bei dem Verkauf und durch einen ausgehandelten Sozialplan sollten eben stabile Mieten gewährleistet werden. Nicht mehr als 3%, so hieß es dürften die Mieten steigen. Und nun werden Mieten einiger Wohnungen um 10-15% vereinzelt sogar bis 20% erhöht. Wie kann das sein, fragt sich unser eins, wo doch alles in diesem ominösen Sozialplan festgehalten wurde. Und doch ist es rechtens. Denn die 3% beziehen sich als ein Mittelwert auf den gesamten Wohnungsstand. Also können einige Wohnungen um 10 – 15% steigen, wenn andere dafür gleich bleiben. Ich weiß nicht, ob sogar der Wohnungsleerstand mit gerechnet wird. Denkbar wäre es auf jeden Fall. Und dies ist sogar gängige Praxis. Und irgendwie glaube ich nicht, dass die Verhandlungspartner der Stadt davon nichts wussten. Und wenn, dann haben sie wohl den falschen Beruf und müssten auf die Straße. Aber bei öffentlichen Jobs ist es ja egal, wie viel Geld verbrannt wird, oder welcher Schaden angerichtet wurde. Konsequenzen gibt es in den allerseltensten Fällen. Und die dummen sind jetzt natürlich die Mieter…

Bald in Bild und Ton…

Gerade wieder da aus der Norddeutschen Tiefebene, da erfahre ich doch, was ich neulich schon befürchtet habe. Die Big Brother Show startet in der Neustadt, und das schon recht bald. Wenn es nach dem Willen von unserem Innenminister Albrecht Buttolo geht, dann schon in 2-3 Monaten. Und ich denke sein Wille ist hier ein ganz entscheidender, denn bei einer polizeirechtlichen Anordnung ist die Zustimmung der Stadt nicht nötig. Trotzdem soll es keinen Alleingang der Politik geben, denn die vier anvisierten Standorte sollen zusammen gefunden werden. Nur einer steht dabei schon fest, und zwar der vor der Scheune in der Alaunstraße. Dort wo meistens alles beginnt. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, so finde ich es doch irgendwie bemerkenswert, dass von den 19 Personen, die bei der Sylvesterrandale festgenommen wurden, nicht ein einziger Dresdner war. Das erinnert mich doch alles irgendwie an die Chaostage in Hannover, wo auch die Menschen von überall her kamen, um die Stadt etwas zu verwüsten…

Alkoholverbot in der Neustadt bleibt bestehen…

Seit Anfang Dezember gibt es in den verschiedenen Spätshops in der gesamten Neustadt zum Wochenende kein Alkohol mehr. Damit sollen die Krawalle unterbunden werden. Tja, nun ist es wirklich so, dass seit dem keine Krawalle mehr stattgefunden haben. Ob das eine mit dem anderen jedoch was zu tun hat, das vage ich zu bezweifeln. Das ist ja immer so eine Sache, solche Zusammenhänge zu bilden, oder sich auf irgendwelche Statistiken zu stützen. Die Neustädter Spätshopbesitzer haben sich versucht zu wehren, weil eben die Wochenenden, und das Verkaufsverbot gilt Freitags und Samstags ab 22.oo Uhr bis 5.oo Uhr morgens, deren Hauptgeschäftszeit ist. Nun wurde die Klage aber abgelehnt, das Verbot bleibt bestehen. Im Dezember vorerst. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass das im Januar auch weiter so bleibt, bis es dann mal wieder knallt, und die Leute drauf kommen, dass die Randalierer auch vor 22.oo Uhr Bier trinken, und sich eh meistens selbst versorgen…

Schulen werden dicht gemacht…

Schon ein paar mal hab ich mich wegen der Möchtegernpolitiker hier in Dresden aufgeregt. Nun geht es weiter. Schulen sollen dicht gemacht werden. Oder was heißt sollen, sie werden. Darunter auch eine, ich glaube Comenius heißt sie, wo 25 behinderte Kinder integriert sind. ¼ aller Dresdner Kinder, die auf so eine Einrichtung angewiesen sind. Sehr weitsichtig ist das alles nicht, spätestens in 5 Jahren platzen alle Schulen aus den Nähten, denn das es in Dresden einen Babyboom gibt, das sollten auch die hoh(l)en Herren wissen. Was mich aber so ärgert, ist, dass als die Wohnungen verkauft wurden, immer gesagt wurde, das Geld solle auch für Schulen und Kitas verwendet werden. Aber wo das ganze Geld nun hin ist, weiß wieder keine Sau. Und neue Schulden kommen nicht in Frage, so sagen sie. Alles schwachsinnige, debile, die immer wieder irgendeinen Mist erzählen, und sich noch nie dran gehalten haben. Das schlimme ist nur, dass wir noch schlimmer sind, und immer und immer wieder drauf reinfallen….

Liebe Freunde des späten Einkaufs…

…ich habe heute einen Flyer bekommen, wo noch einmal auf die Problematik eingegangen wird, die ich hier auch schon mal beschrieben habe. Diesen Flyer will ich gerne nun auch hier weiter geben…

Liebe Freunde des späten Einkaufs,

aufgrund der Polizeiverordnung ist es uns verboten, Freitags und Samstags ab 22 Uhr alkoholische Getränke zu verkaufen.
Bitte protestiert dagegen und tragt Euch in die Unterschriftenliste ein, die in allen Spätshops ausliegen.
Wendet Euch auch direkt an die Verantwortlichen der Stadt Dresden !

Dezernat Ordnung und Sicherheit:
0351 – 4882261

Dezernat Allgemeine Verwaltung:
0351 – 4882881, 4882900, 4882899

Stadt Dresden Vermittlung:
0351- 4880

Bürgerservice Büro:
0351 – 2411

Ordnungsamt Hamburger Straße:
0351 – 4884191, 4886311

Oberbürgermeister:
0351 – 4882000, 4882004, 4882001, 4882114

Berlin machts vor…

In der Neustadt haben auf einmal nicht nur die Spätshops lange auf, sondern jedes Geschäft, das Lust hast. Die Vorstellung an sich find ich schon mal okay. Berlin macht es vor, und überlässt es jeden Einzelhändler selbst, wann und wie lange er geöffnet hat. Von Montag bis Samstag ist nun rund um die Uhr, 24 Stunden Open möglich. Und im Dezember auch die Sonntage. Besonders bei Berlin macht das Sinn, denn dort sind wohl mehr Touristen als in jeder anderen Stadt Deutschlands unterwegs, und die wollen auch gerne mal nach 20.oo Uhr noch shoppen. Aber auch für Dresden macht das Sinn, wenn man sich mal den Lidl im Neustädter Bahnhof anschaut, Sonntags eben, dann weiß man was los ist. Sonntagsarbeit muss natürlich besonders vergütet werden, und auch Spät,- und Nachtschichten im gewissen Maße, aber ich bin mal gespannt, wie lange das dauert, bis andere Bundesländer nachziehen und wann es hier in Sachsen so weit ist. Hier wurde ja schon ewig drum gestritten, ob nun 2 oder 4 Adventssonntage geöffnet werden darf. Man darf sich also auch hier auf eine längere Diskussion einstellen…

Stadionstammtisch…

Der Worte sind genug, wir wollen endlich Bagger sehen. So lautet das Motto eines Stammtisches, der heute Abend, 19.oo Uhr statt findet. Es geht natürlich um das leidige Thema Stadionneubau. Von anderer Seite werden mittlerweile solch geistreiche Vorschläge gemacht, wie, dass doch die Liga die Bürgschaft übernehmen soll. Ja klar. Die Leute sollten sich mal über Ihren Tellerrand begeben, und schauen, was andere Städte bereit sind, für den Fußball zu tun. In Cottbus werden Rentner aus Ihren Kleingärten gejagt, damit ein neuer Trainingsplatz gebaut werden kann. Aber das Fußball in Dresden keinen Stellenwert hat, das weiß man ja nicht erst seit der WM. Heute Abend auf jeden Fall wird im Shamrock, in der Brüdergasse 1, mehr oder weniger heiß diskutiert, was denn nun ist. Alle interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Ach ja, gesagt werden sollte vielleicht noch, das die SPD Veranstalter ist…

Die Baumeister des RP…

…gehören alle samt wechgesperrt. Den Eindruck habe ich auf jeden Fall. Das sind alles Beamteneitelkeiten, die hier in Dresden so gut wie nichts möglich machen. Erst bei der Waldschlösschenbrücke. Da kündigt das Regierungspräsidium an, auch ohne die Stadt, den Bauauftrag einfach zu vergeben. An einen Runden Tisch, wo Unesco, Bund und alle anderen saßen, hat sich das RP nicht beteiligt. Kein Interesse. Mir scheint, als wenn da jemand dran verdienen könnte, wenn die olle Brücke gebaut wird. Brauchen tut die keiner. Denn auch das Verkehrsaufkommen ist längst nicht mehr so, wie mal vor 10 – 15 Jahren angenommen, da wo die Brücke geplant wurde, denn es gibt ja eine mittlerweile ne neue Autobahn, die einiges vom Verkehr wegsaugt. Jetzt der nächste Schildbürgerstreich. Das Stadion. Das geht jetzt auch schon ewig, und nun sagt das RP nein zu den Verträgen. Okay, diesmal hat wohl die Stadt geschlampt, aber das kann doch alles nicht sein, das zwei Behörden einer Stadt, warum es die überhaupt geben muss, sich ständig Steine in den Weg legen. Es kann doch nicht sein, dass dann gesagt wird, die Unterlagen sind nicht vollständig. Ja haben die kein Telefon oder was. Oder wahrscheinlich müssen die nur über den Flur gehen. Wird Zeit, dass diese Generation abtritt, und hier endlich mal was passiert….

IKEA im Elbepark bald in XXL Format…

Derzeit besitzt das schwedische Möbelhaus eine Fläche von 12.500qm, was ja schon mal so gesehen recht ordentlich ist. Aber wohl nicht genug. Im Prozess der Elbeparkerweiterung strebt das Unternehmen eine kleine Vergrößerung an. Um ca. 10.000qm. Dadong. Das ist doch mal nen Paukenschlag. Damit wäre der Konsumtempel fast verdoppelt. Ich frag mich, ob die überhaupt genug verschiedene Möbel haben, um dann auch alles voll zu stellen. Aber bestimmt. Ganz durch ist es allerdings noch nicht. Die PDS, die ja eigentlich gegen alles und jeden ist, hat Befürchtungen, dass der Elbepark eine zu große Konkurrenz zur Innenstadt wird. Dabei geht es um 3000qm Verkaufsfläche mit innenstadtrelevantem Sortiment. Hallo Ihr linken Socken, mal bitte wieder in die Realität kommen. Was ist das denn für eine Aktion, wenn zuerst dem Besitzer des Elbeparks 8500qm Erweiterung mit innenstadtrelevantem Sortiment erlaubt wird, und nun soll IKEA das also nicht dürfen. Aha. Klar, wird auch jedes Gericht einsehen, Ihr Quaksalber. Aber sicher waren sie auch gegen die 8500qm Erweiterung vor ein paar Monaten. Leider haben die Restbestände des Alten Regimes noch relativ viel zu sagen, obwohl mir das eher wie blöken vorkommt. Aber ich denke dass, früher oder später, die PDS nur noch ganz wenig Zulauf haben wird und dann bald ein Dasein neben den grauen Panthern unter der 5% Hürde fristen wird…

Shoppen wie in Amerika…

Künftig sollen in Sachsen, also auch bei uns in Dresden, die Ladenöffnungszeiten etwas gelockert werden. So ist in einem ersten Entwurf wohl vorgesehen, dass die Geschäfte werktags von 6.00 bis 22.00 Uhr öffnen können. Nach diesem Gesetzesentwurf, der übrigens von dem SPD Wirtschaftsminister Jurk eingebracht wurde, sollen die Geschäfte zusätzlich an insgesamt vier Sonntagen öffnen dürfen. Zwei von diesen Sonntagen können Adventssonntage sein. Warum auch immer nur zwei. Das hat sich wohl auch die CDU gedacht, die gerne möchte, dass alle 4 offenen Sonntage im Advent liegen können. Die Unternehmer sollen sonst freie Hand haben, wann und wann nicht ein Sonntag zum verkaufsoffenen Sonntag werden soll. Des weiteren möchte die CDU Ladenöffnungszeiten rund um die Uhr erlauben. Alles andere als chrsitlich, wie ich finde, und wohl die meisten Verkäufer und Verkäuferinnen auch…

Welterbe erhalten…

Ist das Motto. Auch ich bin Brückengegner, wie man wahrscheinlich schon mitbekommen hat. Nun hat mich eben eine E-Mail erreicht, und ich möchte sie doch auf diesem Wege gerne weitergeben….

Unterzeichnet / Unterzeichnen Sie den Dresdner Appell
zum Erhalt des Welterbestatus. (Internetseite siehe
unten)

An alle, die an der Bewahrung des Weltkulturerbes
„Dresdner Elbtal“ und der Lebensqualität der Stadt
Dresden interessiert sind.

Das Dresdner Elbtal ist in seiner Schönheit und in
seinem Erholungswert durch den Bau der 4-spurigen
Waldschlösschenbrücke bedroht. Der immer noch naturnah
erhaltene Elbbogen mit seinen weiten Auewiesen (mitten
in der Großstadt) würde zerschnitten und verlärmt
werden. Nicht nur die Sichten vom Tal oder von den
Elbhängen auf die Stadtsilhouette oder auf die
Elbschlösser würden verdeckt oder gestört werden,
sondern die bis dahin rel. ruhigen Elbwiesen seitlich
der Brücke durch den direkt ins Tal geführten
Verkehrslärm in Mitleidenschaft gezogen werden. Das
Erbe, das die Stadtväter selbst seit 200 Jahren
bewahrt haben, würde so zerstört.
Die UNESCO-Welterbe-Tagung hat im Juli klar
beschlossen, dass das Dresdner Elbtal von Pillnitz bis
Übigau auf die Rote Liste der Welterbestätten kommt
und mit dem Bau der Brücke seinen Status verlieren
würde.

Der 157 Mio. teure „Verkehrszug“ würde neben den
großen Kosten auch eine Verkehrsbelastung bisher
relativ ruhiger Stadtteile Dresdens nach sich ziehen.
Beispielsweise würden die Betriebs- und
Unterhaltungskosten fast so hoch wie für alle Dresdner
Elbbrücken zusammen. Das Geld fehlt für anderes… .

Am 14. August erklärte das Regierungpräsidium Dresden,
also im Auftrag der Staatsregierung Sachsens, den
Beschluss des Stadtrats, die Bauaufträge NICHT zu
vergeben, für ungültig. Weiterhin ordnete das RP
Dresden eine „Ersatzvornahme“ an, um einen
Bürgerentscheid für die Brücke durchsetzen, bei dem
die Frage nach dem Weltkulturerbe noch keine Rolle
spielte. Die Bagger drohen, in ein paar Wochen zu
rollen… .

Wenn Euch / Ihnen das Dresdner Elbtal am Herzen liegt,
könnt Ihr / können Sie den „Dresdner Appell zum Erhalt
des Welterbestatus“ über das Internet unterzeichnen.
Die Internetseite ist folgende:

Welterbe erhalten

Es gibt sie ebenfalls in englischer Sprache:

englische Version

Zur Orientierung:
Unter dem Bild mit dem Waldschlösschenblick ist ein
roter Schriftzug – einfach draufklicken, den Appell
lesen und seinen Namen eintragen.
Auf der Internetseit kann man sich genauer über die
Auswirkungen der Brücke informieren.
Bitte leitet / leiten Sie den Dresdner Appell weiter.

Vielen Dank

P.S. Alle, die immer noch von der Brücke überzeugt
sind, seien bitte nicht verärgert über die E-mail,
sollten sich aber die Internetseite ansehen.

~~~~******~~~~~~*****~~~~~~****~~~~~

0351/4062172 oder 0176/23947986

mail: steffi_lenhard@yahoo.de

Anschrift ab 1.April 2006: Kamenzerstrasse 52
01099 Dresden

Roßberg balb eine arme Kirchenmaus….

Das unser Ehemaliger Bürgermeister vor Gericht stand ist ja hinlänglich bekannt. Er soll Flutgelder veruntreut haben, oder jedenfalls dabei behilflich gewesen sein. Oder irgendetwas in der Richtung. Der Prozess hat sich ja ziemlich hingezogen, aber nun ist ein erstes Urteil gefällt. Ein erstes sage ich deshalb, weil er in die nächste Instanz gehen wird. Und dazu hat er auch allen Grund. Denn wenn er nun rechtskräftig verurteilt wird, wie man ja so schön im Juristenjagon sagt, trägt er auch die Kosten. Dabei sind die Prozesskosten noch die geringsten mit ein paar hundert Euro. Dazu kommen noch die Kosten der Zeugen, Verdienstausfall und Fahrtgeld. Was schon etwas mehr ist, wenn man bedenkt, dass einige extra eingeflogen wurden. Aber auch das ist eher gering, wenn man dann noch sieht, was seine eigenen Rechtsverdreher bekommen sollen. An die 100.000 Euro. Bums, das ist erstmal nen Hammer. Zum Teil aber selbst verschuldet, da er mitten im Prozess auch noch seine Rechtsberatung gewechselt hat, und die Kosten der Stadt aufdrücken wollte. Das hat aber wohl nicht ganz geklappt und nun schaut er etwas in die Röhre. Es bleibt also abzuwarten, wie es weitergeht…

Jetzt entscheiden die Juristen…

Okay, eigentlich wollte ich mich nicht mehr dazu äußern, weil ich auch nichts mehr davon hören wollte. Aber nun scheint es ja doch eine kleine Wende im Weltkulturerbebrückenbaustreit zu geben. Das Verwaltungsgericht hat untersagt, das die Bauaufträge vergeben werden. Gegen das Regierungspräsidium. Was das eigentlich für eine Funktion hat, warum die etwas anordnen können, und dann die eigene Stadt dagegen klagt und gewint, verstehe ich noch nicht so ganz. Aber was solls, ich lasse mich da auch gerne belehren. Jedenfalls hat ja nun die Stadt geklagt, und gewonnen. Was folgt ist klar. Es wird gegen den Gerichtsbeschluss Einspruch eingelegt, und es geht eine Instabz höher, also vors Oberverwaltungsgericht. Schön ist aber,auf jeden Fall für mich als Brückengegner, das nun anerkannt wurde, das seit dem Volksentscheid eine neue Situation durch die Unesco entstanden ist. Eine Umfrage des MDRs hat ergeben, dass nun nur noch knapp 40% für die Brücke sind. Mein Reden, einfach nen Tunnel bau, und es hat sich die Sache. Das würde der beste Kompromiss sein. Aber mich fragt ja keiner…

NPD-Mann Leichsenring tot

Mal wieder stört ein NPDler durch sozialverträgliches Frühableben den ruhigen demokratischen Fluss in der sächsischen Landespolitik. Wie der MDR berichtet, ist Uwe Leichsenring, parlamentarischer Geschäftsführer der NPD-Landtagsfraktion und Fahrlehrer aus Königstein, heute vormittag auf der B 172 tödlich verunglückt.

Gerade hatte der Landtagspräsident Untersuchungen über Bettelbriefe des Herrn L. um VIP-Fußballkarten für ein Auswärtsspiel von Dynamo Dresden in Lübeck angekündigt…

Regierungspräsidium weist Dresden an

… zur Vergabe von Bauleistungen für den Bau der Waldschlößchenbrücke. Das Regierungspräsidium Dresden (RP) hat mit einer Eilentscheidung den am 10.8.2006 im Dresdner Stadtrat gefassten Beschluss zum Thema „Waldschlößchenbrücke“ als rechtswidrig bewertet und fordert dessen Aufhebung. Für diese Aufhebung ist der Stadt eine Frist bis zum 24.8.2006 gesetzt worden.
Aus meiner Sicht ist dies für Dresden in der aktuellen Lage keine gute Entscheidung, denn ob das damit verbundene Inkaufnehmen eines Verlustes des UNESCO-Weltkulturerbes nicht einen größeren Schaden in der Außenwirkung als einen Vorteil für die Dresdner Bürger auf lange Sicht bringt, konnte nicht abschließend geklärt werden.

Kommt am Samstag die braune Flut…

Unter dem Deckmantel eines Pressefestes der NPD Zeitung Deutsche Stimme trifft sich am Samstag, wie der Verfassungsschutz sagt, eine Horde von geschätzen 7000 gewaltbereiten oder gewaltgeneigten Rechtsextremisten in Pappritz. Es sollen Reden von NPD Größen gehalten werden, Liedermacher und Skinheadbands treten auf und Vorträge und Lesungen u.a. mit Freiwilligen der Waffen SS werden vorgetragen. Die Anwohner sind alles andere als verzückt, was ich auch gut verstehen kann. Aus dem ganzen Bundesgebiet wird das meist kurzgeschorrende Publikum angekarrt. Die Stadt und das Ordnungsamt schauen mehr oder weniger zu, es gibt zwar auflagen, aber verboten werden konnte das ganze anscheinend nicht. Ich möchte hier aber auf jeden Fall noch explizit auf die Gegenveranstaltungen hinweisen. In Pappritz findet unter dem Motto – Ob Sonne ob Regen, wir sind dagegen – eine Bürgerfest auf dem Ullersdorfer Platz zur Aufklärung statt. Los geht es hier um 14.oo Uhr. Auf der Bautzner beginnt um 12.3o an der Straßenbahnhaltestelle Am Weißen Adler eine Demo. Also Leute, nichts wie hin…

Ich verstehe das nicht so ganz….

Wirklich nicht. Da greifen die Israelis den Libanon schon seit ich glaube einer Woche an. Mit Panzern, Bombern, Kampfhubschraubern und was sie noch so haben, und sie haben ja genug. Sollte man nicht glauben., aber Israel hat nach den USA und ich denke China die größte Luftwaffe überhaupt. Da fragt man sich erstmal woher, aber dass ist ja eigentlich klar. Natürlich vom großen Bruder, sonst könnten sie es sich wohl auch kaum leisten. Sie greifen also Beirut an, die Stadt, die sich gerade erholt hat, und im Begriff war, wieder zu dem zu werden, was sie früher einmal war. Vor Bürger,- und anderen Kriegen. Dazu noch viele Dörfer die an Grenznah sind. Heute, sie haben es gerade gebracht, sind wieder 60 Zivilisten bei einem Angriff umgekommen, davon 37 Kinder. Und der Grund dafür ist also die Hisbollah. Im Libanon ist sie auch eine kleine Partei, vielleicht mit der FDP zu vergleichen, natürlich nur von der Größe her. Und es gibt paramilitärische Einheiten, die ständig Israel beschießt, und auch unter anderem die Auslöschung Israels als Maxime hat, und dabei vom Iran unterstütz wird. Deren Präsident äußert sich ja auch nicht gerade positiv, und macht schon mal so Vorschläge, wie, man sollte Israel irgendwo nach Alaska verlegen, dann würde es auch keine Probleme geben. Das Prekäre ist, dass er damit wahrscheinlich auch noch recht hat. Ist natürlich keine Lösung. Was ich aber nicht verstehe ist, dass sich sonst in der Welt kaum was regt. Das Amerika die Füße still hält, ist ja klar, aber ich kann mich noch erinnern, dass, als Russland in Tschetschenien einmarschiert ist und, nachdem mehrere Häuser in Moskau durch Bomben tschetschenischer Extremisten zerstört wurden, so hieß es auf jeden Fall damals, Grosny eingekesselt und belagert hat, dass da der internationale Widerstand sehr viel größer war. Er hat zwar auch nicht viel gebracht, und Russland hat trotz allem Grosny ja fast dem Erdboden gleich gemacht. Aber das nicht mal die EU auch nur im geringsten eine einheitliche Linie hat, finde ich sehr schwach. Da laufen schon seit Tagen tausende und abertausende Liter Öl in das Mittelmeer. Die größte ökologische Katastrophe die es dort jemals gegeben hat, und man kommt nicht mal ran, weil es eine israelische Seeblockade gibt. Wer kommt für den Schaden eigentlich später auf. Israel jawohl wahrscheinlich nicht. Die EU aus Ihren Töpfen, also wir. Versteh ich auch nicht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Hisbollah sich nun ergeben wird, und auf einmal sagt, gut. Wir erkennen nun Israel an, und alles ist wieder gut. Sicherlich nicht Im Gegenteil. Israel wird sich in der arabischen Welt mehr und mehr isolieren, weltweit Sympathien verspielen und das Szenario, dass sich der Konflikt so weit zuspitzt, bis jemand in der arabischen Umgebung Nukleare Waffen besitzt und benutzt, der Iran kommt da wohl als erstes in Frage, ist für mich gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Ne Lösung hab ich natürlich auch nicht parat, und verstehen tu ich das ganze noch viel weniger….

Die FIFA, ein ganz korrupter Haufen…

Ich kann es schon wieder gar nicht fassen, was hier abläuft. Nee, echt nicht. Uns Thorsten Frings, ein Kämpfer vor dem Herrn, der auch alle anderen mitreißt, und nach anfänglicher Kritik wirklich ein Fixpunkt in unserem Spiel ist, ist also gesperrt, weil er sich nicht hat einfach so auf die Rübe hat kloppen lassen, ohne sich zu wehren. Die gammeligen Argentinier, die nicht verlieren konnten, und dann unsere Spieler angegriffen haben, was wohl zweifelsfrei aus den Bildern hervorgeht, und auch nur logisch ist, denn warum sollten die deutschen Spieler, nachdem Lehmann den zweiten Elfer gehalten hat, erstmal hingehen und nen Streit mit den Asi-Gauchos anfangen, anstatt sich jubeln und schreiend zu umarmen, haben jetzt also erreicht, was sie wollten. Deutschland zu schwächen. Gut, dass das Ihr Plan war, glaub ich natürlich nicht, aber es kann doch wohl nicht sein. Die müsste man allesamt auf nen Bananendampfer schicken. Und was mich noch viel mehr aufregt, das die FIFA zu erst sagt, die deutschen Spieler werden nicht behelligt, und dann kommt da also ein italienischer Sender, und weißt die FIFA drauf hin. Und zufällig ist auch noch ein hoher Funktionär in der Kommission Italiener. Na ja, und wie sich das alles so fügt, wird Frings jetzt doch gesperrt. Ausgerechnet die Italiener, die erstmal zu Hause für Ordnung sorgen sollten. Aber wie ich die kenne, wird kein Verein in die zweite Liga absteigen, und höchstens Geldstrafen und Punktabzüge werden verhängt. Die kommen nun, und schwärzen uns an. Ich würde mir wünschen, dass das Dortmunder Publikum sie von Beginn an auspfeift. Und zwar volles Rohr. Allerdings erst nach der Nationalhymne. Die FIFA, allein was da jetzt mit den Tickets bekannt geworden ist. Wisst Ihr eigentlich, dass alle Verbände, die in der FIFA aufgenommen sind, den gleichen Betrag für den Ligabetrieb bekommen. Auch welche die zig Mal kleiner sind als der DFB, gut, dass ist nicht schwer, immerhin ist das der größte Verband der Welt, aber eben auch solche, die gar kein Ligabetrieb haben, bekommen die gleiche Summe. Die versickert natürlich ziemlich schnell, fällt ja auch nicht weiter auf. Dafür sind die Stimmen der Leute aber schon mal gesichert. Ich glaub bis jetzt zählt die Stimme des DFB genauso viel, wie die, des Verbandes von den Fidji Inseln. Ist klar. Solche Pfeifen. Der Blatter hat ja selbst gesagt, dass die Entwicklung etwas zu sehr in kommerzielle geht. Aber ich wette, da wird sich auch nichts dran ändern, wenn sich die Leute nach der WM zusammen setzen. Sind doch eh alles Vettern…

Waldschlösschenbrücke die Xte…

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon über die Waldschlösschenbrücke und dieses unsägliche Theater, was nun den Bau oder eben nicht Bau angeht, geschrieben habe. Ich glaube ich nummeriere mal an jetzt durch, und sach mal einfach, dies ist der dritte Gedanke, Bericht oder Meinung hierzu. Der vierte folgt bestimmt irgendwann. Es geht also im Moment weiter. Nun hat sich also vor kurzem eine Klasse aus der Sächsischen Akademie für Baukunst, und das sind nicht etwa Studenten, sondern renommierte Architekten, unter denen glaube ich jemand das Kanzleramt oder ähnliches entworfen hat, und Professoren, zu Wort gemeldet, und ein erstes nicht sehr positives Urteil gefällt. Um nicht zu sagen, es war schon recht vernichtend. Der Entwurf wurde total zerpflügt, er würde auf gar keinen Fall in das Dresdner Stadtbild passen. Es wurde generell abgeraten, dieses Projekt zu verwirklichen. Sollte es jedoch doch gebaut werden sollen, so war der Rat, es neu auszuschreiben und wirklich führende Architekten zu beauftragen. Jetzt kommt schon die nächste Gruppe, immerhin 160 Leute, ebenfalls wieder aus der Branche, sprich Architekten, Politiker und Verleger, die auch der Meinung sind, der Bau und der dadurch entstehende Verkehrsstrom störe die Schönheit und den ganz besonderen Frieden dieser Landschaft empfindlich. Mein Reden. Außerdem wird noch einmal drauf hingewiesen, wie peinlich es ist, wenn nachträglich wegen dieses Baues der Weltkulturerbetitel wieder aberkannt wird. Nun gut, wollen wir hoffen, dass all diese Proteste auch irgendwo Gehör finden. So wie ich aber die Politik, die Stadträte, Ordnungs- und Gewerbeämter hier hab kennen gelernt, so sehe ich da eher schwarz oder betongrau als grün…

Elbe Park zieht an…

Wer kennt Ihn nicht, den Elbepark in Dresden, direkt an der Autobahnausfahrt Neustadt der A4. Ich selber fahre eigentlich fast nur dorthin um einzukaufen. Wirklich selten eier ich Mal in die Innenstadt, wenn ich zum Beispiel etwas spezielles brauche, was ich sonst dort nicht bekomme. Obwohl der Park etwas mehr als die Hälfte der Verkaufsfläche der Innenstadt besitzt, liegt der Umsatz unter 10%. Nun soll der Park ausgebaut werden. Möbel Höffner will mit ca. 8000m2 ordentlich aufrüsten und um die gleiche Fläche soll noch der Bereich mit kleinern Geschäften wachsen. Auch IKEA will dem eigentlich nicht nachstehen und plant schon eine Vergrößerung. Eigentlich alles gut und schön, der gemeine Konsument freut sich, wenn da nicht wieder einige Politiker wären, die dem ganzen mal wieder nur negatives abgewinnen, und fürchten, dass Projekte in verschiedensten Stadtteilen nicht mehr verwirklicht werden. Diesmal sind es die Leute der PDS, die es verhindern wollen. Morgen wird im Stadtrat entschieden, und ich hoffe, dass die Mehrheit, die bisher in den Ausschüssen für die Vergrößerung vorhanden war, auch weiterhin bestand hat. Es heißt also Daumen drücken, und hoffen, dass es keine Umfaller gibt…

Bio, Chemie, Physik wieder Pflicht

Was bin ich froh mein Abitur vor einigen Jahren hinter mich gebracht zu haben. Die Horrormeldungen, die sich derzeit zur Gestaltung der Oberstufe aus dem Kultusministerium häufen, hätten mich seinerzeit wahrscheinlich aus Sachsen auswandern lassen. Oder zumindest meinen Abschluss merklich verschlechtert. Der Reihe nach, was passieren soll. Ab 2008 müssen:

Physik, Chemie und Biologie sowie zwei Fremdsprachen durchgängig belegt werden (Physik und Chemie – ich wäre eingegangen. Plus: mein mir durch Nichtbelegen der Fächer entgangenes Wissen hat wahrlich noch niemanden interessiert)

Deutsch, Mathe und eine Fremdsprache als Grund- und Leistungskurs – alles andere im Klassenverband unterrichtet werden (die logistische Organisation wird bei dem Lehrermangel sicher ein Fest, schließlich müssen dann faktisch alle Schüler eines Jahrgangs mehr oder weniger gleichzeitig die Kernfächer haben oder aber Löcher im Stundenplan durch Freistunden)

Was ich nicht verstehe: Wie soll der Klassenverband Studierfähigkeit fördern? An der Uni rennt man doch üblicherweise von Kurs zu Kurs ohne oft die gleichen Leute zu treffen. Man muss sich selber organisieren, flexibel sein. Das bisschen Routine was man darin schon aus der Schule kannte, wird also zu Ehren schlechterer Abschlüsse verschwinden. Die Ansicht von Kultusminister Steffen Flath (CDU), zitiert in der Sächsischen Zeitung: „Er [Flath] könne nicht ausschließen, dass die Noten leicht sinken. Die Hochschulen und Universitäten sollten berücksichtigen, dass das Abitur in einem Bundesland erworben wurde, wo Naturwissenschaften Pflicht seien. “

Ja, so wird das bestimmt passieren… Tolltolltoll…

In Dresden wird gebaut…

Wer´s glaubt wird selig. Ich hab ja schon mal von der Baustelle bei uns in der Straße berichtet, die ca. 5 Monate brach lag, und dann innerhalb von 3 Wochen fertig gestellt wurde. Das Thema der Waldschlösschenbrücke ist ja ein eigenes, aber eins ist sicher. Gebaut wird nicht. Nur gestritten und diskutiert. Da ist es mir ehrlich gesagt auch ganz lieb, wenn da noch das ein oder andere Jahr verdiskutiert wird. Die Planungen liegen mit ca. 11 Millionen bis jetzt ja eh schon in unbegreiflichen Dimensionen. Wohlgemerkt, es ist noch kein Stein gesetzt worden. Nun gibt es aber ein weiters Kapitel. Das Dynamo Stadion. Wird es nun gebaut, oder nicht. Wann, und wie überhaupt. Ich weiß nicht, ob das mit dem Abstieg in die dritte Liga zu tun hat, aber wenn die so weiter machen, dann ist die Sommerpause bald vorbei, und der Spielbetrieb geht wieder los. Und dann ist ja auch blad wieder Winter. Schon komisch, ich frag mich, wie das wohl früher war, als die ganzen Prachtbauten hier in Dresden errichtet wurden. Ob das auch immer so ein gequatschte war. Wohl eher nicht. Auch beim Wiederaufbau der Frauenkirche ging es bestimmt schneller. Das wurde ja aber auch weitestgehend von Spenden finanziert und die Politik konnte wohl wohlwollend dieses Prestigeobjekt abnicken. Ich bin ja mal gespannt, ob Dresden irgendwann sportlich in die erste Liga aufsteigen würde, wegen dem alten Stadion, was immer noch steht, aber die Lizenz nicht bekommt….

Morgen CSD in Dresden

Der sächsische Christopher Street Day findet morgen in Dresden statt, mitsamt Parade durch die Neustadt (13 Uhr Start am Albertplatz), über die Augustusbrücke und hin zum Altmarkt, wo ab 16 Uhr Straßenfest mitsamt dem diesjährigen Schirmherrn Thomas Jurk (SPD) geplant ist. Die Moderation beim Straßenfest übernimmt Lilo Wanders.

Weitere Infos unter: http://www.csd-dresden.de/